Kolumne des Herausgebers Dr. Rafael Korenzecher

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

mitten in die Vorbereitungen für die Mai-Ausgabe der Jüdischen Rundschau trifft uns die Nachricht von der furchtbarsten zivilen Katastrophe, die den jüdischen Staat seit seiner Neugründung jemals getroffen hat. Die Geschehnisse an der Pilgerstätte im Dorf Meron im Nordwesten Israels haben das ganze kleine Land in tiefes Erschrecken versetzt und erfüllen uns mit tiefer Trauer und Bestürzung.

Eine Massenpanik unter religiösen Pilgern während der Feier des Lag Ba’Omer-Festes hat über 40 Tote und zahlreiche zum Teil schwerletzte Opfer verursacht, unter denen sich auch viele Kinder und junge Leute befunden haben. Lag Ba’Omer ist ein wichtiges jüdisches Fest, dessen Sinngehalt in diesem Jahr besonders in Israel, wo bereits die Mehrheit der Menschen geimpft und vollimmunisiert ist, auch als Symbol für die anstehende Überwindung der Corona-Pandemie stehen sollte. Unsere tief empfundene Anteilnahme gilt den Opfern und ihren von tiefem Leid getroffenen Angehörigen.

Diese Tragödie hat in diesen Tagen der nationalen und weltweiten jüdischen Trauer sogar die Wut über die von den Hamas-Mördern und ihrer willigen Gefolgschaft aus Gaza grund- und sinnlos wieder aufgenommenen Mord-Raketen-Angriffe auf Israel und seine zivile Bevölkerung verdrängt. Auch hat das unsägliche Leid der von dem entsetzlichen Unglück betroffenen Menschen und ihrer Familien die Wichtung auf die Dinge und wachsenden Probleme unserer unsäglichen Politik relativiert, die uns an dieser Stelle Monat für Monat mit großer Sorge erfüllen.

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