Kolumne des Herausgebers Dr. Rafael Korenzecher

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

mit der vor Ihnen liegenden Ausgabe unserer Zeitung geht das Jahr 2022 bereits in seine zweite Runde. Nur noch etwas mehr als zweieinhalb Monate trennen uns von dem Beginn des neuen jüdischen Jahres 5783 und dem Zyklus der weiteren unmittelbar folgenden hohen jüdischen Feiertage.

Zwar scheinen die Einschränkungen der Corona-Zeit trotz immer wieder aufkommender Unkenrufe aus einschlägiger politischer Seite weitestgehend der Vergangenheit anzugehören, viele der von der Pandemie verursachten einschneidenden Verwerfungen wirken aber fort. Verwaiste Ämter, Flugchaos, Lieferengpässe und Personalnot in der Gastronomie sind nur einige der uns noch lange begleitenden Folgen. Obwohl – wie die ersten Skandale bereits zeigen – nicht wenige auch aus der an den Entscheidungshebeln sitzenden Politik nicht schlecht mitverdient haben dürften an Masken, Tests und Impfstoffbeschaffungen, haben allzu viele Bürger allzu sehr an der Pandemiezeit gelitten.

Eine wirkliche Verschnaufpause will sich jedenfalls nicht einstellen, weder von den wirtschaftlichen Auswirkungen noch vor allem von Islam-motivierter Gewalt, und schon gar nicht von den täglich mehr Raum einnehmenden Auswirkungen des Pseudo-Bessermensch-Irrsinns und eklatanten Versagens unserer Politik.

Eine zur unduldsamen, geradezu inquisitorischen Klima-Religion aufgestiegene dogmatische Klima-Hysterie, die Übergriffigkeit der sich immer mehr – wenn auch von keinen paritätischen Wahlen legitimiert und von kaum jemandem gewollt – als supranationaler Bundesstaat gerierenden ehemaligen europäischen Wirtschaftsunion gegen einzelne dem EU-Brainwash nicht folgende Mitgliedsstaaten und Völker, die wachsende Verunmöglichung eines offenen jüdischen Lebens ohne allgegenwärtige Schutzbarrikaden und unwürdiges Identitäts-Mimikry sowie die Islam-generierte Messergewalt gegen alle und jeden auf den Straßen und Plätzen unserer hiesigen und westeuropäischen Städte machen eben keine Sommerferien.

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Diskriminierung: Norwegen kennzeichnet jüdische Produkte aus Judäa und Samaria

Welt

Diskriminierung: Norwegen kennzeichnet jüdische Produkte aus Judäa und Samaria

Obwohl Norwegen kein Mitglied der Europäischen Union ist, setzt es eine mehr als dubiose Entscheidung der EU aus 2019 um, israelische Produkte aus Judäa, Samaria, Ost-Jerusalem und den Golanhöhen zu kennzeichnen, um den Abverkauf zu erschweren. Diese schikanöse Diskriminierung des jüdischen Staates wirft ein weiteres Schlaglicht auf die bereits durch starke islamische Zuwanderung weit in Richtung Islam-Willfährigkeit gedriftete Regierung Norwegens. (JR)

EU: Der undemokratische Superstaat

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EU: Der undemokratische Superstaat

Israel hat die Religion als homogenitätsverbürgende Kraft, die Europäische Union hat dies, seit das Christentum die integrative Rolle im vormals christlichen Abendland nicht mehr wahrnimmt, nicht. Hier haben sich Ersatzreligionen wie die „Klimaideologie“ oder der „Wokismus“ etabliert. Anders als beim amerikanischen oder asiatischen Freihandelsabkommen hat man in Europa einen nicht wirklich legitimierten eigenständigen bürokratischen Überbau installiert, der die Entscheidungsgewalt der nationalen Parlamente und die Rechte der Bürger erheblich einschränkt - dies wurde besonders auch bei der Migrationskrise 2015 deutlich. (JR)

