Antiisraelische Obsession der UNO – Israel kündigt Zusammenarbeit mit Guterres-Büro

Während die Mörder-Bande Hamas nachweislich systematische sexuelle Gewalt gegen israelische Frauen verübte und Geiseln missbrauchte, setzt die UNO ausgerechnet Israel auf die Liste jener Konfliktparteien, die sexuelle Gewalt als Kriegswaffe einsetzen — Israel, dessen Armee zu den wenigen Streitkräften der Welt gehört, die systematisch gegen sexuelle Übergriffe vorgehen. Dieser beispiellose Akt moralischer Umkehrung ist die Fortsetzung einer langen Reihe antiisraelischer Maßnahmen unter UN-Generalsekretär António Guterres. Israels Entscheidung, Guterres zur Persona non grata zu erklären, verbunden mit dem Verbot seiner Einreise, sowie die Aufkündigung der Zusammenarbeit mit seinem Büro, sind eine längst überfällige Konsequenz. Die Vereinten Nationen sind seit Jahren zu einem nahezu automatisierten Apparat antiisraelischer judenfeindlicher Obsession verkommen. Ein Großteil der Verurteilungen der Weltorganisation richtet sich gegen Israel – gegen die einzige Demokratie im Nahen Osten, gegen den einzigen Staat der Region mit unabhängiger Justiz, freien Medien, freien Wahlen und umfassenden Rechten für Frauen, religiöse Minderheiten und politische Oppositionelle. Die UN ist heute eine Organisation, die sich seit Jahren als willfährige Plattform des Antisemitismus und der Israelfeindschaft erweist. (JR)

Von Mike Wagenheim/JNS

UN-Generalsekretär António Guterres sei „realitätsfern“, nachdem sein Büro die „politische“ Entscheidung getroffen habe, Israel auf eine „Liste der Schande“ von Parteien zu setzen, die im Verdacht stehen, sexuelle Gewalt in Konflikten begangen zu haben, so Danny Danon, israelischer Botschafter bei der Weltorganisation.

Danon erklärte am 28. Mai, dass der jüdische Staat die Beziehungen zum Büro des Generalsekretärs einfriert.

„Wir sind fertig mit diesem UN-Generalsekretär“, sagte er.

Dass die Weltorganisation Israel auf die Liste gesetzt habe, sei „eine moralische Schande, die beweist, dass Guterres jegliche Glaubwürdigkeit verloren hat“, fügte der israelische Gesandte hinzu.

Auch Hamas auf der Liste

Auf der Liste stehen auch die Hamas und der Islamische Staat – „die verkommensten Terrororganisationen der Welt“, so Danon.

Der israelische Gesandte erklärte, der jüdische Staat habe Beweise und detaillierte Antworten auf die Vorwürfe der UN vorgelegt und Vertreter der Weltorganisation eingeladen, die Lage vor Ort zu prüfen. Die Vereinten Nationen hätten die Einladung abgelehnt, sagte er.

Stéphane Dujarric, Sprecher von Guterres, erklärte gegenüber JNS: „Wir haben die Kommentare zur Kenntnis genommen.“

„Unsererseits bleibt die Tür des Generalsekretärs offen“, sagte Dujarric.

Er spielte Danons Ankündigung herunter, die er als „eher symbolisch“ bezeichnete, und erklärte gegenüber JNS: „Wir werden weiterhin mit der israelischen Vertretung zusammenarbeiten, so wie wir es mit den anderen 192 Vertretungen tun.“

JNS bat die israelische Vertretung um eine Stellungnahme dazu, was die Ankündigung des Gesandten praktisch bedeutet.

Guterres’ zweite und letzte Amtszeit endet zum Jahresende. Sein Nachfolger ist noch nicht bestimmt worden.

 

Guterres relativierte Hamas-Terror

Die Beziehungen zwischen Israel und Guterres sind seit den von der Hamas angeführten Terroranschlägen im Süden Israels am 7. Oktober 2023 besonders angespannt; danach wurde der Generalsekretär weithin als jemand angesehen, der versucht habe, die Terroranschläge zu rechtfertigen. Israel hat ihn seitdem zur persona non grata erklärt.

Der Bericht über sexuelle Gewalt in Konfliktgebieten aus dem letzten Jahr führte die Hamas auf der Liste der Parteien auf, die „glaubwürdig verdächtigt werden, Vergewaltigungen oder andere Formen“ konfliktbezogener sexueller Gewalt begangen zu haben oder dafür verantwortlich zu sein.

Pramila Patten, Guterres’ Sonderbeauftragte für dieses Thema, sagte damals, die Hamas habe am 7. Oktober sowie danach gegen in Gaza festgehaltene Geiseln systematische sexuelle Gewalt ausgeübt.

Analysten haben festgestellt, dass anti-israelische Aktivisten Druck auf Patten ausgeübt haben, Israel in die Liste aufzunehmen, insbesondere nach der Aufnahme der Hamas – laut den anti-israelischen Akteuren im Namen der Ausgewogenheit.

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden