2 (138) Februar 2026
Kolumne des Herausgebers Dr. Rafael Korenzecher

Liebe Leserinnen und liebe Leser,
Die Zeit schreitet voran, und der Monat Januar 2026 liegt bereits hinter uns. Er erinnerte vor gut einer Woche an den 84. Jahrestag der sogenannten Wannseekonferenz. Zu diesem Treffen hatte der SS-Scherge Reinhard Heydrich am 20. Januar 1942 fünfzehn hochrangige Funktionäre des NS-Regimes und der SS-Behörden in eine Villa am Großen Wannsee in Berlin geladen – zu einer von ihm verharmlosend als „Besprechung mit anschließendem Frühstück“ bezeichneten Zusammenkunft.
Ziel dieser sogenannten Besprechung war, nicht mehr und nicht weniger, als unter dem Vorsitz Heydrichs den bereits begonnenen Holocaust an den Juden, im Detail zu organisieren und die möglichst reibungslose Zusammenarbeit der beteiligten Instanzen zu koordinieren. Besprochen wurde die für die Vernichtung der gesamten jüdischen Bevölkerung Europas vorgesehene Deportation in die eroberten Gebiete im Osten und die hierfür erforderlichen Maßnahmen, bis zu den Details des Transports in Güterwagons der Bahn. Die Teilnehmer legten auch den zeitlichen Ablauf für die weiteren Massentötungen der Juden fest, erweiterten zunehmend die dafür vorgesehenen Opfergruppen und einigten sich auf eine Zusammenarbeit unter der Leitung des sogenannten Reichssicherheitshauptamts, das von Heydrich geleitet wurde.
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