USA und Frankreich: Die Trümmerhaufen der Freiheit

Welt

USA und Frankreich: Die Trümmerhaufen der Freiheit

Im Juli feiern die einstigen historischen Vor- und Idealbilder für Freiheit und Demokratie, Frankreich und die USA, ihre Nationalfeiertage, doch sie drohen an innenpolitischen Problemen zu zerbrechen. Wokeness-Ideologie und Islamisierung ziehen explosive Konfliktlinien mitten durch die Gesellschaft. Die Abkehr der französischen wie amerikanischen Gesellschaft von ihren ursprünglichen Freiheitsidealen ist auch eine zunehmende Gefahr für jüdisches Leben. (JR)

Der Ukraine-Krieg beweist, dass niemand Israel zu Hilfe kommen wird

Welt

Der Ukraine-Krieg beweist, dass niemand Israel zu Hilfe kommen wird

Verschieben sich die geopolitischen Interessen, so verflüchtigen sich auch die Garantien ehemaliger Verbündeter. Dies musste Israel im Laufe seiner Geschichte bereits mehrmals bitter lernen. Für einen „palästinensischen“ Staat würde der weltfremde und links-grün ideologisierte Westen ohne jeden Zweifel Israels Sicherheit opfern und offensichtlich bedenkenlos einen weiteren Unrechtstaat etablieren. (JR)

Frankreich: Wieder ein islamischer Mord an einem Juden

Welt

Frankreich: Wieder ein islamischer Mord an einem Juden

Wie bereits in der Vergangenheit geschehen, sind jüdische Menschen in Frankreich heute nicht einmal mehr in ihren eigenen Wohnungen vor gewalttätigen Angriffen von Teilen der schnell wachsenden muslimischen Bevölkerungsminderheit sicher. Der 89-jährige Jude René Hadjadj wurde in Lyon tot vor seinem Wohngebäude gefunden. Sein Nachbar, ein Muslim mit algerischem Hintergrund, hatte ihn vom Balkon in den Tod gestoßen. Der 51-jährige Täter hatte zuvor antisemitische Verschwörungstheorien auf Twitter geteilt. Proteste seitens der islamischen Bevölkerungsgruppe gegen diese Gräueltat haben bezeichnenderweise nicht stattgefunden. (JR)

Die EU gegen Ungarn

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Die EU gegen Ungarn

Viktor Orbán ist in seiner abendländischen Prinzipientreue unbequem. Um ihn genau dafür zu bestrafen, leitet die EU-Kommission ein erkennbar konstruiertes Verfahren wegen vermeintlicher Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit ein, um einen Vorwand für die Kürzung von EU-Mitteln zu schaffen. Mit seinem Veto-Recht durchkreuzt Ungarn immer wieder Brüssels Bessermensch-Pläne und zeigt, dass es auch alternative Wege zur inflationären und Islam-freundlichen Migrationspolitik gibt. Damit ist Ungarn entgegen den falschen Vorwürfen der EU eine sichere Heimstätte für Juden und ein verlässlicher Freund Israels. (JR)

Was ist Heimat? Nancy Faeser weiß es ganz genau

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Was ist Heimat? Nancy Faeser weiß es ganz genau

Innenministerin Nancy Faeser will den Heimatbegriff unserer freiheitlich-demokratischen Bundesrepublik „positiv umdeuten“. Vermeintlich offen und vielfältig soll er sein. Mit dem Hissen der Regenbogenflagge vor dem Innenministerium hat Frau Faeser mit der Umerziehung der bundesrepublikanischen Gesellschaft angefangen. Jetzt muss das Volk nur noch lernen, seine freiheitlich-demokratische und säkulare Nachkriegsrepublik mit Millionen vorwiegend muslimischer und Rechtsstaat-averser Migranten zu teilen. (JR)

Islamischer Anschlag in Oslo: Eine rechtzeitige Ausweisung des  kriminellen iranischen Flüchtlings hätte die Morde verhindern können

Welt

Islamischer Anschlag in Oslo: Eine rechtzeitige Ausweisung des kriminellen iranischen Flüchtlings hätte die Morde verhindern können

In der norwegischen Hauptstadt hat es einen Terroranschlag auf eine Schwulen-Bar gegeben: Zwei Menschen starben, 21 weitere wurden teils schwer verletzt. Wichtige Fakten, die zur Einordnung des Anschlags als islamische Überzeugungstat relevant sind, werden in Deutschland, wie auch in anderen ähnlich gelagerten Fällen, bewusst ausgeblendet. (JR)

