Israelfeindlicher UN-Bericht

Der Bericht des UN-Menschenrechtsrates zum Gaza-Krieg 2021 bedient das übliche antiisraelische Narrativ. Er ist ein Sammelsurium der üblichen Klischees und Agitationen gegen Israel. Gar nicht erst erwähnt wird durch den UNHCR der ständige Raketenbeschuss der radikalislamischen Hamas auf israelische Zivilisten oder die blutigen Anschläge, die anschließend mit von EU-Geldern mitfinanzierte „Terror-Renten“ belohnt werden. (JR)

Der UN-Bericht gibt Israel die Schuld an der Stagnation des Friedensprozesses.
© John MACDOUGALL / AFP

Von Felix Lehmann

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHCR) hat sich mal wieder mit Israel befasst. Anlass ist der Militäreinsatz „Guardian of the Walls“ im Mai 2021, der eine Antwort auf den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen war. Doch für den sogenannten Menschenrechtsrat ist das nur ein willkommener Vorwand für einen umfassenden Rundumschlag zur Dämonisierung Israels, der vor doppelten Standards und verdrehten Fakten nur so strotzt. Immer dann, wenn die Vereinten Nationen im Zusammenhang mit Israel das Wort „Menschenrechte“ in den Mund nehmen, muss ohnehin erst George Orwells Neusprechdiktionär zurate gezogen werden, um die wahre Bedeutung zu entschlüsseln: Ziel ist die einseitige Dämonisierung und Diffamierung des jüdischen Staates.

Was war der Auslöser für den Waffengang zwischen Israel und der Hamas? In Jerusalem waren Proteste ausgebrochen, die sich zunächst nur um das Stadtviertel Scheikh Jarrah drehten. Das Oberste Gericht Israels hatte in einem jahrzehntelangen Rechtsstreit abschließend entschieden, dass die Nachkommen früherer jüdischer Bewohner, die 1948 von Jordanien vertrieben und enteignet worden waren, ihre Grundstücke zurückerhalten. Der Streit eskalierte, Juden und Araber lieferten sich Auseinandersetzungen auf der Straße. Für den „palästinensischen“ Dauerpräsidenten Mahmud Abbas, der damals schon seit 13 Jahren ohne demokratische Legitimation regierte, bot sich eine einmalige Gelegenheit, die Wahl ein weiteres Mal abzusagen. Daraufhin nahmen die Proteste in der Westbank an Schärfe zu. Das nutzte die Hamas zur Profilierung. Mehr als 4000 iranisch finanzierte Raketen feuerte die Terrormiliz wahllos auf israelische Städte und zivile Wohngebiete, Schulen und Krankenhäuser.

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden