Diskriminierung: Norwegen kennzeichnet jüdische Produkte aus Judäa und Samaria

Obwohl Norwegen kein Mitglied der Europäischen Union ist, setzt es eine mehr als dubiose Entscheidung der EU aus 2019 um, israelische Produkte aus Judäa, Samaria, Ost-Jerusalem und den Golanhöhen zu kennzeichnen, um den Abverkauf zu erschweren. Diese schikanöse Diskriminierung des jüdischen Staates wirft ein weiteres Schlaglicht auf die bereits durch starke islamische Zuwanderung weit in Richtung Islam-Willfährigkeit gedriftete Regierung Norwegens. (JR)

Obwohl Norwegen nicht zur EU gehört, setzt es Gesetze zum Nachteil Israels um
© Vidar Ruud / NTB scanpix / AFP

Von Israel Kasnett/JNS

Bei Norwegens jüngster Entscheidung, Lebensmittel aus israelischen Gemeinden in Judäa und Samaria zu kennzeichnen, gehe es nicht um die Einhaltung des Völkerrechts, sondern um die Diskriminierung des jüdischen Staates, sagte der Rechtsexperte Professor Eugene Kontorovich gegenüber JNS.

Kontorovich, Direktor für internationales Recht beim Kohelet Policy Forum mit Sitz in Jerusalem, sagte, dass Israel robuster auf solche Schritte reagieren müsse.

"Aktionen wie diese finden zum Teil statt, weil die europäischen Länder eine milde Reaktion Israels erwarten - eine starke Aussage und dann Business as usual", sagte er. "Wenn es um diskriminierende Handelsmaßnahmen geht, können Länder damit rechnen, dass sie kritisiert werden, wenn sie keine Gegenmaßnahmen ergreifen."

Norwegen hat seine Entscheidung verteidigt und erklärt, dass sie im Einklang mit einem Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union aus dem Jahr 2019 steht, aber Kontorovich ist nicht überzeugt.

Zusätzlich zu den Tatsachen, dass Norwegen kein Mitglied der Europäischen Union ist und die Entscheidung des Gerichts nicht bindend war, sagte er, dass das skandinavische Land heuchlerisch handelte.

Norwegen setze sich leidenschaftlich für die Sache [der umstrittenen] Westsahara ein, kennzeichnet aber immer noch Produkte aus diesem Gebiet als „Made in Marocco“, bemerkte er.

 

Israel-Feindlichkeit als Motivationsgrund?

Kontorovich ist nicht der einzige Experte, der glaubt, dass Norwegens Entscheidung mehr mit Diskriminierung als mit Rechtsstaatlichkeit zu tun hatte.

Laut „thinc.“, einem Think Tank in Den Haag, gibt es ein gewisses Maß an Voreingenommenheit und Heuchelei, wenn es um die Kennzeichnung von Produkten geht, die von Israelis hergestellt werden, die jenseits der Waffenstillstandslinien von 1949 leben.

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden