Das große Selbstopferfest des Westens

Der wachsende Einfluss des Islam ist auch in Deutschland nicht mehr zu übersehen.© KIRILL KUDRYAVTSEV / AFP
Es war lange ein Tabu, von Islamisierung zu sprechen. Wer es dennoch tat, wurde – wie auch die Jüdische Rundschau und ihr Herausgeber Dr. Rafael Korenzecher – ausgegrenzt, diffamiert oder gar kriminalisiert. Lange galt es als ausgemacht, dass sich an den kulturellen und religiösen Grundfesten Europas nichts Wesentliches ändern werde. Migration sei Bereicherung, Integration ein Selbstläufer, und wer nach strukturellen Verschiebungen fragte, stellte sich angeblich außerhalb des akzeptierten Diskurses. Doch die gesellschaftlichen Realitäten der vergangenen Jahre haben die Debatte zurück auf die Tagesordnung gesetzt. Inzwischen bröckelt die Fassade: Immer offener müssen Politiker und Medienschaffende einräumen, dass sich dieses Land tiefgreifend verändert – religiös, kulturell und demografisch. Die Erosion von Wohlstand und Sicherheit kann nicht länger geleugnet werden. Bedauerlicherweise erkennen Teile der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland die großartige Leistung Donald Trumps für den Weltfrieden nicht an. (JR)
Lange hieß es: Eine Islamisierung findet nicht statt. Aus der angeblichen Verschwörungstheorie ist längst ein Prozess geworden. Mittlerweile bekennen sich die ersten Politiker und Medienschaffenden offen dazu.
In den Jahren unmittelbar nach 2015 trafen Politiker und ein Großteil der Medien eine Festlegung zu einer Frage, die sich in den Jahren vorher gar nicht stellte. Das Diktum zu dieser Frage, die auch in der neuen Ära gar nicht erst aufkommen sollte, lautete: „Eine Islamisierung findet nicht statt.“ Das Thema erhielt also in dem Moment Zutrittsverbot zum offiziellen Debattenraum, als es zum ersten Mal vor der Tür erschien.
Wer fortan von Islamisierung sprach, erhielt von der damals noch leidlich funktionierenden Diskurskontrolle automatisch die Markierung Verschwörungstheoretiker, auch Verschwörungserzähler und gesellschaftlicher Unruhestifter.
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