JCAP-Bericht warnt vor Erdoğans stufenweisem Plan zur Eroberung Jerusalems

Die Großmachtfantasien des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan umfassen auch Jerusalem.© ADEM ALTAN, AFP
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan verfolgt offenbar eine langfristige neo-osmanische Strategie, die weit über seine hemmungslose Unterstützung der Terror-Bande Hamas hinausgeht. Die Analyse eines 758-seitigen Dokuments der türkischen Präsidentschaft durch die Jerusalemer Denkfabrik Katz Jerusalem Center for Applied Policy (JCAP) warnt vor einem stufenweisen Plan, den Einfluss Ankaras in Israel auszuweiten und schließlich die Kontrolle über Jerusalem zu erlangen. Das offizielle Papier übernimmt dabei die Propaganda und den mörderischen Judenhass der Hamas, dämonisiert den jüdischen Staat und bereitet die türkische Gesellschaft ideologisch auf Erdoğans islamo-faschistische Großmachtfantasien vor. Dass die NATO und die Vereinigten Staaten diesem fanatischen Diktator weiterhin vertrauen, ist ein gefährlicher Irrtum, der nicht allein Israel, sondern die gesamte freie westliche Welt bedroht. (JR)
In den vergangenen Monaten hat das Katz Jerusalem Center for Applied Policy (JCAP) eine eingehende Analyse eines 758-seitigen Dokuments durchgeführt, das von Präsident Recep Tayyip Erdoğan veröffentlicht wurde und in dem er seine langfristige Strategie zur Ausweitung des Einflusses Ankaras in Israel, insbesondere in Jerusalem, darlegt.
Am 20. Juli stellte das JCAP bei der Eröffnung seines neuen Hauptsitzes in Jerusalem die Ergebnisse seiner Untersuchung vor. Darin kommt es zu dem Schluss, dass die Doktrin einen stufenweisen Plan zur Eroberung Jerusalems darlegt, und warnt, dass Erdoğans Ambitionen eine erhebliche Bedrohung für Israel, den gesamten Nahen Osten und die freie Welt darstellen.
Das Dokument, eine offizielle Veröffentlichung der Kommunikationsdirektion der türkischen Präsidentschaft mit dem Titel „Filistin Davaniz – Unsere palästinensische Sache“, deckt Ereignisse vom 7. Oktober 2023 bis zum 20. April 2024 ab. Laut JCAP handelt es sich nicht um einen neutralen Bericht, sondern um „einen Entwurf dessen, was die Türkei in Erinnerung behalten und genau gelesen haben möchte, was sie zu verfolgen gedenkt“.
Die Publikation erschien vor mehr als zwei Jahren, fand jedoch kaum Beachtung, sagte Avi Zimmerman, JCAP-Direktor für US-Beziehungen.
Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.
Vollversion des Artikels
Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
Hier können Sie
die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.
Sehr geehrte Leser!
Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:
alte Website der Zeitung.
Und hier können Sie:
unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen
in der Druck- oder Onlineform

Werbung













