Kolumne des Herausgebers Dr. Rafael Korenzecher

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

in dem vor uns liegenden Monat Juni jährt sich in diesem Jahr zum 59. Mal der unter dem Namen Sechs-Tage-Krieg in die jüdische Geschichte eingegangene heldenhafte und siegreiche Kampf des kleinen jüdischen Staates gegen die überwältigende Übermacht der auf Initiative Ägyptens vereinigten Armeen fast aller arabischen Staaten der näheren und sogar etwas entfernteren Region. Israels Existenz stand im Juni 1967 auf Messers Schneide und der Sieg gegen die von der Auslöschung Israels bramarbasierenden arabischen Machthaber darf mit Fug und Recht als israelisches Überlebenswunder angesehen werden.

Bereits seit seiner Gründung war Israel von Todfeinden umgeben. 1967 spitzte sich die Drohkulisse massiv zu. Die arabischen Länder Ägypten, Jordanien und Syrien hatten ihre Truppen mobilisiert und verkündeten lauthals die Vernichtung des jüdischen Staates. Allein Ägypten hatte etwa 100.000 Soldaten und 1000 Panzer an die Grenze zu Israel geschickt. Zuzüglich des militärischen Potentials seiner Verbündeten waren fast eine halbe Million Soldaten, mehr als 2.800 Panzer und 810 Kampfflugzeuge gegen Israel in Stellung gebracht.

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