Gladbeck: Wo islamische Schülerheime zur Kaderschmiede Erdoğans werden

Unter dem harmlosen Etikett von Nachhilfe, Sport und pädagogischer Betreuung ist in Gladbeck ein islamisches Schülerwohnheim für Jungen ab 13 Jahren eröffnet worden. Politik und Lokalpresse übernehmen bereitwillig die beruhigenden Verlautbarungen der Betreiber, obwohl vergleichbare Einrichtungen in der Türkei seit Jahrzehnten als Kaderschmieden religiöser Disziplinierung, ideologischer Abhängigkeit und politisch-islamischer Einflussnahme dienen. Wer Jugendliche in einem besonders formbaren Alter unter der Woche dem abgeschlossenen Zugriff einer ideologisierten Religionsgemeinschaft überlässt, darf sich nicht mit dem Hinweis auf in Deutschland ausgebildete Imame abspeisen lassen. Deutschland schafft hier womöglich jene Strukturen, in denen nicht Integration, sondern eine dauerhaft abgeschottete islamische und judenfeindliche Gegenwelt heranwächst. )JR=
Schulische Nachhilfe, Sport, Freizeitangebote und religiöse Unterweisung für Jungen ab 13 Jahren – das neue islamische Angebot erfreut Politik und Medien. Aber wo lauern die Gefahren?
Wenn in Deutschland ein neues „islamisches Schülerwohnheim“ eröffnet, beruhigen Politik und Lokalpresse reflexartig. So auch am vergangenen Freitag im nordrhein-westfälischen Gladbeck-Brauck. Dort weihte das Interkulturelle Bildungszentrum Gladbeck e.V. (IBG) das neue Gebäude „Weitblick“ an der Roßheidestraße ein. Die offizielle Beschreibung klingt harmlos, fast idyllisch: Eine Kombination aus schulischer Nachhilfe, Sport, Freizeitangeboten und religiöser Unterweisung. Ein „Teilzeit-Zuhause“ für Jungen ab 13 Jahren, die unter der Woche dort wohnen, pädagogisch betreut werden und parallel die regulären Schulen besuchen.
Der Betreiber, Gladbecks ältester Moscheeverein (gegründet 1976), betont seine Unabhängigkeit vom türkischen Staat und verweist auf seine Mitgliedschaft im Verband islamischer Kulturzentren e.V. (VIKZ). Zudem wird beruhigend hervorgehoben, dass dort ausschließlich in Deutschland ausgebildete Imame tätig sein werden. Wer oberflächlich recherchiert, findet folglich erst einmal nichts „Auffälliges“.
Doch bei jedem, der die gesellschaftspolitische Entwicklung in der Türkei und die Methoden des politischen Islams kennt, müssen bei solchen Meldungen die Nackenhaare strammstehen. Denn dieses Konzept ist keineswegs neu – es ist die Blaupause für eine systematische ideologische Indoktrination, die wir nun im Herzen Nordrhein-Westfalens etablieren lassen.
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