Anschuldigungen gegenüber Bibi Netanjahu: Die israelfeindliche Instrumentalisierung des Hamas-Massakers

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wies alle Vorwürfe als haltlos zurück.© WIKIPEDIA/ Avi Ohayon / Government Press Office of Israel
Seit dem entmenschten Massaker vom 7. Oktober 2023 versuchen woke-linke und grüne Medien und politische Trittbrettfahrer, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Verantwortung für das barbarische Morden der Terror-Bande aus Gaza zuzuschieben. Angebliche Warnungen aus Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen beweisen, dass Netanjahu den bevorstehenden Angriff hätte verhindern können, obwohl diese Hinweise nach den vorliegenden Berichten weder konkrete Angriffsziele noch einen Zeitpunkt enthielten. Selbst die Geschichte vom ägyptischen Geheimdienstchef Abbas Kamel, der vor dem Massaker in Israel gewarnt haben soll, hält nicht: Netanjahu ist ihm nie begegnet, und Israels gesamte Sicherheitsspitze bestreitet jedes Treffen. Den Gipfel der Heuchelei erklimmt der geschasste Ex-Schin-Bet-Chef Ronen Bar: Unter seiner Führung verschlief der Inlandsgeheimdienst den 7. Oktober – nun verklagt er Netanjahu auf drei Millionen Schekel. Die Widersprüchlichkeit der Anschuldigungen ist offenkundig: Hätte Netanjahu aufgrund vager Warnungen einen Präventivschlag gegen die gazanischen Terroristen angeordnet, hätten ihm dieselben Schreihälse eine unprovozierte Aggression vorgeworfen. (JR)
Fordern diejenigen, die Netanjahu vorwerfen, Warnungen vor dem Massaker der Hamas ignoriert zu haben, nun einen Präventivkrieg gegen die „Palästinensische Autonomiebehörde“? Natürlich nicht.
Der jüngste Beitrag zum „Bibi-Schuldspiel“ vom 7. Oktober stammt aus dem Wall Street Journal. Der Artikel greift einen Bericht aus The Atlantic auf.
Beide behaupten, dass Abbas Kamel, der damalige Chef des ägyptischen Geheimdienstes, elf Tage vor dem Massaker der Hamas heimlich nach Israel geflogen sei – und danach zweimal den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu angerufen habe –, um zu warnen, dass die im Gazastreifen herrschende Terrororganisation einen groß angelegten Angriff vorbereite.
Wie The Atlantic einräumte, nannte Kamel keine Einzelheiten: kein Datum, keine Vorgehensweise, keine Ziele.
Das hat die israelische Opposition jedoch nicht davon abgehalten, sich auf diese Geschichte zu stürzen, die auf einen Artikel in der linksradikalen Tageszeitung Haaretz folgt, in dem behauptet wird, der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Zayed, habe eine identische Warnung an Netanjahu gerichtet.
Die Behauptung – basierend auf Hostages: 843 Days of Abandonment, einem neuen Buch des Palästina-Journalisten Shlomi Eldar und der Herausgeberin Ruth Yuval – lautet, dass MBZ den israelischen Ministerpräsidenten über die Pläne des Hamas-Chefs im Gazastreifen, Yahya Sinwar, informiert habe, der im Oktober 2024 von den israelischen Streitkräften getötet wurde.
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