Kolumne des Herausgebers Dr. Rafael Korenzecher

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

 

unmittelbar vor Erscheinen dieser Ausgabe haben die Juden in dieser Welt  das diesjährige jüdische Neujahr begangen.  Der Jahresbeginn Rosch HaSchanah liegt hinter uns und das jüdische Volk schreibt bereits das Jahr 5780.

Allen jahrtausendewährenden Anfeindungen und Vernichtungsversuchen durch seine alten und neuen Feinde zum Trotz folgten auch in diesem Jahr Millionen Juden in Israel und in der ganzen Welt dem ewigen Brauch, am Neujahrstag  Rosch HaSchanah, der in der Thora auch Jom Terua (Tag des Schofarblasens) genannt wird, wie seit jeher dem vertrauten Klang des Widderhorns (Schofar) und erbitten für ihre Lieben und für sich selbst ein glückliches, friedvolles und gesundes, kurzum ein süßes neues Jahr.

Die Redaktion und ich schließen uns aus ganzem Herzen für unsere Leser und für uns alle diesen Wünschen an. Das Neujahrsfest Rosch HaSchanah und die folgenden Tage bis Jom Kippur stellen für das gesamte jüdische Volk neben der Hoffnung auf das Neue auch eine Zeit der Rechenschaft und der Besinnung über das Bisherige, über das Versäumte und über das Erreichte dar.

Noch im vor uns liegenden Monat Oktober folgen nach zehn Tagen der inneren Einkehr das jüdische Versöhnungsfest, das als Jom Kippur (Schabbat Schabbaton) den höchsten Feiertag für die Juden darstellt und ein Tag des Fastens, der Besinnung und des Neubeginns ist. Noch im Oktober folgen Simchat Torah und das einwöchige Laubhüttenfest Sukkot.

Sukkot ist ein frohes jüdisches Erntedankfest, das an den ruralen Ursprung des jüdischen Volkes erinnert.

Simchat Torah spiegelt den Dank und die Freude des jüdischen Volkes über sein größtes Glaubenswerk, die Thora wieder, die sowohl die Schöpfungsgeschichte als auch die als ethischer und allgemeiner Menschenkodex bis heute geltenden zehn Gebote enthält.



Die uralte Tradition dieser Feiertage, die sowohl in Israel als auch von den Juden in aller Welt begangen werden, belegt einmal mehr, dass Israel weltweit einer der geschichtlich am längsten legitimierten Staaten auf seinem Staatsgebiet ist, einschließlich seiner gesamten ungeteilten Hauptstadt Jerusalem, einschließlich des jüdischen Tempelbergs sowie einschließlich der jüdischen Regionen Judäa, Samaria und Galiläa.

Auf Jerusalem, die ungeteilte und heilige Hauptstadt des jüdischen Staates, wird seit Jahrtausenden und lange vor der Entstehung des Christentums und des Islams mehrere hundert Male an vielen Stellen der Thora Bezug genommen. Daran ändern auch die späteren Eroberungsraubzüge der Römer und der Osmanen nicht das Geringste.

Es ist an Zynismus nicht zu überbieten, dass gerade der jüdische Staat Israel zur Zielscheibe einer weltweiten Delegitimierungs-Kampagne geworden ist, die unter weitestgehender Zustimmung der deutschen Politik vor allem von der verlogenen, zwischenzeitlich zur Bühne der bemitleidenswert missbrauchten, sichtbar verhaltensauffälligen jugendlichen Klima-Sektenführerin der Greta Thunberg  degenerierten UN(nütz)-Organisation (UNO) angeführt wird.

Der Landraub der Türkei wird nicht hinterfragt
Gleichzeitig werden ebenfalls mit großer deutscher Empathie islamische Eroberer und Landusurpatoren, die weite Teile ihrer Staatsgebiete erst in jüngster Geschichte zusammengeraubt haben und diese unangefochten behalten dürfen, von unseren westlichen Selbstaufgabe-Politikern sogar noch ermutigt und hofiert. Man denke nur an die gewaltsame Eroberung, Unterwerfung und Einverleibung des ur-christlichen Konstantinopel vor ca. 500 Jahren oder die Vereinnahmung  des Nordteils Zyperns durch die Türkei vor 45 Jahren.

