Sawsan Chebli: Das Feigenblatt islamischer Fundamentalisten

Von Sawsan Chebli, die sich bei öffentlichen Empfängen gerne im „Pali-Dirndl“ präsentiert und verfassungsbedenkliche islamische Organisationen unterstützt, stammt der alle Fakten auf den Kopf stellende Ausspruch, Antisemitismus bedrohe vor allem auch Muslime. Die ehemalige Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales in der Berliner Senatskanzlei wird nicht müde, den vermeintlich muslimischen Opferstatus in Deutschland zu kultivieren. Nun soll Cheblis Opfer-Larmoyanz noch eine Etage höher eingeordnet werden. Chebli wird als vorrangige Kandidatin für das Amt der neuen Staatssekretärin von Innenministerin Nancy Faeser gehandelt. Laut „Bild“ werden Chebli sogar Ambitionen nachgesagt, selbst Bundesinnenministerin werden zu wollen, falls Faeser wie vermutet bei der Hessen-Wahl 2023 für die SPD als Spitzenkandidatin antreten sollte. (JR)

Sawsan Chebli mit Anton Hofreiter (Die Grünen)© AFP

Von Birgit Gärtner

Anfang Juni 2022 berichtete die Bild, dass u.a. die Berliner Politikerin Sawsan Chebli (SPD) als mögliche Kandidatin für eine neu zu besetzende Position als Staatssekretärin im Bundesinnenministerium gehandelt werde. Diese Nachricht sorgte für Wirbel. Zu Recht, denn für ein hohes politisches Amt ist sie aus vielerlei Gründen nicht geeignet.

Um die ehemalige „Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund“ und „Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales in der Berliner Senatskanzlei“ war es still geworden, nachdem ihr Plan scheiterte, 2021 für den Bundestag zu kandidieren. Bei einer parteiinternen Abstimmung um das Direktmandat im Wahlkreis Charlottenburg-Wilmersdorf machte ihr Kontrahent, der ehemalige Regierende Bürgermeister Berlins, Michael Müller, das Rennen. Nun will sie offenbar zurück auf die politische Bühne. Doch warum verursachte diese Nachricht so viel Wirbel? Ein Blick in ihren Kleiderschrank könnte helfen, diese Frage zu beantworten.

Ein Hijab – so viel sei vorab verraten – wird sich darin vermutlich nicht finden. Obwohl Sawsan Chebli eigenen Worten zufolge als praktizierende Muslimin die Verschleierung als „religiöse Pflicht“ betrachtet. Aber da sie der Auffassung ist, dass Gott ihr das Leben nicht schwerer, sondern leichter machen will, geht sie die Sache mit dem Hijab eher pragmatisch an – jedoch nicht ohne die deutsche Mehrheitsgesellschaft des „antiislamischen Rassismus“ zu bezichtigen: Die Verschleierung sei keine der Säulen des Islams, wohl aber Frauen in Deutschland bei der Karriere hinderlich. Frauen, die ein Kopftuch trügen, würden im Alltag immer noch diskriminiert und als unterdrückte Geschöpfe wahrgenommen, so die Politikerin.

Im Pali-Dirndl in Amt und Würden

Über ihre Herkunft spricht sie nicht so gern, wie sie auf einem SPD-internen feministischen Portal schrieb:

„Ich jedenfalls wollte mich nicht erklären, wollte nicht über Palästina sprechen, das Land, aus dem meine Eltern als Kinder mit ihren Eltern fliehen mussten, um dann noch einmal zu erklären, dass sie eigentlich aus Städten geflohen sind, die heute in Israel liegen. Meist führte meine Antwort auf die Frage „Woher kommst du“ zudem dazu, dass mein Gegenüber meinte, sich zum Nahostkonflikt positionieren und mir erklären zu müssen, dass Deutsche sich nicht trauten, Israel zu kritisieren, weil sie stets Gefahr liefen, als Antisemiten dargestellt zu werden.“

Sie selbst hat da weitaus weniger Hemmungen. Und da wird dann auch ihr Kleiderschrank interessant, denn darin befinden sich mindestens zwei Gewänder, jeweils ein zum Kleid gewordenes Palästinensertuch, eines in grün, der Farbe der Hamas, und eines in rot, der Farbe der PFLP.

Woher Sawsan Chebli ihre Garderobe bezieht, ist nicht bekannt, die Pali-Dirndl sind jedoch nicht einzigartig, eine junge Schwedin hat den Marktwert des guten alten Arafat-Feudels entdeckt und daraus einen eigenen Modestil kreiert.

Laut Kundeninformation des Internetshops „Made in Palestine“ wurde das Tuch „den 90ern wegen der grünen Farbe als ´Hamas-Tuch` stigmatisiert und nicht mehr produziert. Heute feiert dieses Schmuckstück sein Comeback“. U.a. als Pali-Dirndl der Staatssekretärin Sawsan Chebli, die damit Anfang September 2018 im Auftrag der Bundesregierung den katarischen Scheich empfing, einem der Hauptsponsoren der Hamas, der mit 10 Mrd. € im Gepäck anreiste, die er in Europa zu investieren gedachte.

Das Kleid trug sie kurz vorher bei einer Veranstaltung, bei der ein Integrationspreis der Presse vorgestellt wurde. Auch da saß sie in ihrer Eigenschaft als Staatssekretärin. Auf Fotos ist sie mit dem gleichen Modell in rot zu sehen.

Die Kleider trug sie also bei offiziellen Anlässen in Ausübung ihres jeweiligen Amtes. Insofern geht uns ihr Kleiderschrank alle etwas an, denn die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei den Gewändern nicht um Trachtenfolklore, sondern um ein politisches Statement handelt.

Ihr Werdegang

Sawsan Chebli wurde im Juli 1978 als zwölftes von insgesamt dreizehn Kindern einer Einwandererfamilie geboren. Ihre elf älteren Geschwister wurden alle im Libanon geboren. Dort lebten die Eltern seit 1948 als Flüchtlinge und kamen 1970 nach Westdeutschland. Drei Mal wurde der Vater in den Libanon abgeschoben, drei Mal kam er zurück. 1993 erhielt die Familie schließlich die deutsche Staatsbürgerschaft.

Zum Islam kam die Familie durch ihren Bruder, der in Schweden als Imam arbeitete und Presseberichten zufolge die dortige Regierung beraten haben soll. 2018 trauerte die Politikerin öffentlich um diesen Bruder. Dadurch wurde ich neugierig und begann zu recherchieren. Dabei stieß ich auf einen Imam namens Ayoub Chibli, vermutlich besagter Bruder Sawsan Cheblis, der offenbar tief eingebunden war in die dortigen Strukturen der Muslimbruderschaft (MB). Beerdigt wurde er in der Wakf-Moschee, die 2017 in Malmø von Katar finanziert als größte Moschee Skandinaviens eröffnet wurde. Laut Hamed Abdel-Samad ist diese Moschee für ihre salafistische Ausrichtung bekannt.

Sawsan Chebli machte Abitur und studierte Politikwissenschaften in Berlin. Während ihres Studiums jobbte sie als studentische Hilfskraft bei einem SPD-Bundestagsabgeordneten, nach ihrem Abschluss und mittlerweile selbst SPD-Mitglied als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei zwei weiteren SPD-Bundestagsabgeordneten.

2010 schneiderte der ehemalige Innensenator Berlins, Erhart Körting (SPD), ihr eine Stelle auf den Leib: Sie wurde Grundsatzreferentin für interkulturelle Angelegenheiten.

Diesen Job machte sie gut – jedenfalls aus Sicht der konservativen Muslime, wie der „Tagesspiegel“ berichtete:

„Sie ist sehr engagiert und gut vernetzt“, sagt der Geschäftsführer des Deutsch-Arabischen Zentrums, Ali Maarouf. „Sie gibt uns eine Stimme.“ Dem stimmt Mohamad Zaher von der „palästinensischen“ Gemeinde zu. „Sie denkt an unsere Jugendlichen und meldet sich, wenn im öffentlichen Dienst Ausbildungsplätze besetzt werden sollen.“

Und wie sie sich um die Jugend kümmerte! In einem Interview sagte sie, sie hielte die Scharia und das Grundgesetz für kompatibel. Später korrigierte sie die Aussage dahingehend, dass sie die Scharia als Verhältnis zwischen Mensch und Gott in Form von religiösen Vorschriften, z. B. Gebete, Speisevorschriften etc. gemeint habe. Da sehe sie keine Probleme mit der Vereinbarkeit.

