Israel: Wem das Land gehört und wem nicht – Geschichtsunterricht für Judenhasser

© wikipedia/ -Zachi-Evenor
Wem gehört das Land Israel? Unter den Beiträgen in sozialen Medien der Jüdischen Rundschau begegnet einem immer wieder dieselbe Behauptung: Der jüdische Staat habe dort kein Recht zu bestehen. JR-Herausgeber Dr. Rafael Korenzecher hält ihr die jahrtausendealte Geschichte jüdischen Lebens im Land entgegen und fragt, warum Eroberung und Vertreibung andernorts so bereitwillig hingenommen werden, während ausgerechnet Israels Existenz zur Debatte steht. Niemand bestreitet beispielsweise der Türkei das Recht auf Konstantinopel, niemand verlangt von Jordanien die Rückgabe des Ostjordanlandes — nur beim jüdischen Staat, dem einzigen Volk, das in sein angestammtes Land zurückkehrte, gilt die Gründung als Erbsünde. Sein Befund: Wer nur dem jüdischen Staat das Lebensrecht abspricht, betreibt keine Geschichtskritik, sondern bedient alten Judenhass. (JR)
Damit es von Anfang an keinen Zweifel daran gibt: Es gehört den Juden. Nicht den sogenannten „Palästinensern" und schon gar nicht den Gazanern.
Anlass für diese Zeilen sind Kommentare von nahezu zahllosen Judenhassern unter meinen Beiträgen. Besonders unter dem Beitrag „Framing statt Fakten: Der Mitwisser-Vorwurf gegen Netanjahu – die älteste Leier der Welt": hunderte Hasskommentare in Reinkultur, Rechtschreibung optional, Geschichtskenntnis abwesend, Hass verlässlich. Der übliche islamo-migrantische Chor samt seiner links-grünen Claque und dazwischen, deutlich weniger, aber nicht zu übersehen, die Stimmen des tradierten, ewiggestrigen Antisemitismus, die in derselben Spalte denselben Leuten die Hand reichen. Henryk Broder hat es 1981 den Judenhassern ins Stammbuch geschrieben: „Ihr bleibt die Kinder Eurer Eltern."
Es gilt für alle gleichermaßen – für die Grünen, die der Welt Moral verordnen, während sie bei ihrer bemerkenswerten Metamorphose vom beinahe infantilen Ostermarsch-Pazifisten zum geradezu obsessiven Ukraine-Bellizisten offensichtlich selbst keine mehr zu benötigen glauben.
Es gilt auch für die Linken mit ihrem Kufiya-Reflex, die in gar nicht allzu weit zurückliegender Vergangenheit noch an der Grenze auf unbescholtene Menschen schießen ließen, die das Diktatursystem der DDR nicht länger ertrugen, während sie heute die Grenzen gar nicht weit genug öffnen können dabei sehr häufig für Zuwanderer aus islamischen Ländern, die in ihrer Mehrzahl den Judenhass, die Rechtsverachtung und die Gewaltbereitschaft schon mit der Muttermilch aufgesogen haben.
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