Hamas-Freund Katar blockiert Israel-Auftrag bei VW

Im VW-Werk in Osnabrück stehen 2300 Arbeitsplätze auf dem Spiel.© FOCKE STRANGMANN / AFP

Katar beherbergt seit Jahren führende Funktionäre der Mörder-Bande Hamas, finanziert deren Herrschaft im Gazastreifen und verschafft den islamischen Judenhassern zugleich politische Rückendeckung. Nun trägt das Emirat seinen Israel-Hass offenbar bis in den Aufsichtsrat von Volkswagen und blockiert einen Auftrag des israelischen Rüstungskonzerns Rafael, der mehr als 2.300 Arbeitsplätze im bedrohten Werk Osnabrück retten könnte. Ausgerechnet die Produktion von Komponenten für den „Iron Dome“, der israelische Zivilisten vor den Raketen der Verbrecher-Bande Hamas schützt, soll am Widerstand eines Staates scheitern, der deren Anführer hofiert und ihre Macht über Jahre stabilisiert hat. Deutsche Manager haben Katars Milliarden bereitwillig angenommen und damit einem Hamas-nahen Regime Einfluss auf deutsche Industriepolitik und die Zukunft deutscher Arbeiter eingeräumt. (JR)

Von Alexander Heiden

Das Emirat am Golf, Großaktionär bei VW, bremst einen Rüstungs-Deal mit Israel zur Sanierung des Werks in Osnabrück aus. Wer autoritäre Staaten als Miteigentümer hofiert, verkauft nicht nur Aktien – sondern seine Seele.

Volkswagen erhält gerade eine Lehrstunde in Geopolitik. Sie kommt nicht von irgendeiner Universität oder aus irgendeinem „Think Tank“. Sie kommt direkt aus dem Aufsichtsrat.

VW kriselt, das ist inzwischen hinlänglich bekannt. Offen wird über die Schließung kompletter Standorte gesprochen. Das Werk im niedersächsischen Osnabrück gilt als besonders gefährdet. Dort läuft die heutige Fahrzeugproduktion schon im kommenden Jahr aus. Dann stehen mehr als 2.300 Mitarbeiter auf der Straße.

Plötzlich taucht ein weißer Ritter auf. Nach Informationen der BILD-Zeitung will das israelische Staatsunternehmen Rafael Advanced Defense Systems im VW-Werk Osnabrück Komponenten für das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ bauen lassen. Der Deal würde dem akut gefährdeten Standort schlagartig und unerwartet eine neue Perspektive geben.

Doch jetzt lernen sie bei VW, was Globalisierung wirklich bedeutet.

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