Sie initiierte u. a. die Organisation JUMA, „Jung, Muslimisch, Aktiv“, deren Mitglieder sich im Umfeld von durch Verfassungsbehörden als der Muslimbruderschaft nahestehend zugeordneten Organisationen, der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) sowie DITIB bewegen. Juma ist das Freitagsgebet, das in der Moschee zu verrichten den muslimischen Männern zwingend vorgeschrieben ist. Womit wiederum begründet wird, warum Frauen der Zutritt in die Moscheen verwehrt wird: Sie müssen nicht in der Moschee beten und würden den Männern nur den Platz wegnehmen. So werden Moscheen zu reinen Männerhäusern, wahlweise staatlich oder aus dem islamischen Ausland alimentiert, oder beides. Die meisten Aktiven von JUMA streben eine akademische Laufbahn an, die überwiegende Mehrheit der Frauen trägt laut Sawsan Chebli den Hijab.

Laut „Berliner Zeitung“ posierte 2013 eine Juma-Aktivistin mit Maschinengewehr im Holocaust-Mahnmal. Später soll sie sich dafür entschuldigt haben, heißt es auf einer Webseite.

Im Opfermodus

Unlängst fiel sie mit einer Aussage zum Antisemitismus unangenehm auf. In einem Podcast der „Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus“ (KIgA e.V.) sagte sie:

„Antisemitismus bedroht uns alle, es bedroht vor allem auch Muslime.“

Laut „Berliner Zeitung“ (BZ) begründete sie ihre Aussage mit folgenden Worten:

„Diejenigen, die Antisemitismus schüren, sind ganz oft auch Islamhasser“ – und meinte damit rechtsextreme Judenhasser. Gegen die müssten sich die jüdischen und muslimischen Communitys verbünden.“

Die BZ kommentierte:

„An sich wäre das nicht problematisch – würde sich nicht durch den gesamten Podcast der Eindruck ziehen, sie kultiviere bei allem Engagement (eine Schülerreise zur Gedenkstätte Auschwitz zum Beispiel) auch eine Opferrolle für Muslime.“

Dafür führt das Blatt mehrere Beispiele an, die laut BZ keine Solidarität mit den jüdischen Opfern bekunden, sondern mit Muslimen, die nicht selten als Täter antisemitischer Straf- und Gewalttaten in Erscheinung treten.

Dem Historiker Michael Wolffsohn zufolge gibt es in Europa „drei Quellen für antijüdische Gewalt“, wie er in dem Podcast „in dubio“ der Achse des Guten (ach.gut) dem Interviewer Gerd Buurmann erläuterte:

„Die Gefahr des antijüdischen Islamismus.

2. des Rechtsextremismus und

3. des Linksextremismus.“

Allerdings, so der Historiker weiter, käme es häufig zu einer unheiligen Allianz zwischen Islamisten und Linksextremisten, in Frankreich Islamo-Gauchisme genannt.

Als größte Bedrohung benannte er indes den „islamistischen Terror“. Dieser habe dazu geführt, dass Zig-Tausende Juden mittlerweile Frankreich verlassen hätten. Um das Jahr 2.000 herum hätten in Frankreich noch ca. 500.000 Jüdinnen und Juden gelebt, unterdessen seien es noch 420 – 440.000.

Erinnert sei an dieser Stelle stellvertretend für die vielen jüdischen Opfer islamistischen Terrors in Frankreich an Sarah Halimi, die am 4. April 2017 von ihrem aus Mali stammenden muslimischen Nachbarn in ihrer Wohnung schwer misshandelt und anschließend aus dem Fenster geworfen wurde.

Verantwortlich für solche Taten machte Michael Wolffsohn in dem Podcast die französische Regierung, die nicht fähig sei, „diesen islamistischen Terror, der sich vornehmlich gegen Juden richtet zu bekämpfen“.

Diese Unfähigkeit bescheinigte er auch der deutschen Regierung.

Wie Recht er damit hat, zeigt der Fall eines Juden, der bei einer Solidaritätskundgebung unter dem Motto „Jewish Lives Matter – Kein Antisemitismus in Deutschland. Schluss mit Hass und Hetze gegen Juden“ im September 2021 in der Hamburger Innenstadt tätlich angegriffen und so schwer verletzt wurde, dass er auf einem Auge nie mehr wird sehen können.

Die Kundgebung von einer Gruppe junger Migranten zunächst verbal angegriffen, einer der Jugendlichen attackierte einen der Teilnehmer so brutal mit einem Faustschlag, dass dieser mit Joch- und Nasenbeinbruch in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei dem Hauptverdächtigen um einen jungen Schauspieler. U. a. wirkte er mit in dem Film „Evolution“: Darin wird die Geschichte einer jüdischen Familie vom Holocaust bis in die Gegenwart geschildert und Regisseur Kornél Mundruczó ließ Biographisches einfließen.

