Der Flydubai-Terror und die Globalisierung der Intifada

Ein islamischer Terroranschlag auf eine mit 174 Menschen auf dem Weg nach Tel Aviv besetzte Passagiermaschine der Fluggesellschaft Flydubai hätte beinahe zu einem zweiten 11. September geführt. Globalisiert die Intifada“ brüllen sie auf den Straßen Berlins und Londons – über den Wolken war zu besichtigen, was das heißt. Nach Angaben der Ermittler in den Emiraten berief sich der Täter, der Copilot, selbst auf die Anschläge von 2001. Oman Air hatte ihn nach Medienberichten wegen extremistischer Neigungen schon nicht mehr fliegen lassen, Flydubai setzte ihn ins Cockpit. Wer bei der Landung die Rückenlehne nicht senkrecht stellt, wird wegen Gefährdung des Fluges unbarmherzig geweckt – ob der Mann am Steuer ein von Mordhass auf Juden erfüllter islamischer Fanatiker ist, prüft man offenbar nicht. Doch die offenkundige Mordabsicht des Copiloten scheiterte am außergewöhnlichen Mut des schwer verletzten Flugkapitäns und am entschlossenen Widerstand israelischer Passagiere, die sich dem Angreifer gemeinsam entgegenstellten. Ein Wunder von Sukkot, mitten in den Feiertagen – das ARD und ZDF nach kurzem Aufflackern rasch abgefrühstückt hatten: Für eine Sondersendung im Hauptprogramm reichte ein Flugzeug voller Juden im knapp vereitelten Todessturz nicht. In einem Land, dessen Menschen seit Generationen mit Krieg, Terror und existenzieller Bedrohung leben müssen, gehören Wehrhaftigkeit, Zusammenhalt und die Fähigkeit, selbst in äußerster Lebensgefahr einen kühlen Kopf zu bewahren, zu den wichtigsten Voraussetzungen des Überlebens. Während die islamischen Judenmörder der Terror-Bande aus Gaza und ihre woken, linken und grünen Gesinnungsgenossen den Tod verherrlichen und die Vernichtung Israels propagieren, haben die Israelis einmal mehr bewiesen, was jüdisches Überleben bedeutet: nicht in Angst zu erstarren, sondern gemeinsam zu handeln, Widerstand zu leisten und das eigene Leben entschlossen zu verteidigen. (JR)

Von Stefan Frank

Es sind die antisemitischen Aktionen all derer, die Israel täglich an den Pranger stellen, die ein Klima schaffen, in dem jeder, der sich daran macht, einen Juden zu töten, darauf zählt, dass die Sympathien der Welt bei ihm sind und er nur das ausführt, was alle denken. So offenbar auch der Copilot eines Fluges nach Israel.

Der Copilot eines Passagierflugzeugs Boeing 737 Max der Fluglinie Flydubai auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv hat offenbar versucht, die Maschine – die sich zu dem Zeitpunkt im Luftraum Saudi-Arabiens nahe der irakischen Grenze befand – unter seine Kontrolle zu bringen. Womöglich, um sie zu entführen und mitsamt den Passagieren abstürzen zu lassen. Das teilte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am Mittwoch mit. Fast alle 174 Passagiere waren nach Netanjahus Aussage Israelis.

Es passierte etwa neunzig Minuten nach dem Start in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ein Mann, der die Staatsbürgerschaft des Oman haben soll, habe den anderen Piloten mit einem Taschenmesser niedergestochen. Passagiere nahmen wahr, dass Schreie aus dem Cockpit kamen; die Tür des Cockpits öffnete sich; Augenzeugen berichteten, viel Blut gesehen zu haben. „Ein Pilot stach auf den anderen ein und versuchte, ein ‚9/11‘ herbeizuführen“, sagte ein Beamter gegenüber dem israelischen Sender Channel 12. Es gelang dem indischen Piloten Smit Machchhar noch, die während des Flugs verschlossene Tür des Cockpits zu öffnen.

Netanjahu ließ über den Kurznachrichtendienst X mitteilen, er zolle „dem indischen Piloten Kapitän Smit Machchhar für seinen außergewöhnlichen Mut Anerkennung“:

„Obwohl er durch Messerstiche schwer verletzt worden war, wehrte er sich, leistete Widerstand, öffnete die Cockpittür und ermöglichte es Passagieren und Besatzung, den Angreifer zu überwältigen – und verhinderte so eine katastrophale Katastrophe in der Luft. Er rettete 174 Menschen das Leben, darunter israelische Staatsbürger und Angehörige anderer Nationen. Ich wünsche Kapitän Machchhar eine rasche und vollständige Genesung. Er ist ein wahrer Held.“

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