Europa im freien Fall

Europa steht vor einem wirtschaftlichen, demografischen und kulturellen Niedergang, den seine politischen Eliten nicht nur beharrlich leugnen, sondern mit ruinöser Energiepolitik, ausufernder Bürokratie und unkontrollierter Masseneinwanderung selbst aktiv vorantreiben. Während Unternehmen abwandern und die Geburtenzahlen einbrechen, bedrohen Islamisierung und importierter Judenhass zunehmend die Grundlagen des freiheitlichen Zusammenlebens. Seit dem Massaker der Terror-Bande Hamas am 7. Oktober erleben Europas Juden eine neue Intensität der ohnehin schon vorhandenen antisemitischen Einschüchterung, die bereits viele zur Auswanderung zwingt. Und sie sind dabei nicht Opfer unter anderen, sondern das Frühwarnsystem des Kontinents: Wo die Juden gehen, bleibt keine freie Gesellschaft zurück. Doch statt die Ursachen dieser Entwicklung zu bekämpfen, konzentriert sich das politische grün-woke-linke Establishment darauf, oppositionelle Parteien zur eigentlichen Gefahr zu erklären — jene Parteien, die den europäischen Selbstzerstörungskurs beenden wollen. Wer die Kritiker zum Problem macht, muss sich mit der Kritik nicht befassen. Genau das ist der Zweck der Übung. (JR)

Von Guy Millière

Am 14. Februar 2026 hielt US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz eine lobende Rede über Europa und dessen Vermächtnis. Er stellte jedoch fest, dass Europa an Stärke verliere. „Wir wollen nicht, dass unsere Verbündeten schwach sind“, sagte er.

Seine Äußerungen wurden von den anwesenden europäischen Politikern und Journalisten zunächst positiv aufgenommen; doch das hielt nicht lange an. Mehrere Journalisten wiesen bald darauf hin, dass Rubio zwar freundlicher gegenüber Europa auftrat als US-Vizepräsident J.D. Vance ein Jahr zuvor, sich aber dennoch „arrogant“ verhielt, indem er annahm, Europa brauche Ratschläge, wie es stärker werden könne.

Einige erinnerten daran, dass die Nationale Sicherheitsstrategie der Trump-Regierung vom November 2025 davor gewarnt hatte, Europa stehe vor der „Perspektive einer zivilisatorischen Auslöschung“ – eine Behauptung, die sie als „Beleidigung“ für Europa bezeichneten.

Auch politische Führungskräfte brachten rasch ihre Ablehnung gegenüber Rubios Äußerungen zum Ausdruck. Die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, erklärte in ihrer eigenen Rede in München: „Im Gegensatz zu dem, was manche vielleicht sagen … steht Europa nicht vor dem zivilisatorischen Untergang.“

 

Niedergang, der möglicherweise unumkehrbar ist

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz legte besonderen Wert darauf, zu betonen, dass die „europäischen Werte“ nicht diejenigen seien, für die die Trump-Regierung eintrete.

Diese Reaktionen haben leider nichts an der erschreckenden Tatsache geändert, dass der Untergang Europas als Zivilisation bereits im Gange ist. Europa befindet sich auf einem Kurs in Richtung eines raschen, weitreichenden Niedergangs – der möglicherweise unumkehrbar ist. Es ist bereits extrem spät. Sofern keine drastischen Maßnahmen ergriffen werden, um tief verwurzelte Trends umzukehren, wird die europäische Zivilisation – allein schon demografisch gesehen – bald der Vergangenheit angehören.

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