„Drogen statt Brot“: Das woke-linke Kampfblatt „Junge Welt“ reproduziert alte NS-Narrative

Viele Drogen finden ihren Weg von Syrien nach Gaza.© RAMON VAN FLYMEN / ANP MAG / ANP VIA AFP
Der uralte antisemitische Mythos, Juden würden Gesellschaften gezielt „vergiften“ gehört seit jeher zum ideologischen Grundrauschen linker wie islamischer Propaganda – neu ist lediglich, wie bereitwillig sie inzwischen von deutschen Medien reproduziert werden. Mit der Behauptung, Israel schmuggle Drogen nach Gaza, greift das linke Blatt „Junge Welt“ ein klassisches NS-Narrativ auf, das komplexe soziale Probleme auf einen vermeintlich allmächtigen jüdischen Feind projiziert. Was einst von „Der Stürmer“ verbreitet wurde, wird heute von der Mörder-Bande Hamas und ihren grün-linken publizistischen Komplizen nahezu wortgleich fortgeschrieben, was den Juden-Hass weiter „kultiviert“ und manifestiert. (JR)
Den antisemitischen Vorwurf, Juden würden Drogen unters Volk bringen, um damit die Gesellschaft zu „vergiften“ und zu „zersetzen“, erhoben schon die Nationalsozialisten.
Harte Drogen sind eine Geißel unserer Gesellschaft: Sie zerstören Leben, Familien und soziale Strukturen, quer durch alle Milieus. Ein wirksames Rezept dagegen gibt es nicht, weil Abhängigkeit aus einem komplexen Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren entsteht. Weder Repression noch Prävention oder Therapie allein haben das Problem nachhaltig gelöst; stattdessen verändern sich Konsummuster, neue synthetische Substanzen drängen auf den Markt, und die Politik findet keine wirksame Reaktion. Viele Experten sehen einen klaren Zusammenhang mit oft fehlenden Therapieplätzen für psychisch Kranke. Betroffene greifen nicht selten zu Drogen als Form der Selbstmedikation. Was kurzfristig entlastet, verschärft langfristig sowohl die psychische Erkrankung als auch die Abhängigkeit. Und wie immer bietet der Antisemitismus auf diese komplexe Frage eine einfache Antwort: Schuld sind die Juden.
Bereits im Nationalsozialismus wurde behauptet, Juden würden Deutschland gezielt mit Drogen „vergiften“, um Volk und Wehrkraft zu schwächen. NS-Propagandablätter wie Der Stürmer stellten jüdische Händler als Drahtzieher von Opium- und Kokainhandel dar. Nach 1945 griffen neonazistische Gruppen in Europa und den USA diese Motive nahtlos wieder auf. „Ich kann euch versichern, dass der Großteil der Marihuana-Industrie von Juden geführt wird“, heißt es in dem amerikanischen Neonazi-Magazin The Daily Stormer, wie Newsweek 2018 berichtete.
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