Die Linke: Israelhass wird zur Parteiräson

Die LINKE hat ein neues Führungsduo: Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano.© JENS SCHLUETER _AFP; WIKIPEDIA/Fyrtaarn

Die Linkspartei hat auf ihrem Bundesparteitag die Maske endgültig fallen lassen: Während der jüdische Staat seit dem entmenschten Massaker des 7. Oktober 2023 an mehreren Fronten um seine Existenz kämpft, erklärt die SED-Nachfolgepartei Israels Selbstverteidigung zum „Genozid“ an den Gazanern und übernimmt damit den propagandistischen Kern der Terror-Bande Hamas. Wer nach dem größten Judenmord seit der Shoah nicht zuerst bei den Opfern, sondern beim Anklagevokabular der Täter steht, offenbart die alte rote Tradition des Antizionismus. Das Leid der Zivilisten in Gaza ist nicht Israels politisches Programm, sondern das zynisch einkalkulierte Werkzeug einer islamo-faschistischen Organisation, die ihre eigene Bevölkerung als Schutzschild missbraucht und jüdisches Leben erklärtermaßen vernichten will. Die Linke macht aus dieser Verdrehung nun Parteipolitik und zeigt damit, dass ihr sogenannter Antifaschismus dort endet, wo Juden sich nicht mehr abschlachten lassen, sondern sich als souveräner Staat verteidigen. (JR)

Von Thilo Schneider

Ein Völkermord oder Genozid ist gekennzeichnet durch die Absicht, auf direkte oder indirekte Weise eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören (Wikipedia)

Reden wir einmal Deutsch und Klartext: Hätte Israel irgendwann und irgendwie nach den bestialischen Terrorakten des 7.10.2023 die echte und ernste Absicht gehabt, einen „Völkermord“ an den sogenannten „Palästinensern“ im Gaza-Streifen zu begehen – sie hätten es getan. Israel hatte und hat hierzu die militärischen Mittel und nach dem 7. Oktober sogar das moralische Momentum auf seiner Seite. Die israelische Führung hat sich dagegen entschieden. Im Gegenteil sogar versucht, diesen Krieg auf eine merkwürdig humane Weise zu führen, in dem Wissen, dass dies auf eigener Seite sehr viel mehr militärische und zivile Opfer fordern würde als ein breit angelegtes und überraschendes Flächenbombardement. Dafür sind rund 1.000 IDF-Soldaten gefallen und etwa 20.000 IDF-Soldaten teilweise schwer verletzt worden. Weil eben kein „Genozid“ begangen werden sollte.

Dass es die Hamas mit der Wahrheit in etwa so genau wie die öffentlich-rechtlichen deutschen Sender nimmt, zeigt sich daran, dass Gaza vor dem 7. Oktober 2023 entweder ein „Konzentrationslager“ oder „das größte Gefängnis der Welt“ oder ein Urlauberparadies war, das jetzt, während „der schweren Schneefälle und Überschwemmungen“ von den „bösen Zionisten“ in Grund und Boden gebombt wurde. Je nachdem, wer gerade zuhört.

 

Enormer Mitgliederzuwachs bei SED-Nachfolgepartei

Wer besonders gut den sogenannten „Palästinensern“ zuhört, ist die deutsche Partei „die LINKE“, die ehemalige SED, die ihr Herz für Flüchtlinge entdeckt hat, seit sie sie nicht mehr von der Mauer schießen darf. Auf ihrem letzten Parteitag vom 19. Bis 21. Juni 2026 wurden Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano zur alten und zum neuen Parteivorsitzenden gewählt, erstere mit 86%, letzterer mit gerade einmal 53%. Viele sogenannte „Palästinensertücher“ sind zu sehen und natürlich die Fantasiefahne von „Palästine“. Verwunderlich ist das nicht – erlebt doch gerade die Partei von Erich Honecker und seinen Stasi-Genossen seit 2024 einen sehr deutlichen Mitgliederzuwachs. Allein in diesem Zeitraum hat sich die Zahl der Neo-Sozis von 67.400 auf 123.100 fast verdoppelt und neben dem Mitgliederzuwachs aus dem akademischen Milieu dürften sich auch einige tausend Mitglieder aus der Schicht rekrutieren, die im Allgemeinen das Suffix „mit Migrationshintergrund“ hinter sich herschleppt. Und kürzlich auch einen deutschen Pass geschenkt bekommen hat. Und die haben es bekanntlich nicht so mit Juden im Allgemeinen und Israel im Besonderen.

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