Schlag gegen die Mullahs: Ein historischer Wendepunkt

© MANDEL NGAN / AFP

Die Sirenen, die am Shabbat vor Purim in Israel heulten, waren Vorboten einer historischen Entscheidung. Was sich über Jahrzehnte als offen eliminatorische Bedrohung durch das mörderische Mullah-Regime in Teheran aufgebaut hatte, entlud sich in einem Moment strategischer Klarheit. Die gemeinsame Militäroperation der USA und Israel gegen die Machtzentrale der Islamischen Republik markiert einen Wendepunkt für eine Region, die zu lange unter islamischem Expansionismus, terroristischen Stellvertreterkriegen und nuklearer Erpressung gelitten hat. Dass der Präventivschlag ausgerechnet zu Purim stattfand, verleiht dem Geschehen eine historische Tiefenschärfe, denn Purim erinnert an die im Buch Esther überlieferte Bedrohung der Juden im antiken Perserreich. Damals wie heute ging die existenzielle Gefahr von einem Unrechtregime in Persien aus. In dieser historischen Spiegelung erscheint auch der heutige Krieg als Ausdruck des absoluten und uneingeschränkten Überlebens- und Existenzrechts Israels. Dass Teheran nun die gesamte Region mit Raketen terrorisiert, überrascht nicht. Systeme, die auf Einschüchterung gründen, reagieren mit Drohgebärden, wenn ihre Macht bröckelt. Doch genau hier liegt jetzt die historische Chance, den Iran von innen und von außen zu befreien. Ohne einen Präsidenten wie Donald Trump wäre dieser Einsatz in dieser Form nicht denkbar gewesen. Seine Entschlossenheit, sein Mut zur klaren Konfrontation und sein Gespür für den entscheidenden Moment in der Geschichte haben die strategischen Voraussetzungen geschaffen, unter denen eine solche Operation überhaupt möglich wurde. Während viele westliche Regierungen über Jahre auf Beschwichtigung setzten und damit das Unrechtregime in Teheran indirekt fütterten, stand Trump für eine Politik der Stärke, der Abschreckung und der unmissverständlichen Botschaft: Wer den freien Westen bedroht, muss mit Konsequenzen rechnen. In dieser Konsequenz liegt der historische Charakter seines Handelns.

 

Von Fiamma Nirenstein/JNS

Die Sirenen am Shabbat-Morgen des 28. Februars trieben die Israelis immer wieder in Schutzräume, doch die Atmosphäre blieb gelassen, fast entschlossen. Die israelische Öffentlichkeit versteht, dass sich die Geschichte manchmal plötzlich beschleunigt und dass in solchen Fällen Zögern gefährlicher ist als Handeln.

Premierminister Benjamin Netanjahu fasste den Moment in deutlichen Worten zusammen: Israel steht einem Regime gegenüber, das seit Jahrzehnten Amerikaner tötet, jüdisches Blut vergießt und seine eigenen Bürger brutal behandelt, während es gleichzeitig nach nuklearer Schlagkraft strebt. Das Ziel dieses Krieges ist daher nicht taktischer, sondern historischer Natur. Er zielt darauf ab, eine permanente Bedrohung zu beenden.

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