15 Jahre Machtergreifung und Terror der Hamas im Gazastreifen: Kein Verbot der Terrororganisation in der Schweiz

Welt

15 Jahre Machtergreifung und Terror der Hamas im Gazastreifen: Kein Verbot der Terrororganisation in der Schweiz

Obwohl die islamo-faschistoide Hamas in ihrer Charta die Vernichtung Israels fordert, und jüdische Männer, Frauen, Kinder und Säuglinge ermordet und ihre eigene Bevölkerung entrechtet, entschied sich das Schweizer Parlament gegen ein Verbot der Terrororganisation. (JR)

Documenta: Chronik eines angekündigten Skandals

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Documenta: Chronik eines angekündigten Skandals

Auch wenn der Judenhass nach 1945 sein braunes Kleid nicht vollständig abgelegt hat, so hüllt er sich heute vor allem in das Pali-Tuch der antisemitischen „Israel-Kritik“. Auf der Documenta in Kassel präsentierte sich der widerwärtige linke Israelhass auf dem Transparent des indonesischen Judenhass-Kollektivs „Taring Padi“. Im Stürmerstil wurden Juden als Schwein und als blutrünstiger Vampir dargestellt. Im Vorfeld haben Kultusstaatsministerin Claudia Roth und besonders die Linken und Grünen klare Warnungen des Bündnisses gegen Antisemitismus Kassel mit Missachtung und dem Verweis auf vermeintlich künstlerische Freiheit abgewiesen. (JR)

Sawsan Chebli: Das Feigenblatt islamischer Fundamentalisten

Deutschland

Sawsan Chebli: Das Feigenblatt islamischer Fundamentalisten

Von Sawsan Chebli, die sich bei öffentlichen Empfängen gerne im „Pali-Dirndl“ präsentiert und verfassungsbedenkliche islamische Organisationen unterstützt, stammt der alle Fakten auf den Kopf stellende Ausspruch, Antisemitismus bedrohe vor allem auch Muslime. Die ehemalige Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales in der Berliner Senatskanzlei wird nicht müde, den vermeintlich muslimischen Opferstatus in Deutschland zu kultivieren. Nun soll Cheblis Opfer-Larmoyanz noch eine Etage höher eingeordnet werden. Chebli wird als vorrangige Kandidatin für das Amt der neuen Staatssekretärin von Innenministerin Nancy Faeser gehandelt. Laut „Bild“ werden Chebli sogar Ambitionen nachgesagt, selbst Bundesinnenministerin werden zu wollen, falls Faeser wie vermutet bei der Hessen-Wahl 2023 für die SPD als Spitzenkandidatin antreten sollte. (JR)

Ampelregierung will dauerhaftes Bleiberecht für über 100.000 abgelehnte Asylbewerber

Deutschland

Ampelregierung will dauerhaftes Bleiberecht für über 100.000 abgelehnte Asylbewerber

Wer hierzulande fünf Jahre als Geduldeter lebt, soll die Chance auf ein dauerhaftes Bleiberecht bekommen, so die Pläne der Ampelregierung. Mit dem sogenannten „Chancen-Aufenthaltsrecht“ will Innenministerin Nancy Faeser mehr als 100.000 meist muslimische Migranten in Deutschland außerhalb des üblichen rechtsstaatlichen Prozederes de facto einbürgern. (JR)

Der Katholikentag und seine Freunde aus der BDS-Szene

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Der Katholikentag und seine Freunde aus der BDS-Szene

Nach dem Schweigen während des Holocaust und der Kollaboration ihres damaligen Papstes mit den Nazis, verkommt die katholische Kirche zum Steigbügelhalter der Israel-Leugner der BDS-Bewegung. Sie bleibt ihrem historischen Erbe des Juden-Hasses treu und kollaboriert auch heute mit dem judenfeindlichen Islam. (JR)

Haus der Kulturen der Welt: Der Missbrauch der toten Juden

Deutschland

Haus der Kulturen der Welt: Der Missbrauch der toten Juden

Eine Konferenz mit dem Titel „Hijacking Memory – Der Holocaust und die Neue Rechte“ im Berliner Haus der Kulturen der Welt triefte nur so vor Israel-Hass und Geschichtsrevisionismus. Linke Intellektuelle störten sich nicht daran, dass Israel als Kindermörder und die Schoah - der millionenfache Mord an unschuldigen jüdischen Kindern, Frauen und Männern – als „irgendein jüdisches Psychodrama“ betitelt wurden. Perfider geht es nicht. (JR)

