Waffenlager, Terrorpläne, Hamas-Zellen: Die Gefahr in Europa wächst

Dieses Bild wurde mit KI erstellt.

Was die Jüdische Rundschau seit Jahren benennt und was uns dafür Feindseligkeit und die Verortung ins rechte Lager eingebracht hat, muss heute selbst von den eingeschworenen Appeasement-Verfechtern konzediert werden: Die bittere Realität hat die Kritik gegen uns längst eingeholt. Was lange als Verschwörungstheorie abgetan wurde, ist längst bittere Realität: Hamas-Zellen operieren in Europa, Waffenlager werden entdeckt, Terrorpläne gegen Synagogen in Berlin und Frankfurt werden geschmiedet — zumeist von islamischer Seite. Ein aktueller Berliner Gerichtsprozess bringt ans Licht, was europäische Sicherheitsbehörden und Politiker jahrelang vorsätzlich verschwiegen, kleingeredet oder aus ideologischer Blindheit vorsätzlich ignoriert haben: Hamas-Auslandsoperateure sind in Deutschland aktiv, der iranische Geheimdienst plant Anschläge auf Synagogen in Berlin und Frankfurt. Aufgrund des jahrelangen Versagens der westeuropäischen Staaten hat Europa längst aufgehört, ein sichererer Ort für seine Bürger zu sein, Europa ist kein sicherer Hinterraum mehr – es ist zur Frontlinie eines bei weitem überwiegend islamischen Terrors geworden. (JR)

Von Stefan Frank

Wegen Zugehörigkeit zu einer Hamas-Auslandszelle verurteilt das Berliner Kammergericht vier Männer im Alter zwischen 36 und 58 Jahren zu Haftstrafen zwischen viereinhalb und sechs Jahren.

Konkret ging es um Abdelhamid Al A., Mohamed B., Ibrahim El-R. und Nazih R. Sie stammen aus dem Libanon, Ägypten und den Niederlanden. Nach Ansicht des Gerichts gehören sie der Hamas an und kümmerten sich als Auslandsoperateure darum, Waffenlager in verschiedenen Ländern wie Polen, Bulgarien und Dänemark anzulegen, zu kontrollieren oder auch wieder aufzulösen.

Der Hintergrund: Nach Erkenntnissen der Ermittler hatte die Hamas schon vor längerer Zeit damit begonnen, in verschiedenen europäischen Ländern geheime Waffenlager anzulegen. Die vier Angeklagten waren offenbar über Jahre hinweg für die Hamas aktiv und standen in direktem Kontakt zu Verantwortlichen des militärischen Flügels. Einer von ihnen, Ibrahim El-R., soll 2019 in Bulgarien ein Waffenlager mit Schusswaffen und Munition eingerichtet haben. Im selben Jahr soll er zudem ein Versteck in Dänemark aufgelöst und eine Pistole nach Deutschland gebracht haben. Im Sommer 2023 reiste er erneut nach Bulgarien, um das Depot zu überprüfen.

Außerdem sollen alle vier Männer zwischen Juni und Dezember 2023 mehrfach versucht haben, von Berlin aus ein weiteres Waffenversteck in Polen zu finden. Dieses konnten sie aber letztlich nicht ausfindig machen. Ziel dieser Strukturen war es offenbar, Anschläge auf israelische, jüdische oder US-Einrichtungen in Europa vorzubereiten, darunter die israelische Botschaft in Berlin, die US-Airbase in Ramstein und ein Bereich rund um den ehemaligen Flughafen Tempelhof.

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