BDS-Propaganda in der Frankfurter Rundschau: Ein moderner Nachhall des Slogans „Kauf nicht bei Juden“

In der Frankfurter Rundschau wird aus einer vermeintlichen Recherche rasch ein politisches Kampagnenstück. Wenn der BDS-nahe Autor Hanno Hauenstein israelischen Wein skandalisiert und Händler an den Pranger stellt, erinnert das fatal an Boykottaufrufe zu Zeiten Hitlerdeutschlands. Hauenstein konstruiert aus der Herkunft einzelner Weine einen politischen Skandal, setzt Händler öffentlich unter Druck und feiert eine vorübergehende Sortimentskorrektur als moralischen Triumph, obwohl es faktisch nie eine dauerhafte Auslistung gab. Unter dem Schlagwort „Menschenrechte“ wird hier nichts anderes betrieben als wirtschaftlicher Druck auf den einzigen jüdischen Staat. Wer solche Narrative verbreitet, liefert der internationalen BDS-Bewegung publizistische Schützenhilfe und normalisiert einen modernen „Kauf nicht bei Juden“. (JR)

Von Julian M. Plutz

In einer Zeit, in der Lügen und ideologische Kampagnen den Diskurs über Israel prägen, kommt dem Juste Milieu ein sogenannter Bericht des BDS-Aktivisten Hanno Hauenstein in der Frankfurter Rundschau (FR) gerade recht. Unter dem Deckmantel journalistischer Recherche wird hier die BDS-Bewegung (Boycott, Divestment, Sanctions) instrumentalisiert, um Israel an den Pranger zu stellen. Hauenstein bedient damit die niedersten Instinkte der sogenannten Intellektuellen, die tatsächlich noch die Frankfurter Rundschau lesen.

Hauenstein beschreibt seine „investigative“ Reise nach Israel, während er die Winzerei Tishbi besucht und Siedlungen in Gush Etzion als völkerrechtswidrig brandmarkt. Er argumentiert, Weine aus diesen Gebieten normalisierten die so genannten „palästinensischen“ Territorien und wirft Händlern wie Rewe Verschleierung vor. Zitiert werden Experten wie Dror Etkes, die den Weinanbau als Expansionsinstrument darstellen. Besonders betont wird Rewes Reaktion: Nach FR-Anfrage verschwinden Weine temporär aus dem Online-Shop, was als „Auslistung“ gefeiert wird. Ein Update vom 13. Februar 2026 ergänzt, dass Rewe sie wieder einstellte, allerdings ohne Herkunftsangabe.

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