Jihadisten im Ceuta-Ansturm

Ceuta wurde zum Sinnbild für das Versagen der Migrationspolitik.© WIKIPEDIA
Unter den bis zu 80.000 muslimischen Invasoren, die Ende Juli aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta eindrangen, befanden sich verurteilte IS-Rekrutierer, Verbreiter jihadistischer Propaganda und weitere Männer mit terroristischer Vergangenheit, die diese in Europa zur Gegenwart machen wollen. Mehr als zehn einschlägig bekannte Personen wurden bislang identifiziert, doch weil bei einem derartigen Massenansturm keine verlässliche Sicherheitsüberprüfung möglich ist, bleibt ungewiss, wie viele weitere radikale Moslems unentdeckt nach Europa gelangten. Der Verdacht, marokkanische Sicherheitskräfte könnten Gruppen gezielt zur spanischen Grenze geführt haben, verschärft den Skandal zusätzlich. Ceuta zeigt mit erschreckender Deutlichkeit, wie unkontrollierte Massenmigration islamischen Terroristen die Möglichkeit eröffnet, unter Zehntausenden Invasoren unerkannt Europas Außengrenzen zu überwinden – und wie politisches Versagen zur tödlichen Gefahr für die innere Sicherheit werden kann. Wer diese Gefahr zuerst zu spüren bekommt, wissen Europas Juden längst: Sie stehen auf der Hassliste dieser muslimischen Eindringlinge ganz oben. (JR)
Unter den knapp 80.000 Invasoren, die Ende Juli die Grenze nach Ceuta stürmten, befinden sich frühere IS-Rekrutierer und weitere Personen mit jihadistischem Hintergrund. Es ist ein komplettes Sicherheitsdesaster.
Unter den Zehntausenden Invasoren, die am 30. und 31. Juli aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta eindrangen, hat die Nationalpolizei mehrere Männer mit jihadistischer Vergangenheit identifiziert. Nach einem Bericht der spanischen Zeitung ABC befinden sich darunter Personen, die bereits wegen der Rekrutierung von Kämpfern für den Islamischen Staat verurteilt worden waren.
Mehrere dieser Männer haben ihre Haftstrafen inzwischen vollständig verbüßt. Da gegen sie keine aktuelle richterliche Fahndungs- oder Haftanordnung vorliegt, konnten die Beamten ihre Personalien lediglich erfassen und an die zuständigen Nachrichtendienste weitergeben.
Terrorunterstützer aus Syrien
Besonders brisant ist der Fall eines Mannes, der nach Angaben der Polizei Soldaten für den Islamischen Staat angeworben haben soll. Er war in Syrien als Unterstützer der Terrororganisation festgestellt und später zu mehr als zehn Jahren Haft verurteilt worden. Nach Verbüßung seiner Strafe bestand in Spanien keine Rechtsgrundlage für eine sofortige erneute Festnahme. Die Polizei nahm deshalb auch die Daten seiner Begleiter auf.
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