„Bild“ recherchierte, dass der als tatverdächtig geltende Schauspieler Aram Ahmadi in dem Film den jungen Muslim Ali spielt, der seinen jüdischen Mitschüler Jonas mobbt und auch handgreiflich gegen ihn wird.

Die Agentur „Kokon“, die Aram Ahmadi in ihrer Kartei führte, trennte sich nach dem Vorfall von ihm. Dorothea Trebs, Leiterin von „Kokon“, attestierte ihm Medien gegenüber schauspielerisches Talent. Doch möglicherweise ist das von der Agentur gepriesene schauspielerische Talent ja auch darin begründet, dass er seine Aversion gegen Juden nicht spielen musste...

In Kürze beginnt in Hamburg der Prozess gegen Aram Ahmadi und seinen ebenfalls tatverdächtigen Bruder.

Scharia-Staaten kaufen sich in westliche Gesellschaften ein

Ihr grünes Pali-Dirndl trug Sawsan Chebli wie erwähnt bei einer ganz besonderen Gelegenheit:

Von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt, fand Anfang September 2018 in Berlin das „Katar-Deutschland Forum für Business und Investment“ statt: Ein Treffen etwa 900 Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft verschiedener europäischer Staaten mit einer mehr als 300-köpfigen Delegation aus Katar, angeführt von Emir Scheich Tamim bin Hamad al-Thani. Der Emir hatte 10 Mrd. € im Gepäck, die er in Europa zu investieren gedachte. Sawsan Chebli wurde von der Bundesregierung beauftragt, den Gast am Flughafen abzuholen und führte bei dieser Gelegenheit ihr grünes Pali-Dirndl aus.

Rein zufällig? Die Botschaft ist offenbar jedoch angekommen, in der Bildunterschrift in arabischen Medien wird es als "al kufiya al falästinia", „palästinensisches“ Nationalsymbol, beschrieben.

Dieses Treffen ist nicht das einzige seiner Art, auch mit anderen Staaten findet ein entsprechender Austausch statt. Um zahlungskräftige Araber nach Deutschland zu holen, werden weder Kosten noch Mühen gescheut: So wurden laut „Tagesspiegel“ in der Berliner Vivantes-Klinik, 1,5 Millionen Euro in eine Komfortstation mit 53 Betten investiert“. Neben Komfort für den gehobenen Bedarf reicher Araber und auch Chinesen, wird diese Komfortstation entsprechend ausgestaltet, z. B. durch ein entsprechendes Speisen-Angebot und auch „kultursensiblem“ Personal, z. B. Frauen mit Hijab. Verantwortlich für diesen Bereich bei Vivantes war lange Jahre Sawsan Cheblis Ehemann Nizar Maarouf.

Die Scharia als gemeinsames Ziel

Am Beispiel Katar lässt sich gut verdeutlichen, welche Auswirkungen diese wirtschaftliche Zusammenarbeit auf unsere Gesellschaft hat.

Die Muslimbruderschaft hat vielfältige Verbindungen zu Katar. Die Gastfreundschaft der MB und deren Ableger Hamas gegenüber sorge immer wieder für Ärger mit den Nachbarn, schreibt Sascha Adamek in dem Buch „Scharia-Kapitalismus – Den Kampf gegen unsere Freiheit finanzieren wir selbst“. Laut Sascha Adamek unterhält die Hamas ein Büro in Doha, der Hauptstadt von Katar, wobei „das Land zu den Staaten gehört, aus denen immer wieder offiziell und inoffiziell islamistische Rebellengruppen und Terrororganisationen unterschiedlichster Ausrichtung finanziert worden sein sollen – meist durch private Stiftungen, die allerdings in das elitäre Herrschaftssystem des Emirats eingebunden sind.“ Die Gelder flössen, so Sascha Adamek, nicht direkt auf Konten der diversen Organisationen, sondern an humanitäre und religiöse Stiftungen. 2016 verkündete der Emir, der im September 2018 die Wirtschaftsdelegation anführte, 30 Mio. US-Dollar für die Hamas zur Zahlung der Beamten zur Verfügung zu stellen.

Auch sind Einrichtungen der Muslimbruderschaft in Katar angesiedelt, Yusuf al-Qaradawi, der Chefideologe der MB, besitzt die katarische Staatsbürgerschaft, der Sender Al Jazeera bietet ihm die Bühne zur Verkündung seiner abstrusen Theorien.

