Davos: Das Ende der alten Weltordnung

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos läutete Donald Trump eine neue Ära der Weltpolitik ein. © FABRICE Coffrini/ AFP
Die sogenannte alte Weltordnung ist nicht von außen zerstört worden, sondern an ihren inneren Widersprüchen zerfallen. In Davos wurde nun sichtbar, dass eine neue Ordnung entsteht, in der nationale Verantwortung, Sicherheit und klare Interessen wieder Vorrang haben – ein Kurs, den US-Präsident Donald Trump mit Entschlossenheit und politischem Mut vertritt. Während grün-linke europäische Eliten weiter an gescheiterten Dogmen festhalten, haben sie Israel in seiner Existenznot schikaniert, die Lügen der Terror-Bande Hamas verbreitet und die sogenannten „Palästinenser“ in ihrem destruktiven Kurs bestärkt. Trump mag unbequem sein, doch er handelt aus einer erkennbaren Verbundenheit zu Amerika, zur westlichen Zivilisation und zum jüdischen Staat – und genau diese Klarheit unterscheidet ihn wohltuend von der heuchlerischen, toxischen, woken Moralpolitik der alten Ordnung. (JR)
Das Weltwirtschaftsforum in Davos war die Woche, in der ein Großteil des Westens erkannte, dass die alte Weltordnung tot war. Eine neue Weltordnung entstand, und das gefiel ihnen überhaupt nicht. Und es ist auch keineswegs klar, dass Israel sich zurücklehnen kann.
Die Trump-Regierung kam zum Weltwirtschaftsforum in Davos – dem Zentrum des liberalen Universalismus – um dem Rest des Westens mitzuteilen, dass die Globalisierung tot sei. Sie habe Europa und die Vereinigten Staaten im Stich gelassen, ihrem Wohlstand und Wachstum geschadet und sie von anderen, einschließlich ihrer Feinde, abhängig und sogar unterwürfig gemacht.
Die Weltpolitiker, die gezwungen waren, sich diesen Vortrag anzuhören, waren noch immer erschüttert von der Drohung des US-Präsidenten Donald Trump, Grönland zu übernehmen und Länder zu bestrafen, die sich dagegen wehrten. In Davos rückte er davon ab und schloss stattdessen ein Rahmenabkommen mit NATO-Chef Mark Rutte über die Sicherheit in der Arktis, was für die Verteidigung der freien Welt längst überfällig klingt.
Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.
Vollversion des Artikels
Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
Hier können Sie
die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.
Sehr geehrte Leser!
Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:
alte Website der Zeitung.
Und hier können Sie:
unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen
in der Druck- oder Onlineform

Werbung













