Ein Mahnmal für Resilienz: Das Vermächtnis des Rabbi Yehudah Leon Bibas

Die Familie Bibas steht mit all ihrem Leid und ihrer Hoffnung für das gesamte jüdische Volk.© AFP
Beim entmenschten Massaker am 7. Oktober 2023 durch die Mörder-Bande der Hamas wurde die Bibas-Familie nahezu vollständig ausgelöscht. Die gazanischen Israelhasser ermordeten auf bestialische Art und Weise Shiri Bibas und ihre zwei Kleinkinder Kfir und Ariel. Ethnic Cleansing wäre der einzig richtige Ausdruck dafür, weil mit der versuchten ethnischen Säuberung auch die Nachkommen und somit das Vermächtnis des Rabbi Yehuda Bibas zu einem großen Teil vernichtet worden ist. Rabbi Bibas, Urgroßvater von Yarden Bibas, war im 19. Jahrhundert einer der wichtigsten theologischen Revolutionäre und Vorboten der späteren zionistischen Bewegung und des Nationaljudentums. Der Überlebende Yarden Bibas erlitt während seiner Geiselhaft brutale Misshandlungen, nachdem er standhaft zu seiner jüdischen Identität gestanden hatte. Seine symbolische Handlung, eine neue Torah zu schreiben, hat das kollektive jüdische Bewusstsein und den Überlebenskampf des Volkes nachhaltig geprägt. Trotz des unermesslichen Leids bleibt die Erinnerung an die Bibas-Familie und die visionären Lehren von Rabbi Bibas ein kraftvolles Mahnmal für Resilienz und den unerschütterlichen Willen zur Selbstbestimmung des jüdischen Volkes. (JR)
Die fast vollständige Auslöschung der Bibas Familie im Zuge des 7. Oktober 2023 ist mehr als nur ein Teil eines bestialischen Juden-Pogroms gewesen. Ethnic Cleansing wäre der einzig richtige Ausdruck dafür, weil mit der versuchten ethnischen Säuberung auch die Nachkommen und somit das Vermächtnis des Rabbi Bibas zu einem großen Teil vernichtet worden ist.
Unlängst fanden Historiker und Archäologen, nach jahrzehntelanger Suche, das Grab jenes Mannes wieder, der zu den modernen, intellektuellen zionistischen Vordenkern gehörte, der zu jenen frühen und mutigen Aktivisten zählt, die eine Emanzipation der Juden in ihrem Heimatland forderten. Das Grab von Yehuda Bibas in Chevron (Hebron) ist das historische Vermächtnis eines der wichtigsten theologischen Revolutionäre und Vorboten der späteren zionistischen Bewegung und des Nationaljudentums.
Bibas war ein orthodoxer Rabbiner, der die Medizin mit Wehrhaftigkeit verband, Glauben mit Nation Building, Theologie mit aktiv-politischem Handeln; seine bahnbrechenden Ideen greifen aktuell tief in Israels Gegenwart hinein. Gerade in Zeiten des Krieges und des Überlebenskampfes ist er eine wichtige historische Figur, die zur inneren Festigung einer Nation beitragen und ihren Zusammenhalt stärken sollte, denn er ist ein Mann, der zu Lebzeiten sein eigenes Leben, nach 1700 Jahren des jüdischen Exils, einer Mission gewidmet hatte: der Errichtung eines jüdischen Staates in Eretz Yisroel.
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