Der IWF schätzt die Auslandesbeteiligung Katars auf 136 Milliarden US-Dollar. In Berlin gehören zahlreiche Hotels, Kaufhäuser, Shoppingmalls, etc. arabischen Immobilienfirmen.

Der Autor attestiert dem Reich des Emirs, um den die Wirtschaftsbosse sich reißen: „Bis in die Wirtschaftsgesetze hinein regiert das Recht der Scharia. Gäbe es einen Staat, der die Ausrufung des Scharia-Kapitalismus für sich beanspruchen wollte, so lautete sein Name zweifelsohne Katar.“

Doch die arabischen Herrscher, so auch der Emir von Katar, wollen mehr als Handelsbeziehungen, sie wollen politischen Einfluss und die Ausbreitung des Scharia-Islams auch im Westen vorantreiben. So findet der Berliner Journalist im Islamischen Kulturzentrum in Doha Hochglanzbroschüren zum Islam in deutscher Sprache. Diese sind bestimmt, in Deutschland in den Moscheen und islamischen Zentren ausgelegt zu werden. Eines davon trägt den Titel „Jesus und Maria im Qurán“. Der Inhalt liest sich folgendermaßen: „Jesus wird richtigstellen, dass er ein Prophet Gottes ist und nicht Gott oder der Sohn Gottes und er wird alle Menschen auffordern, Gott allein anzubeten und sich ihm allein im Islam zu unterwerfen.“ Die Weigerung habe eine göttliche Bestrafung zur Folge. Als Beispiel werden die Juden genannt: “Obwohl nicht alle Juden es glauben, Esra (Jesus, Anm. d. Verf.) sei der Sohn Gottes, haben sie jedoch versäumt, es zu verurteilen. Wenn einer Sünde gestattet wird, zu überdauern und sich zu verbreiten, wird die Gemeinschaft verantwortlich.“

Sascha Adamek fragt sich: „Wer steckt hinter dem Hochglanzprodukt? (…)

Als Übersetzer des Textes ins Deutsche wird immer Dr. Moulay Mohamed Ghembaza genannt. Dieser erweist sich als deutschen Sicherheitsbehörden bereits bekannter Name, denn er übersetzte diverse salafistische Schriften zum Zweck ihrer Verbreitung in Deutschland. Der von Katar honorierte Übersetzer übertrug auch das Buch „Frauen im Schutze des Islam“ von Abdurrahman al-Sheha ins Deutsche, in dem als ´Heilmittel, um eine ungehorsame Frau zu behandeln`, am Ende sogar vorgeschlagen wird: ´Schlagen ohne zu verletzen, Knochen zu brechen, blaue oder schwarze Flecken auf dem Körper zu hinterlassen und unter allen Umständen vermeiden, ins Gesicht zu treffen`.“

Eine Möglichkeit, eine Gesellschaft nachhaltig zu verändern, ist der Einkauf in die dortige Ökonomie. Stück für Stück erobern arabische Läden unsere Einkaufsstraßen: orientalische Backwaren, Falafel-Imbisse, Friseure, selbstverständlich Frauen und Männer getrennt, Hijab-Stores, Halaāl-Zertifizierung an immer mehr Restaurants und Imbissen. Auch deutsche Firmen stellen sich auf die Kundschaft ein und lassen immer mehr Produkte halāl zertifizieren. Auf die Präsenz von Juden wird dabei genauso wenig Wert gelegt wie auf die von Frauen.

So gehen Politik und Wirtschaft Hand in Hand und ebnen Staaten, in denen Menschenrechte nichts gelten und die bekanntermaßen die verschiedensten Terrorgruppen finanzieren und die, ebenfalls bekanntermaßen, großes Interesse an der Ausbreitung des fundamentalen Islams haben, den Weg in unsere Gesellschaft. „Integration Deutschlands in das islamische Milieu“, nennt der Autor Ralph Ghadbahn das in seinen Büchern. Wenn es eine sinnbildliche Darstellung dieser These gibt, dann die einer deutschen Politikerin im islamisch leuchtenden Pali-Dirndl beim Empfang eines Hamas-Finanziers …

Die Autorin lebt in Hamburg und ist seit knapp 30 Jahren als Journalistin tätig, für Print- und Online-Medien, sowohl in einer Redaktion als auch freiberuflich, als auch als Pressesprecherin oder Öffentlichkeitsreferentin. Seit geraumer Zeit beschäftigt sie sich mit fundamental-islamischen Strukturen.

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