Blutbad im Iran, Schweigen in der Tagesschau - Das Terror-Regime und seine deutschen Handlanger

Omid Nouripour: Regime-Kritiker oder U-Boot?© MICHAEL MATTHEY / AFP
Seit Wochen werden im Iran die mutigen Proteste gegen das islamische Terror-Regime blutig niedergeschlagen. Die mörderische Mullah-Bande holte tausende arabische und afghanische Terroristen aus Nachbarstaaten, um die Demonstrationen blutig niederzuschlagen und ließ an zwei Tagen etwa 36.500 Bürger erschießen. Dabei fiel es den deutschen grün-linken Systemmedien auffallend schwer, objektiv über die Aufstände gegen das Mullah-Regime zu berichten. Eine Spurensuche zeigt, wie tief die Verflechtungen zwischen Politik, Medien und Apologeten des Regimes reichen und warum die Wahrheit über den Iran in Deutschland so unerwünscht ist. Heute haben in Deutschland Iranfreunde an der Spitze der Politik, wie etwa Frank-Walter Steinmeier und Claudia Roth, weiterhin erheblichen Einfluss – Steinmeier als Bundespräsident sogar an exponierter Stelle, was nur folgerichtig ist, denn die Politik hierzulande ist nicht nur grün, links und woke geprägt – bis in die Medien hinein –, sondern das Land ist zugleich der größte europäische Handelspartner des Regimes mit einem Jahresumsatz in Milliardenhöhe. (JR)
Am 28.12.2025 brachen die ersten Proteste unter den Bazaaris (Händlern) in Teheran aus, nachdem der Rial auf 1,5 Mio. $ gefallen war. Die Proteste weiteten sich schnell auf das ganze Land aus, das seit 47 Jahren unter der Terrorherrschaft der Mullahs leidet, die weder Lebensmittel-, Strom- noch Wasserversorgung sicherstellen können. 2025 wurden 1922 Menschen vom Regime hingerichtet, etwa 5 am Tag. Rasch wurden Rufe nach einem Sturz des Regimes laut, viele Demonstranten forderten die Rückkehr des Kronprinzen Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs Mohammed Reza I.
Reza Pahlavi (* 1960), der seit 1978 in den USA bei Washington lebt und mit Gruppen wie der National Union for Democracy in Iran (NUFDI) an einem Regimewechsel in seiner geschundenen Heimat arbeitet.
Am 26.7.2025 hatte Pahlavi in München unter dem Schirm der Convention of National Cooperation to Save Iran – von deutschen Medien fast völlig ignoriert – etwa 500 Vertreter verschiedener Oppositionsgruppen zusammengebracht, um sich unter seinem Banner gemeinsam für einen Regimewechsel im Iran einzusetzen. Pahlavi hat einen detaillierten Plan zum Machtwechsel im Iran veröffentlicht, zu dem eine sofortige Anerkennung des Staates Israel und ein Ende der Finanzierung von Terrororganisationen gehören. Außerdem bietet Pahlavi den regulären Sicherheitskräften und Beamten eine Exit-Strategie an, um „irakische Verhältnisse“ wie bei der De-Baathisierung im Irak zu vermeiden, als nach der US-Invasion 2003 alle qualifizierten Beamte auf einen Schlag entlassen wurden. Pahlavi besuchte im April 2023 Israel und traf sich mit Premierminister Benjamin Netanjahu und Präsident Isaac Herzog, den er im September 2025 wieder besuchte. Gleichzeitig verstärkten die USA und EU die Wirtschaftssanktionen, die im Dezember im Iran zum Währungs- und Bankenkollaps führten. „Das war wirtschaftliche Staatskunst, ohne einen Schuss abzugeben“, sagte US-Finanzminister Scott Bessent in Davos im Gespräch mit Maria Bartiromo von Fox Business: „Jetzt bewegen sich die Dinge dort in eine sehr positive Richtung.“
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