Gaza-Propaganda im Kirchenhaus: Das Versagen der Kirchen in Baden-Württemberg

Mehr als 70 Prozent der in Baden-Württemberg registrierten antisemitischen Vorfälle sind laut dem neuen RIAS-Bericht durch Israelhass geprägt oder gegen den jüdischen Staat gerichtet. Dennoch bieten evangelische und katholische Einrichtungen israelfeindlichen Aktivisten bereitwillig eine Bühne und verbreiten einseitige Schuldzuweisungen gegen den jüdischen Staat, während sie über den Terror der Hamas und die Verantwortung der sogenannten „Palästinenser“ weitgehend schweigen. Besonders skandalös ist eine Gaza-Ausstellung im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart, deren Organisatoren und Fotografen seit Jahren mit der Dämonisierung Israels auffallen. Weder die Kirchenleitungen noch der Antisemitismusbeauftragte Michael Blume zeigen erkennbaren Willen zum Eingreifen – und tragen damit zur Normalisierung eines Israelhasses bei, der jüdisches Leben in Baden-Württemberg zunehmend bedroht. (JR)

Von Benjamin Weinthal

Mehr als 70 Prozent der antisemitischen Vorfälle in Baden-Württemberg sind israelbezogen, laut dem neuen RIAS-Bericht vom Juli. Seit Jahren schüren katholische und evangelische Einrichtungen Hass auf den jüdischen Staat.

Fast ein Jahr nach dem Hamas-Angriff auf Israel warfen die Landesbischöfin der Evangelischen Landeskirche in Baden, Heike Springhart, und der Freiburger Erzbischof Stephan Burger dem jüdischen Staat vor, über die Zivilbevölkerung im Gazastreifen „katastrophales Leid“ gebracht zu haben.

 

Typische Täter-Opfer-Umkehr

Im Ergebnis sprechen die Landesbischöfin und der Erzbischof die „palästinensische“ Bevölkerung frei, die für die Hamas gestimmt und diese bei ihrem genozidalen Angriff auf Israel unterstützt hat, während sie Israel die Schuld für seinen Selbstverteidigungskrieg zuschreiben.

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart sieht sich nun dem Vorwurf ausgesetzt, Antisemitismus in Baden-Württemberg zu normalisieren, indem sie eine Gaza-Fotoausstellung ausrichtet, die von zwei bekannten israelfeindlichen Aktivisten organisiert wurde. Die Ausstellung „In Between. Gaza – Before and After“ wurde am 23. Juni im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart eröffnet und lief bis zum 22. Juli.

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