Der Dienst der 400.000: Freiwillige kehren in die Kibbuzim zurück

Volontäre dürfen wieder nach Israel einreisen

© MENAHEM KAHANA / AFP PHOTO / AFP

Von Yossi Aloni (Israel Heute)

Ein Jahr, nachdem das Programm für Freiwillige aus dem Ausland, die in den Kibbuzim arbeiten wollen, nach der Ausbreitung des Corona-Virus in der ganzen Welt eingefroren wurde, hat Innenminister Aryeh Deri den zahlreichen Bitten der Kibbuz-Bewegung zugestimmt, den Himmel für diejenigen wieder zu öffnen, die kommen und als Volontäre arbeiten wollen.

Mit der Ausbreitung des Corona-Virus in der ganzen Welt und in Israel im März letzten Jahres wurde die Einreise von internationalen Freiwilligen durch die Kibbuz-Bewegung geschlossen. Trotz der verschiedenen Schwierigkeiten und Komplikationen führte die Kibbuz-Bewegung das Programm in eingeschränktem Umfang weiter und ermöglichte den im Land verbliebenen Freiwilligen, die Vorteile einer Kibbuz-Gemeinschaft in einer Krise hautnah zu erleben. Während dieser Zeit trafen weiterhin Hunderte von Anfragen von Interessenten und Partnerorganisationen aus dem Ausland ein, die nur darauf warteten, dass sich der Himmel für Freiwillige öffnete, um ins Land zu kommen.

Das Freiwilligenprogramm der Kibbuz-Bewegung besteht seit über 50 Jahren und hat bereits Freiwillige aus 130 Ländern empfangen. Das Programm ermöglicht eine besondere Kombination von Freiwilligenarbeit in der Landwirtschaft und verschiedenen Kibbuz-Industrien mit dem Kennenlernen verschiedener Inhaltswelten und der einzigartigen Kibbuz-Gemeinschaft. Dies ist ein beispielhaftes Programm, das seit seiner Gründung mehr als 400.000 junge Menschen aus der ganzen Welt aufgenommen hat und im Laufe der Jahre den Begriff „Kibbuz“ als Marke geprägt hat, die mit Israel und mit positiven Werten wie Demokratie, Kooperation, Gemeinschaftssolidarität und Pluralismus verbunden wird.

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