Jeder Versuch der islamischen und anderen weltweiten und hiesigen Israel- und Judenhasser, den jüdischen Ursprung der gesamten Region und der heiligen – zum Teil wie auf dem Tempelberg durch demütigende Eroberungsbauten des Islam geschändeten – jüdischen Stätten zu leugnen und von den Juden zu trennen, ist nicht nur judenfeindlich und verlogen, er ist historisch absurd und geht vollständig ins Leere.

Der vor uns liegende Monat Oktober beinhaltet auch Jahrestage für nicht unmittelbar mit dem Judentum und dem jüdischen Volk verbundene historische Ereignisse, die letztlich aber in nicht geringem Maße jüdisches Leben und jüdische Schicksale beeinflusst haben.

Im Oktober 2017 jährt sich zum 102. Mal der Jahrestag der Russischen Oktoberrevolution (nach anderer Zählung auch am 7. November). Im Zuge dieser gigantischen Umwälzung, die das russische Zarenreich erschütterte, wurden nicht nur der Zar und seine Familie ermordet, es folgten bis zum Jahre 1991 ganze 74 Jahre kommunistisch-bolschewistischer Zwangs-Herrschaft, in deren Verlauf die Revolution viele ihrer ursprünglich vom idealistischen Gleichheitsmotiv geleiteten Initiatoren, darunter zahlreiche jüdische Revolutionäre, ausgestoßen und getötet hat.

 

Russlands gewichtige Rolle für das Judentum

Einen Hochpunkt des jüdischen Widerstandes gegen das judenfeindliche Klima und die antisemitische Repression in der Sowjetunion markiert die mutige jüdische Dissidenten- und „Let-my-people go“-Bewegung sowjetischer Juden in den 1970er Jahren.

Eine besondere Ironie des Schicksals dürfte sein, dass die Geschichte ohne deutsche – im Interesse der Destabilisierung  der Ostfront des Ersten Weltkrieges erfolgte – Beteiligung an der Rückkehr Lenins nach Russland wohl einen völlig anderen Verlauf genommen, und wohl auch  sehr vielen jüdischen Menschen viel Leid erspart hätte.

Dennoch hat die kommunistische Sowjetunion unter Stalin nach Ende des Zweiten Weltkrieges, der sechs von den Nazis ermordete Millionen jüdischer Frauen, Männer und Kinder zurückgelassen hat, für eine Neugründung des jüdischen Staates Israel auf dem zum britischen Mandatsgebiet gehörenden Territorium des historischen jüdischen Königreichs gestimmt.

 

Die gegenwärtige Liebäugelei der russischen postkommunistischen Politik mit dem expansiv und wiederum mit erheblicher deutscher Hilfe nach Atomwaffen strebenden, das Lebensrecht Israels negierenden islamischen Verbrecherregime der Mullahs im Iran widerspricht diesem Ansatz und bietet dem jüdischen Staat mehr als nur einen Grund zur Sorge.

 

Einen weiteren Jahrestag feiert in diesem Monat auch die durch und durch in der als Israelkritik getarnten antijüdischen Tradition ihres Stifters verharrende protestantische Kirche. Der bis zum Mord an Juden aufrufende Antisemitismus des von der evangelischen Kirche bis heute bejubelten sogenannten Reformators Martin Luther, der vor 502 Jahren in Deutschland von der judenfeindlichen katholischen Kirche abgespaltenen Protestanten, vereitelte leider die Hoffnung auf eine Besserung der damaligen Lebenssituation des jüdischen Bevölkerungsteils. Im Gegenteil: Luthers Judenhass bot dem rassistischen Antisemitismus des Luther-Fans Hitler den gewünschten Boden und die gewünschte breite gesellschaftliche Akzeptanz, und ist trotz schwacher innerkirchlicher Opposition unzweifelhaft mitverantwortlich für den nationalsozialistischen Massenmord an den Juden.

 

Leider bietet die gegenwärtige einseitig antiisraelische Sicht  und die offensichtliche Unterstützung der antisemitischen neuzeitlichen „Kauft-nicht-bei-Juden“-BDS-Kampagne  durch Teile der Evangelischen Kirche Deutschland, die sich statt mit wirklicher Interessenvertretung des judäo-christlichen Abendlandes bei ihren Kirchentagen bevorzugt mit Klima-Exorzismus und Vulva-Malen beschäftigt, auch heute nur wenig Hoffnung auf eine echte Aussöhnung der Kirche mit dem jüdischen Volk.

