„Jihad an der Wahlurne“: Erst Stockholm, dann Berlin

Der politische Islam hat dazugelernt: Der Stimmzettel erobert, was Sprengstoffgürtel, Messer und Lastwagen nicht schaffen. In Schweden trommelten Moscheen zum Urnengang; über 80 Prozent der muslimischen Wähler wollten laut Umfrage Sozialdemokraten oder Linkspartei, ganze 3,8 Prozent die drei Regierungsparteien. Die Reichstagsmehrheit kippte: 176 zu 173. Besonders verhängnisvoll ist dabei die fragwürdige und unheilige Allianz zwischen wesentlichen Teilen der politischen Linken und islamo-faschistischen Kräften, deren Judenhass und unverhohlene Sympathien für die mörderische Terror-Bande aus Gaza kein Hindernis sind, sondern Kitt, der sie zusammenhält. Die Linkspartei hatte Terror-Jubler und Judenhetzer dutzendweise auf ihren Listen und warf sie erst hinaus, als Reporter sie vorführten – manche sechs Tage vor der Wahl, und auch dann nicht alle. Hinterher der Anstandsschwur: So etwas sei mit den Werten der Partei unvereinbar. Geschadet hat es nicht: 1,6 Punkte plus. In Deutschland öffnete Merkel die Schleusen, Rote, Grüne und Woke klatschten Beifall – seither rollt ein Tsunami aus islamischer Rechtsverachtung, Gewaltbereitschaft und gewalttätigem Judenhass. Berlin, eine Woche nach Schweden: Die Erben der Mauer- und Schießbefehlpartei, die einst ihr Volk einsperrten, ernten nun – wie Schwedens Sozialdemokraten – das Wahlvolk, das CDU, SPD und Grüne ins Land holten: Sie warben auf Arabisch und Türkisch und gewannen jeden zweiten Muslim. Ihre Spitzenkandidatin traut sich nach eigenem Eingeständnis nicht, einen Terror-Sympathisanten von der Wahlparty der Genossen beim Namen zu nennen – sie fürchtet die Geister, die sie rief. Regieren will sie trotzdem. Schweden sollte Europa eine Warnung sein. Berlin ist schon weiter: Dort steht Rot-Rot-Grün ins Haus, und unser aller Sicherheit, die jüdische zuerst, wird gerade im Koalitionspoker verramscht. (JR)
„Dies könnte die erste Wahl in Schweden sein, bei der die muslimische Einwanderung, die wir erlebt haben, entscheidend für den Ausgang der Parlamentswahl ist“, prognostizierte der Vorsitzende der Schwedendemokraten, Jimmie Åkesson, wenige Tage vor der schwedischen Wahl am 13. September.
Er hatte Recht. Die Mitte-Rechts-Regierung der Schwedendemokraten verlor die Wahl tatsächlich mit hauchdünnem Vorsprung.
„Wähler, die selbst oder deren Eltern außerhalb Europas aufgewachsen sind, haben sich mit überwältigender Mehrheit für die Linke ausgesprochen“, schrieb Brussels Signal in seiner Analyse einer Exit-Umfrage des schwedischen öffentlich-rechtlichen Senders SVT:
„Die Sozialdemokraten erhielten 38 Prozent der Stimmen, die Linkspartei 21 Prozent, die Grünen 7 Prozent und die Zentrumspartei 4 Prozent. Zusammen kamen diese Parteien auf 70 Prozent, gegenüber 27 Prozent für die vier Parteien des scheidenden rechten Blocks.“
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