Zeit, die DIG abzuschaffen - Ein Plädoyer für eine echte, schlagkräftige und konfrontative pro-israelische Organisation

Die Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) duldet BDS-Antisemiten in ihren Reihen.© WIKIPEDIA
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hat ihren Anspruch, eine konsequente Interessenvertretung des jüdischen Staates zu sein, längst ihrem parteipolitischen Opportunismus und ihrer finanziellen Abhängigkeit vom Staat geopfert. Während Präsidiumsmitglieder ein Waffenembargo gegen Israel verteidigen, israelfreundliche Zionisten boykottiert werden und BDS-nahen Akteuren in den eigenen Reihen kaum Einhalt geboten wird, erschöpft sich die Führung der DIG in widersprüchlichen Erklärungen und folgenloser Symbolpolitik. Deutschland braucht keine staatlich alimentierte Gesellschaft, die Israel nur unterstützt, solange es in das links-grüne Weltbild und die Vorgaben der Bundesregierung passt. Es ist Zeit für eine unabhängige, schlagkräftige und konfrontative pro-israelische Organisation, die der antiisraelischen Politik Deutschlands entgegentritt und den jüdischen Staat vorbehaltlos verteidigt. (JR)
Spätestens im August 2025 hätte den Mitgliedern der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) unmissverständlich klar werden müssen, dass ihre Organisation ihren Anspruch, eine konsequent pro-israelische Stimme zu sein, aufgegeben hat, als Präsidiumsmitglied Jürgen Hardt (CDU) das antisemitische Waffenembargo seiner Partei gegen die israelische Armee in der heißen Phase des Krieges gegen die Hamas energisch verteidigte.
Laut Haaretz benötigten israelische Panzer im August 2025 dringend deutsche Ersatzteile. Diese waren notwendig, um die israelischen Geiseln zu befreien, die Hamas zu besiegen und den jüdischen Staat vor künftigen Angriffen der Hamas und der Hisbollah zu schützen.
Hardt begründete das Waffenembargo damit, es sei „notwendig“, um die Nahostpolitik der CDU/CSU-SPD-Koalition konsequent zu verfolgen. Gegenüber t-online erklärte er: „Ich bin irritiert darüber, dass die israelische Regierung nach ihren mehrfachen Zusagen gegenüber der EU und ihren Mitgliedstaaten die Versorgungslage in Gaza nicht entscheidend verbessert hat. Mich besorgt an den angekündigten Plänen zur Eroberung von Gaza-Stadt die mangelnde Differenzierung zwischen Hamas-Kombattanten als legitimen Zielen und der zu schützenden Zivilbevölkerung.“
Der eigentliche Grund für den Stopp der Rüstungsexporte nach Israel lag jedoch nicht in humanitären Erwägungen, sondern in der Appeasementpolitik von Bundeskanzler Friedrich Merz gegenüber den zumeist arabischen Demonstranten auf deutschen Straßen. Der antisemitische arabische Mob und der politische Druck aus diesem Milieu beeinflussten die Außenpolitik der Bundesregierung maßgeblich – auf Kosten der Sicherheit des jüdischen Staates.
Deutsche Regierungen agieren häufig heuchlerisch, wenn es darum geht, ihre antiisraelische und proiranische Politik zu rechtfertigen.
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