Das Ende eines alten, und der Anfang eines neuen Jahres ist der richtige Zeitpunkt, vor allem Ihnen, unseren Lesern zu danken, dass sie unserer mittlerweile im sechsten Jahr erscheinenden JÜDISCHEN RUNDSCHAU die Treue gehalten haben, und wir dank Ihres Interesses und Ihres Zuspruchs viele neue Leser gewinnen konnten. Unsere Redaktion und ich werden auch im neuen Jahr 5780 alles dafür tun, um dem Anspruch unserer Leser zu entsprechen und unsere Lesergemeinde weiter wachsen zu lassen. 

 

Gefreut hat uns vor allem aber auch Ihre Zustimmung zu unserer eindeutigen und kompromisslosen Positionierung für die Erhaltung unserer durch Aufklärung, Revolutionen und Kriege hart erkämpften freiheitlichen, abendländischen Kultur und für die entschiedene Verteidigung unserer Lebenswelt  in einem freien, demokratischen und verfassungsgesicherten Europa, frei von Extremisten und Judenfeinden aus dem rechten und linken Lager, aber auch frei von Terror, islamischer Gewalt und intolerantem, demokratie- und judenfeindlichem Hoheitsanspruch eines auch weiterhin gegen alle schrecklichen Fakten durch unsere Politik und unsere Medien ermutigten, sichtbar entfesselten, durch und durch rassistischen, fanatisch-antisemitischen und menschenverachtenden Islam.

Islam bestimmt zunehmend den Alltag Westeuropas
Während unsere  Politik und unsere Mainstream-Medien unvermindert  bemüht sind, die diesbezüglichen quasi  täglichen Vorkommnisse und Risiken totzuschweigen und ohne jedes Mitgefühl für die Opfer der islamischen Mordangriffe Einzelfall-kleinzureden und während sie gegen besseres Wissen die vollkommen offensichtliche Verbindung des Islam zu dem zwischenzeitlich nahezu allgegenwärtigen Messer-Morden auf unseren Straßen vorsätzlich vernebeln und leugnen, beherrschen islamische  Gewalt und islamischer Hegemonialanspruch mit zunehmender Stärke des weiterhin nahezu ungebremst wachsenden muslimischen Bevölkerungsanteils in Deutschland und fast überall in den Islam-Einlass-Staaten Westeuropas immer mehr das tägliche Geschehen. 

Weitestgehend frei von jeder Empathie für die kaum noch genannten, geschweige denn betrauerten oder mit Hilfe versehenen Opfer des islamischen Terrors und der von hauptsächlich muslimischen Einwanderern verübten Gewalt, sowie befeuert von unserer unsäglichen und unbelehrbaren Islam-affinen Politik und ihren Zwangsgebühr-finanzierten Regierungsmedien, bleiben volksverhetzende islamische „Juden-ins-Gas“-Rufe auf unseren Straßen und in unseren Schulen sowie antisemitische Beleidigungen, ja sogar Aufforderungen zum Mord an Juden in sozialen Medien weitestgehend unbeanstandet. Gleichzeitig werden Islam-Kritiker undifferenziert als „Nazis“ diffamiert, gemobbt, gesellschaftlich und beruflich benachteiligt, ausgegrenzt oder in sozialen Netzwerken gesperrt.

 

Trotz des vorsätzlich, von unserer etablierten Politik zur Bemäntelung der ungelösten mit der islamischen Immigrationsflut ausufernden Gewalt- und Judenhass-Problematik in den Vordergrund geschobenen Klima-Hypes, ist die Angst vor Terror und islamischer Gewalt längst das bedrohlichste Thema in unserem Land. Fahrten mit Eisenbahn, U-Bahn und S-Bahn und der Gang in den Supermarkt oder in die Fußgängerzone sind heute mit wachsender Tendenz und ohne adäquate Gegenreaktion aus Politik und Strafverfolgung zum Angst-machenden Survival-Trip geworden.

