Hollywoods Moralelite und ihr Freibrief für den Judenhass
Hollywoods selbsternannte Moralelite beweist einmal mehr, dass der Judenhass in ihren Reihen nicht bekämpft, sondern als „Israel-Kritik“ getarnt und gesellschaftsfähig gemacht wird. Hulk-Darsteller Mark Ruffalo, der das grüne Monster nicht nur im Kino gibt, nutzt die geplante Medienfusion zwischen Paramount Skydance und Warner Bros. Discovery, um die jüdische Unternehmerfamilie Ellison und Israel zu diffamieren: reicher „Oligarch“, gekaufte Medien, „Völkermord“ – das älteste Lied des Judenhasses, neu vertont in Hollywood. 2021 hatte er sich für den Völkermord-Vorwurf noch entschuldigt, er sei „nicht zutreffend“. Heute tischt er dieselbe Lüge wieder auf – über einen Gazastreifen, dessen Bevölkerung sich seit 1967 rund versechsfacht hat. So sieht kein Völkermord aus. Besonders beschämend: Mehr als 180 jüdische Glamour-Linke, von Joaquin Phoenix bis Jonathan Glazer, stellen ihm als Alibi-Juden den Persilschein aus. Gaza und Hollywood zu verquicken, nennen sie „jüdische ethische Pflicht“. Jüdische Ethik zeigt einzig Israel: Nach dem Massaker vom 7. Oktober ließ es Lebensmittel, Wasser und Medikamente nach Gaza – zu den Mördern und einer Bevölkerung, die beim Anblick der Geiseln johlte und das Gemetzel mehrheitlich „richtig“ fand. Die gazanische Mordbande vergewaltigte und quälte derweil ihre jüdischen Geiseln, darunter Frauen und Kinder, und hungerte sie bis auf die Knochen aus. Gaza hat geschafft, was nicht einmal den Nazis gelang: Kein Einziger half den Geiseln, wie die Freigepressten bezeugen – selbst unter Hitler gab es noch einige wenige Deutsche, die Juden versteckten. Ausgerechnet Hollywoods moralischer Bodensatz predigt Ethik – und kassiert ungeniert Ruhm und Gage in einer Traumfabrik, die Juden gegründet haben, Paramount und Warner Bros. eingeschlossen. Doch die jüdische Geschichte lehrt unmissverständlich: Anpassung, Anbiederung und Ansehen haben Juden noch nie vor dem Antisemitismus geschützt – sie waren stets der Anfang vom Ende jüdischen Lebens. Die 180 sollten das wissen: Das Rudel der Judenhasser hat noch nie zwischen Juden und Kollaborateuren unterschieden. (JR)
Im April 1915, während des Ersten Weltkriegs, stand Fritz Haber in Ypern, nachdem er persönlich die deutschen Vorbereitungen geleitet hatte, Chlorgas aus Tausenden von Gasflaschen auf die Schützengräben der Alliierten abzulassen. Er hatte das Chlor zwar nicht erfunden, setzte sich jedoch für diese Methode ein und wurde zum Hauptarchitekten des deutschen Chemiewaffenprogramms.
Als jüdischer Chemiker, der 1892 zum protestantischen Christentum konvertierte, machte sich Haber für die deutsche Kriegsmaschinerie unentbehrlich und glaubte, dass Konversion und Nützlichkeit ihm die volle Akzeptanz in der deutschen Gesellschaft verschaffen würden. Niemand hielt ihm eine Waffe an den Kopf, doch seine Entscheidung als völlig frei zu bezeichnen, ist unzutreffend. Er wurde zu einer Zeit und an einem Ort erwachsen, an denen die Emanzipation der Juden noch an Bedingungen geknüpft war, eine Konversion den sozialen Aufstieg erleichterte und selbst einem qualifizierten Juden der Zugang zum Offizierskorps verwehrt blieb. Das System trug maßgeblich zu seiner Entscheidung bei.
Ich erwähne Haber nicht, um die Chemiewaffenfrage erneut aufzuwärmen, sondern um ein wiederkehrendes Muster im öffentlichen Leben der Juden aufzuzeigen: Menschen, die davon überzeugt sind, dass Talent oder institutioneller Status eine Befreiung von den Lasten erkaufen können, die andere Juden tragen. Ich nutze ihn als historischen Bezugspunkt für eine Kritik an modernen Persönlichkeiten wie dem Komiker und politischen Kommentator Jon Stewart, deren behagliche Position innerhalb der herrschenden Institutionen es ihnen erlaubt, die Anliegen der jüdischen Mainstream-Gesellschaft, die ihnen unbequem sind, einfach vom Tisch zu wischen.
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