Indonesisches Judenhasser-Kollektiv nutzt Documenta für Geschichtsrevisionismus

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Indonesisches Judenhasser-Kollektiv nutzt Documenta für Geschichtsrevisionismus

Die antisemitische indonesische Veranstaltergruppe »Ruangrupa« ist sattsam dafür bekannt, die BDS-Bewegung zu unterstützen. Trotzdem durfte es für unsere linke und grüne Kunst-Entourage nicht zu einer Vorverurteilung kommen, weil sich die judenfeindlichen Akteure hinter einem Kunst-Alibi verschanzen und Muslime sind. Dass die israelische Sicht komplett ausgeschlossen wurde, hat die grüne Islam-Appeaserin Claudia Roth im Vorfeld der Ausstellung bewusst nicht gelten lassen. Die indonesischen Israel-Hasser schafften es, in ihre Exponate übelste Elemente nationalsozialistischer Propaganda aufzunehmen und die sogenannten „Palästinenser“ gleichzeitig und entgegen allen Fakten, als Opfer eines neuen Holocaust zu verkaufen. (JR)

Worauf die Welt gar nicht gewartet hat: „Juden gendern“

Deutschland

Worauf die Welt gar nicht gewartet hat: „Juden gendern“

Der „jüdisch-queer-feministische“ Verein „Latkes*Berlin“ bezeichnet sich selbst als „linksradikal“ und gibt auf seiner Homepage Tipps, wie Juden richtig zu „gendern“ seien, womit er sich in bester Gesellschaft mit dem sehr weit nach links und grün gedrifteten jüdischen Studentenverband JSUD und dem ebenso gesinnten jüdischen Studienwerk ELES befindet. (JR)

Ferda Ataman: Linke Aktivistin mit falscher Juden-Einordnung soll Antidiskriminierungsbeauftragte werden

Deutschland

Ferda Ataman: Linke Aktivistin mit falscher Juden-Einordnung soll Antidiskriminierungsbeauftragte werden

Ferda Ataman, Journalistin und passionierte Gesellschaftsspalterin, soll die neue Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes werden. Nach ihrer Nominierung löschte sie Tausende verfängliche Tweets, die ihr in ihrer neuen Rolle unbequem hätten werden können. Weiße Deutsche sind für Ataman „Kartoffeln“, Juden sind für sie „people of colour“ und Zwangsheirat im Islam wird von ihr nicht angegriffen, sondern verteidigt – hier wird einmal mehr der Bock zum Gärtner gemacht. (JR)

Die Eroberung des öffentlichen Raums durch aggressive muslimische Migranten – Wie sicher ist man als Jude in Deutschland?

Deutschland

Die Eroberung des öffentlichen Raums durch aggressive muslimische Migranten – Wie sicher ist man als Jude in Deutschland?

Pöbeleien, Belästigungen und Übergriffe – der öffentliche Raum wird für Frauen, Kinder und vor allem für Juden immer gefährlicher. Mit der ungebremsten Masseneinwanderung hunderttausender, vielfach gewaltbereiter, muslimischer Männer seit 2015, weiten sich die islamischen Einflussbereiche und die No-Go-Areas in unseren Städten dramatisch aus. (JR)

Süddeutsche Zeitung: Antisemitismus seit mehr als 70 Jahren

Deutschland

Süddeutsche Zeitung: Antisemitismus seit mehr als 70 Jahren

Immer wieder fällt die Süddeutsche Zeitung mit antisemitischen Entgleisungen auf. Der aktuelle Fall um eine hakennasige Karikatur des auf jüdische Wurzeln zurückgreifenden ukrainischen Präsidenten Selenskyi ist nur die Spitze des Eisbergs. Tatsächlich kann die Zeitung aus München auf mehr als 70 Jahre gedruckten Judenhass zurückblicken. Ob Karikaturen, üble Auschwitz-Vergleiche, Nazi-Sprech in Leserbriefen oder antisemitische „Israelkritik“: Die SZ ist fast immer dabei.