In Berlin gibt es neben nahezu täglichen Angriffen auf jüdische Menschen etwa 3.000 Messerattacken im Jahr, das heißt durchschnittlich ca. 6 Messerattacken täglich. Hinzu sind gerade in der letzten Zeit neben inzwischen geradezu üblichen Pistolen-Salven bei islamischen Hochzeits-Auto-Corsi nunmehr auch – wie gerade letztens in Berlin-Charlottenburg und Berlin-Mitte geschehen – Schießereien zwischen rivalisierenden arabischen Clans auf unseren Straßen keine Seltenheit.

Während die nahezu wahllos eingelassenen muslimischen Straftäter, erstaunt über die mangelnde Wehrbereitschaft unseres angegriffenen Staates, keinerlei Sanktionen fürchten und häufig nach eigenen Aussagen nur noch kopfschüttelnde und tiefgehende Verachtung für unsere Demokratie, unsere Politik und unsere Justiz empfinden, wird unsere Polizei von unter anderem bis ins Kanzleramt reichenden Pseudo-Gutmensch-Politikern für übermäßigen Einsatz gegen islamische Gewalt auch noch gerügt.

Das kann nicht verwundern. Singt doch selbst der CSU-Innenminister mittlerweile das Lied der Islam-Anbiederer, während jeder, der das pro-islamische Appeasement unserer Politik nicht mitträgt, nicht nur in der zwischenzeitlich vom Wähler pulverisierten SPD, sondern auch in der ehemals bürgerlichen CDU keinen Fuß auf die Erde bekommt. 

Wie denn auch – unsere Politik oder was wir dafür halten, ist ja gerade damit beschäftigt als Gegenmittel gegen die vernichtende Niederlage der etablierten Parteien bei den soeben stattgefundenen Landtagswahlen – man mag  soviel Themen-verfehlten Irrsinn kaum glauben – tatsächlich der Kinds-Göttin Greta zu folgen und in das Boot der Öko-Priester aus der grünen Verbotspartei zu steigen, um das Klima milde zu stimmen.

Der „palästinensische“ Schwertmord von Stuttgart verschwand schnell aus den Schlagzeilen.
Zur Bemäntelung des ungelösten und unsere säkulare, Religions-tolerante und Religions-getrennte Gesellschaft zunehmend bedrohenden Islam-Problems sind Klima-Hysterie und Öko-Bevormundung  in Vergesellschaftung mit wirtschaftsfeindlichem, antiliberalem, dirigistischem Rückfallbestreben in die Zeiten des grandios gescheiterten Sozialismus hinzugekommen.

All dies wird mit hübschen euphemistischen Beiträgen unserer Nachrichten-Filtermedien endlos und bunt orchestriert, während aber gleichzeitig islamische Atrozitäten – beispielsweise etwa die ungeheuerliche von einem sogenannten „Palästinenser“ mit falscher Identität begangene Schwert-Hinrichtung eines Menschen auf offener Straße – einfach aus der Berichterstattung, wie weiland in der „Aktuellen Kamera“ ausblendet werden.

 

Wenn unsere Politik bei all ihrem entseelten Treiben zwischendurch doch noch etwas Zeit findet, pöbelt sie und die ihr nachgeschalteten Medien gegen Donald Trump, Boris Johnson sowie natürlich ganz vorn auch gegen Benjamin Netanjahu.

Dabei vergessen sie natürlich keinen Augenblick uns im trauten Verbund mit den einschlägig bekannten, seit Jahren bestens domestizierten hiesigen Verbands-organisierten jüdischen Bereitern eines ebensolchen Alibis für die hier längst etablierte Israel- und Juden-averse Politik eindringlich und mit einstudiert besorgter Miene vor der besonders uns Juden seitens der den etablierten früheren Volksparteien weggelaufenen Wähler nunmehr drohenden massiven Gefahr von rechts zu warnen.  Das heißt natürlich nur, wenn wir nicht alle gemeinsam zuvor schon den Klima-Tod sterben, oder auf der Straße einer der nahezu täglichen zumeist islamischen Messerattacken zum Opfer gefallen sind.

All dies scheint aber kein Thema für unsere politische Führung zu sein. Im Gegenteil: Unsere Kanzlerin nutzt sogar die freie Zeit, die ihr in ihrer statt des Regierens etwas zu früh übernommenen Rolle der Elder States-Frau zwischen den Entgegennahmen von diversen Doktorwürden bleibt, um den Judenmord-Financier Abbas in aller Form und mit großen Ehren in Berlin zu empfangen und ihn fürsorglich mit weiteren großzügigsten Geldgeschenken zu überhäufen, damit ihm das Geld nicht ausgeht, das er dann ja auch sinnvoll einsetzt für die Finanzierung weiteren Terrors gegen Israel und für die Zahlung von Renten an Familien verdienter arabischer Judenmörder.

Der Trump-Basher und Chef des Berliner Enteignungs-Senats, der SPD-Bürgermeister von Berlin, versucht die Kanzlerin sogar noch zu übertreffen, indem er einem nachweislichen Gewalt-verstricken Terroristen aus dem Mord-Mullah-Staat Iran mit nicht weniger großen Ehren In Berlin empfängt.

Berlin als Wohlfühl-Ort für Israel-Feinde
Vor dem Brandenburger Tor demonstrieren arabische Terrorsympathisanten ungehindert für die Vernichtung Israels, während unsere Politik und ihre Ordnungskräfte dafür Sorge tragen, dass eine Gegen-Demonstration die islamischen Israel- und Judenfeinde nicht allzu sehr beim Verbreiten ihrer Hass-Parolen behindert.


Und eigentlich unter dem Alibi-Etikett der Sorge vor der wachsenden Verunmöglichung jüdischen Lebens durch vornehmlich islamischen Judenhass in jüdischen Gemeinden stattfindende Veranstaltungen degenerieren da auch schon mal gern – wie soeben in Berlin geschehen – leicht zu Solidaritätsveranstaltungen mit den so schrecklich entrechteten Muslimen.

 

Das Thema islamische Gewalt und islamischer Judenhass spielt wohl auch für die Wähler keine Rolle mehr – das müssen wir, und vor allem unsere Politiker bei den nächsten Wahlen nicht mehr fürchten. Es ist der menschengemachte Klima-Tod, der uns alle in Kürze wegraffen wird, und zwar die Muslime gleich mit. Da hilft auch nicht mehr die Massen-„Klimaflucht“ ( ein schöner, seit kurzem neu-erfundener Fluchtgrund) aus dem bekannterweise ja sonst schon immer so kalten und nun wegen unserer SUVs und unseres sonstigen ausschweifenden Lebenswandels plötzlich so unerträglich heiß gewordenen Afrika.

Den Wärmeuntergang unseres Planeten müssen wir bekämpfen. Die von grünen vorgretanischen Sekten noch vor 40 Jahren vorausgesagte Eiszeit-Starre unseres Planeten ist ja irgendwie ausgeblieben. Aber das kriegen wir hin. Dazu müssen wir uns nur noch den FFF-„Zeugen Gretas“ unterwerfen, unsere Industrie und unsere Wirtschaftskraft zerstören, sowie die Grünen wählen und das sind ja jetzt auch die Merkel-Schwarzen und alle Roten sowieso.

Wer jedenfalls gestern in den Nachrichten aus New York in das fanatisch-exzitierte, hassverzerrte Gesicht dieses sehr, sehr kranken, bedauernswerten Mädchens aus Schweden bei seinem UNO-Auftritt geschaut und es bei der Audienz gesehen hat, die es unserer Kanzlerin huldvoll gewährt hat, dem fällt einfach nichts mehr ein.

 

Wer – anders als die gesamte links-grüne, leider längst auch schon die Partei dieser Kanzlerin und ihre bayrische Söder-Schwester dominierende, verlogene, Wasser-predigende und Wein-trinkende Öko-Verbots-Entourage – noch über etwas Empathie, Gewissen und Herzenswärme verfügt, der ist fassungslos ob dieses in seiner maßlosen apokalyptischen Übertreibung surrealen, abgefeimt-abstoßenden „Wie-könnt-Ihr-es-wagen“-Gollum-Auftritts der gestört-verstörten Kinds-Kriegerin und fragt sich, warum die Eltern dieses armen Geschöpfes dem Kind die ärztliche Behandlung verweigern und nicht wegen des Missbrauchs belangt werden, den sie an diesem Kind betreiben, zulassen und von dem sie wohl auch noch massiv profitieren.

 

Über die aus dem Boden wie Unkraut täglich neu wachsenden Akteure und Profiteure der unser erfolgreiches Wirtschaftssystem, unser Leben und unsere Welt mit selbst aufgesetztem Heiligenschein zerstörenden Klimawechsel-Industrie will ich gar nicht erst reden.

