Der Krieg gegen die Juden in Judäa und Samaria

JR-Autor Yonatan Shay im Jordantal mit jüdischen Hirten, die den arabischen Attacken ausgeliefert sind. © J. SHAY
Während westliche Medien nahezu ausschließlich den Fokus auf Vorwürfe gegen jüdische „Siedler“ legen, bleibt der alltägliche arabische Terror gegen jüdische Bewohner in Judäa und Samaria weitgehend unbeachtet. Steinwürfe, Schusswaffenangriffe und Mordversuche gegen israelische Zivilisten passen offenbar nicht in das einseitige anti-israelische Narrativ, das die Juden zu Tätern und die sogenannten „Palästinenser“ ausschließlich zu Opfern erklärt. Als Terroristen im Oktober an einem Kontrollpunkt bei Hebron die jungen Soldaten Ron Jonatan Roitman und Juval Schai Swilem erschossen, schrumpfte das ZDF den Doppelmord zum „Tod zweier israelischer Soldaten“. Besonders perfide ist dabei die Rolle linksradikaler und ausländischer Aktivisten, Agitatoren. Besonders perfide ist dabei die Rolle linksradikaler und ausländischer Aktivisten, die gezielt Konfrontationen provozieren und anschließend propagandistisch gegen Israel ausschlachten. All das verschweigt die links-woke und grüne Medienlandschaft ganz bewusst, um wirksam Stimmung gegen den jüdischen Staat zu machen. (JR)
Die Komplexität der „Gewalt durch Siedler“ wurde im Oktober auf dramatische Weise verdeutlicht. Die Fotojournalistin der „Washington Post“, Heidi Levine, wurde am 16. Oktober bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen jüdischen Anwohnern und einheimischen Arabern in der Nähe von Ramallah verletzt. Berichten zufolge hatten Dutzende maskierte israelische Siedler einheimische Araber angegriffen, die gerade ihre Oliven ernteten; dabei stießen die Siedler Levine zu Boden, traten wiederholt auf sie ein und entrissen ihr Kamera und Handy.
Am folgenden Tag besuchte eine europäische Delegation das Gebiet in der Nähe der arabischen Stadt Taybeh, ohne die Reise wie vorgeschrieben im Voraus mit den israelischen Streitkräften abzustimmen. Die Diplomaten wurden angeblich von maskierten jüdischen Siedlern angegriffen.
Diese Vorfälle haben weltweit mediale Aufmerksamkeit und politische Verurteilung auf sich gezogen.
Am 18. Oktober geriet eine Gruppe von Social-Media-Influencern und anderen Personen, die diese Gebiete des „Westjordanlands“ in Judäa und Samaria bereisten, in der Nähe des Dorfes Turnus Ayaa unter Beschuss, als Araber Steine auf ihre Fahrzeuge warfen.
Der Angriff wurde auf Video festgehalten. Ein Mitglied der Gruppe, die ehemalige stellvertretende Bürgermeisterin von Jerusalem, Fleur Hassan-Nahoum, die bei den israelischen Parlamentswahlen am 27. Oktober für die Partei „People of Israel“ kandidierte, wurde dabei gefilmt, wie sie sich mit anderen Insassen ihres Autos unterhielt, als ein Stein die Scheibe zerschmetterte und eine auf dem Rücksitz sitzende Frau leicht verletzte.
Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels hat kein westliches Medium über diesen Angriff berichtet.
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