Deutschlands Hoffnung: Gas-Käufe aus Israel

Israel

Deutschlands Hoffnung: Gas-Käufe aus Israel

Israels Gasfelder Leviathan und Tamar rücken angesichts des Russland-Ukraine-Kriegs geopolitisch in den Focus deutscher Energie-Interessen. Auf der Suche nach neuen Gas-Lieferanten reiste Wirtschaftsminister Robert Habeck auch nach Jerusalem. Er musste aber unverrichteter Dinge wieder abreisen. Den Deal an Deutschland vorbei macht dafür, ausgerechnet die von Deutschland in den Chef-Posten hinein gedrückte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Sie unterzeichnete einen Vertrag, der Erdgaslieferungen aus Israel über Ägypten nach Europa vorsieht. (JR)

Der „fröhliche Rabbi“: Über das Leben, Gott und die Politik

Israel

Der „fröhliche Rabbi“: Über das Leben, Gott und die Politik

Ein judenfeindlicher Angriff brachte den jüdischen Hotelmanager David Kraus erst ins Krankenhaus und dann nach Jerusalem. Heute ist er Rabbi, Familien-Therapeut und Vater von vier Kindern. Glück ist für Rabbi Kraus eine Frage der eigenen Entscheidung und die Zwei-Staaten-Lösung keine Lösung, sondern ein antisemitisches Lügenmärchen. JR-Autor Felix Lehmann traf den „fröhlichen Rabbi“ in Ramat Shlomo zum Interview. (JR)

Israelfeindlicher UN-Bericht

Israel

Israelfeindlicher UN-Bericht

Der Bericht des UN-Menschenrechtsrates zum Gaza-Krieg 2021 bedient das übliche antiisraelische Narrativ. Er ist ein Sammelsurium der üblichen Klischees und Agitationen gegen Israel. Gar nicht erst erwähnt wird durch den UNHCR der ständige Raketenbeschuss der radikalislamischen Hamas auf israelische Zivilisten oder die blutigen Anschläge, die anschließend mit von EU-Geldern mitfinanzierte „Terror-Renten“ belohnt werden. (JR)

Unilever bekennt sich zu Israel und trennt sich von Ben & Jerry`s

Israel

Unilever bekennt sich zu Israel und trennt sich von Ben & Jerry`s

Der britische Unilever-Konzern trennt sich von der Eismarke Ben & Jerry`s und verurteilt deren anti-israelischen Boykott scharf. Der Speiseeis-Hersteller hatte 2021 den Verkauf seiner Produkte in den jüdischen Siedlungen im Westjordanland und in Ostjerusalem eingestellt und sich damit dem antisemitischen Boykott der BDS-Bewegung angeschlossen. Nun will ein israelischer Franchise-Nehmer die Anteile Unilevers an der Eismarke übernehmen und das Eis wieder in Judäa und Samaria verkaufen. (JR)

Geschichtsvergessenheit und abstruses Wunschdenken: Die Linksjugend auf dem Holzweg

Israel

Geschichtsvergessenheit und abstruses Wunschdenken: Die Linksjugend auf dem Holzweg

Der Jugendverband der Linkspartei „Linksjugend solid“ träumt entgegen allen heutigen Gegebenheiten von einem durch und durch sozialistischem „Palästina“. Bei der letzten Landesversammlung kam die „Linksjugend solid“ zum geschichtsverfälschenden Schluss, der Zionismus sei „schon immer eine nationalistisch-bürgerliche Ideologie gewesen“. Gefangen in ihrer Ideologie, verkündete die Linksjugend, im Stil von Sowjetkommissaren, sie hätte die „Ein-Staaten-Lösung auf dem Gebiet des historischen Palästinas“ beschlossen. Wo bleiben die Juden in dieser Utopie? (JR)

Cyrus Overbeck: Ein Künstler empört sich

Kunst und Kultur

Cyrus Overbeck: Ein Künstler empört sich

Der international renommierte Künstler Cyrus Overbeck zählt zu den führenden bildenden Künstlern Deutschlands. Overbeck empört sich mit all seiner Körperlichkeit. Einer, der sich nicht fügen mag. Ein Störenfried. Ihn treiben die Aufdeckung und Aufarbeitung nationalsozialistischer Kontinuitäten an. Mit dem Holzschnitt aufklären, was Demokratie ist, das ist seine Triebfeder. (JR)

