Kolumne des Herausgebers Dr. Rafael Korenzecher

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

 

unmittelbar vor Erscheinen dieser Ausgabe haben die Juden in dieser Welt  das diesjährige jüdische Neujahr begangen.  Der Jahresbeginn Rosch HaSchanah liegt hinter uns und das jüdische Volk schreibt bereits das Jahr 5780.

Allen jahrtausendewährenden Anfeindungen und Vernichtungsversuchen durch seine alten und neuen Feinde zum Trotz folgten auch in diesem Jahr Millionen Juden in Israel und in der ganzen Welt dem ewigen Brauch, am Neujahrstag  Rosch HaSchanah, der in der Thora auch Jom Terua (Tag des Schofarblasens) genannt wird, wie seit jeher dem vertrauten Klang des Widderhorns (Schofar) und erbitten für ihre Lieben und für sich selbst ein glückliches, friedvolles und gesundes, kurzum ein süßes neues Jahr.

Die Redaktion und ich schließen uns aus ganzem Herzen für unsere Leser und für uns alle diesen Wünschen an. Das Neujahrsfest Rosch HaSchanah und die folgenden Tage bis Jom Kippur stellen für das gesamte jüdische Volk neben der Hoffnung auf das Neue auch eine Zeit der Rechenschaft und der Besinnung über das Bisherige, über das Versäumte und über das Erreichte dar.

Noch im vor uns liegenden Monat Oktober folgen nach zehn Tagen der inneren Einkehr das jüdische Versöhnungsfest, das als Jom Kippur (Schabbat Schabbaton) den höchsten Feiertag für die Juden darstellt und ein Tag des Fastens, der Besinnung und des Neubeginns ist. Noch im Oktober folgen Simchat Torah und das einwöchige Laubhüttenfest Sukkot.

Sukkot ist ein frohes jüdisches Erntedankfest, das an den ruralen Ursprung des jüdischen Volkes erinnert.

Simchat Torah spiegelt den Dank und die Freude des jüdischen Volkes über sein größtes Glaubenswerk, die Thora wieder, die sowohl die Schöpfungsgeschichte als auch die als ethischer und allgemeiner Menschenkodex bis heute geltenden zehn Gebote enthält.

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