Und warum haben die nahezu sämtlich mit Sonder-Flugzeugen, zahlreichem Begleitpersonal und allen anderen denkbaren CO2-abundanten Privilegien zum Klima-Wanderzirkus von überall her diesmal nach New York angereisten und versammelten Regierungshäupter dieser Welt – statt auch noch zu applaudieren – nicht soviel Verstand, soviel Anstand und soviel Mitleid, diesem gefährlichen und Kinds-gefährdenden psychotischen Exzess in Sachen anthropogener Klima-Humbug ein Ende zu setzen oder zumindest um des Kindeswohls willen den Notarzt zu holen?

 

Reiche Kinder und Vielflieger belehren zum Klima
Stattdessen sind unsere Erziehungs-Medien damit beschäftigt, dem US-Präsidenten Trump die Schuld an allem Übel dieser Welt zu geben, sein Impeachment herbeizusehnen oder die nahezu täglichen, vielfach antisemitischen Auswüchse zumeist islamischer Gewalt in unserem Lande und in West-Europa Einzelfall-kleinzureden sowie uns ganz im Talkshow-Bann der verwöhnt-verzogenen und verbissen-unduldsamen sogenannten Klima-Aktivistinnen und Viel-Millionen-Erbinnen à la Carla Reemtsma (in der Nazizeit großgewordener Zigarettenkonzern) und ihrer Cousine Luisa-Marie Neubauer die Ent-Industrialisierung, Zerstörung, Unterwerfung und Umwandlung des Wirtschafts-, Erfolgs- und Autolandes Deutschland in eine grün gefärbte Sozialismus-2.0-Verbots-Diktatur als etwas Gutes und unserer charakterlichen Läuterung Dienendes anzupreisen.

 

Aber die Zeit, die unserer Gesinnungs-Journaille dann noch bleibt, nutzen sie bestens, um jeden noch so esoterischen Zeugen-Bericht darüber zu senden, wie furchtbar Israel seine friedliebenden Nachbarn bedrohe und wie schrecklich es den Menschen – besonders den muslimischen – in Israel unter dieser Regierung geht und weshalb Netanjahu in keinem Fall eine Chance bekommen darf nach den Wahlen eine neue Regierung zu bilden.

 

Von neutraler und ausgewogener Berichterstattung keine Spur (von Wohlwollen mag ich gar nicht reden), versuchen sie nicht einmal ernsthaft ihre Häme zu verbergen, wenn sie den gegenwärtigen Regierungschef Netanjahu mit Kübeln von Dreck bewerfen oder sich der Hoffnung hingeben zu können glauben , er könnte abgelöst werden. Immerhin steht Netanjahu bei unserer linksdurchseelten Politik der Maase, Steinmeiers u.a. mehr im Ranking offensichtlich noch weit hinter dem Mord-Mullah-Chef Rouhani, dem Olympia-Terror-Drahtzieher Abbas und vermutlich sogar dem blutigen Nord-Korea-Diktator Kim Jong-un .

 

Vielleicht sollten sich die hiesigen Israel-Delegitimierer doch nicht zu große Hoffnungen über die Ablösung Benjamin Netanjahus machen.

 

Eines dürfte nämlich sicher sein – Israel mit seiner ewigen ungeteilten jüdischen Hauptstadt Jerusalem und seinen historisch legitimierten, im Jahre 1967 befreiten Gebieten Judäa und Samaria wird auch nach der neuen Regierungsbildung  die einzige wahre, wehrhafte und prosperierende Demokratie in der ganzen von einem Meer islamischer Unrechtsregime besiedelten Region bleiben.

Diese Enttäuschung wollen und werden wir den hiesigen Miss-Gönnern und Feinden Israels nicht ersparen.

Dem Staat Israel, dem jüdischen Volk wünschen wir im wahren Interesse der Kontinuität der Erfolgsgeschichte des jüdischen Staates ein friedvolles und erfolgreiches Jahr 5780.

Unseren Lesern, unseren Freunden und uns allen ein gesundes, süßes neues Jahr und alles erdenklich Beste.

Shana Tova w G‘marr Chatima Tova:



Ihr Dr. Rafael Korenzecher

i.V. Simon Akstinat ( Chefredakteur )

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