Der Triumph und die Tragödie des „Ältesten von Zion”

Geschichte

Der Triumph und die Tragödie des „Ältesten von Zion”

Am 24. Juni 1922 ermordeten Rechtsextremisten den jüdischen Außenminister der Weimarer Republik Walther Rathenau. Sein Leben stellte der Jude und vielbegabte Patriot in den Dienst seines deutschen Vaterlandes. Doch mit seiner Entspannungs- und Annäherungspolitik war der liberale und weltläufige Politiker nationalistischen Kreisen in Deutschland ein Dorn im Auge. (JR)

KZ-Bordelle: Zwangsprostitution im 3. Reich

Geschichte

KZ-Bordelle: Zwangsprostitution im 3. Reich

In dokumentiert zehn Konzentrationslagern betrieb die SS Bordelle, um zur Bespaßung und Erhöhung der Arbeitsmoral der Helfershelfer der Nazis beizutragen. Die Dokumente weisen über 200 Frauen aus, die in den Lager-Bordellen zur Prostitution gezwungen wurden. Die jüngsten unter ihnen waren minderjährig. Zusätzlich zu den Schrecken des Lagers, waren die körperlich und seelisch missbrauchten Frauen und Mädchen -sollten sie den Holocaust überlebt haben - ihr Leben lang traumatisiert und vielfach moralisch stigmatisiert. (JR)

Operation Entebbe

Geschichte

Operation Entebbe

Am 27. Juni 1976 war ein Airbus der Air France in Tel Aviv mit dem Ziel Paris gestartet. Bei dem Zwischenstopp in Athen bestiegen linksextreme deutsche und arabische PFLP-EO-Terroristen das Flugzeug und entführten es nach Uganda. Auf dem Entebbe International Airport wurden die jüdischen von den nicht-jüdischen Passagieren, wie einstmals in Nazi-Deutschland, diesmal durch linke, deutsche, der RAF-nahestehende Terroristen selektiert. Die jüdischen Passagiere wurden mit Einverständnis des damaligen ugandischen Machthabers Idi Amin als Geiseln behalten. Am 4. Juli und damit am 200. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA konnte die israelische Eliteeinheit Sayeret Matkal 102 Menschen und damit nahezu alle Geiseln lebend befreien. Unter den Opfern der außergewöhnlichen und heldenhaften israelischen Befreiungsaktion war auch der Kommandant der Einsatzgruppe Yoni Netanyahu, Bruder des späteren langjährigen Ministerpräsidenten Israels Benjamin Netanyahu. (JR)

Vor 100 Jahren wurde das Völkerbundmandat für Palästina an Großbritannien übertragen

Geschichte

Vor 100 Jahren wurde das Völkerbundmandat für Palästina an Großbritannien übertragen

Die Briten erhielten im Juli 1922 das Völkerbundmandat über Palästina. Allerdings lag die Gründung eines jüdischen Staates keinesfalls in ihrem Interesse. Um einen Zuzug und Anstieg der jüdischen Bevölkerung in ihrem dortigen Einflussgebiet zu unterbinden, verhinderten sie schikanös und vorsätzlich die Rettung hunderttausender Juden aus Nazi-Deutschland. (JR)

Warum das jüdische Volk immer  existieren wird

Religion und Tradition

Warum das jüdische Volk immer existieren wird

Eine Replik auf das allzu resignative und kleingläubige Menetekel von Michael Wolffsohn zum Untergang des jüdischen Volkes. (JR)

Daf Yomi – Stellen aus dem Talmud

Religion und Tradition

Daf Yomi – Stellen aus dem Talmud

11923 hat Rabbi Meir Shapira aus Lublin die Initiative „Daf Yomi“ angeregt. Heute befinden wir uns im 14. Zyklus. Als Teil davon können Juden überall auf der Welt dasselbe Blatt aus dem Talmud lernen. Der Beitrag stellt eine Fortsetzung der in der Jüdischen Rundschau im Januar 2022 begonnenen jüdischen Lern-Initiative dar. (JR)

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