Mannheim, die Hochburg des Judenhasses: Wie die SPD gegen Israel Stimmung macht

Mannheim ist die Hochburg judenfeindlicher Demonstrationen in Baden-Württemberg, doch ausgerechnet die örtliche SPD gießt mit ihrer israelfeindlichen Hetze zusätzlich Öl ins Feuer. Während die Bundestagsabgeordnete Isabel Cademartori den jüdischen Staat mit schweren Vorwürfen überzieht und einen Waffenboykott fordert, verbreitete eine andere Mannheimer Sozialdemokratin sogar widerwärtige antisemitische Verschwörungserzählungen über angeblich kinderraubende und organhandelnde Juden. Besonders beschämend: Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mannheim, selbst SPD-Politikerin, schweigt zu dem Judenhass in den eigenen Reihen, während Antisemitismusbeauftragter Michael Blume durch fragwürdige Angriffe auf Israel ebenfalls Teil des Problems ist. Der Mannheimer Fall zeigt, wie tief israelbezogener Antisemitismus inzwischen in Parteien, Behörden und gesellschaftlichen Institutionen eingesickert ist und auf wie wenig Gegenwehr dieser in der Zivilbevölkerung stößt. (JR)

Von Benjamin Weinthal

Mannheim ist wohl die antisemitischste Stadt in Baden-Württemberg. Laut dem neuen Jahresbericht 2025 von RIAS Baden-Württemberg fanden in Mannheim „mit Abstand die meisten Veranstaltungen mit antisemitischen Vorkommnissen in Baden-Württemberg statt“. Mit 33 registrierten Veranstaltungen entfielen 29 Prozent aller erfassten Fälle auf Mannheim.

Der SWR berichtet: „Mannheim ist demnach auch der Hotspot für antisemitische Vorfälle bei Demonstrationen. Etwa ein Drittel der landesweiten Vorfälle sei dort registriert worden.“

Nach der Veröffentlichung des RIAS-Berichts kam es im August in Mannheim erneut zu einer antisemitischen Demonstration aus dem Pro-Hamas-Milieu.

Die DIG Rhein-Neckar/Mannheim veröffentlichte auf ihrer Facebook-Seite ein Video der Demonstration und kommentierte die dort skandierten Parolen: „Es reicht. Wirklich. Wenn bei einer Kundgebung in Mannheim lautstark „Tod der IDF“ und „Tod dem Zionismus“ gerufen wird, ist das keine harmlose politische Meinungsäußerung mehr, die man achselzuckend als ‚Protest‘ abtun kann. Das ist eine Sprache der Vernichtung.“

 

Antiisraelische Kampagne

Der Antisemitismus, der Mannheim erfasst hat, fiel mit einer intensiven antisemitischen und antiisraelischen Kampagne zusammen, die von der Mannheimer SPD-Politikerin Isabel Cademartori angeführt wurde.

Die Arbeiterpartei in Baden-Württemberg besteht zunehmend aus rot lackierten Faschisten, deren politisches Hauptgeschäft darin besteht, den jüdischen Staat zum Prügelknaben zu machen. Cademartoris antisemitische und antiisraelische Tiraden sind dabei kein Ausrutscher, sondern ziehen sich durch ihre öffentlichen Äußerungen. Nachdem sich die Bundesregierung geweigert hatte, sich anderen EU-Ländern anzuschließen und Sanktionen gegen Israel zu verhängen, schrieb sie im August 2025 auf X: „Es ist ein historisches Versagen der Bundesregierung, die schützende Hand über die rechtsradikale Netanjahu-Regierung in der EU zu halten und sie somit vor Konsequenzen für schwerste Menschenrechtsverletzungen zu bewahren. #Israel #Gaza #GazaStarving.“

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 1,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 1,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden