„NAZA“: Die Rolle antizionistischer Juden für die Israelhasser

Der mit einem Sonderpreis ausgezeichnete Film „NAZA“ diffamiert Israels Armee mithilfe anonymer Stimmen als gewissenlose Tötungsmaschine – und wird dafür bei den Filmfestspielen in Venedig minutenlang bejubelt. Zugleich wagen britische Juden aus Angst vor antisemitischen Ärzten und Pflegekräften kaum noch, sich behandeln zu lassen — in einem Land, das ihnen bis vor Kurzem als sicher galt. Hinter beidem steht dasselbe Bündnis aus westlichen Linken, radikalen Moslems und israelischen Antizionisten, das die Verbrechen der Terror-Bande Hamas verharmlost und den jüdischen Staat zum Weltfeind erklärt. Prämiert wurde dieser Film nicht wegen seiner filmischen Qualität, sondern weil er liefert, was der Judenhass unserer Tage am dringendsten braucht: den Juden als Kronzeugen gegen die Juden. Denn das ist die Rolle, für die sich eine Handvoll Israelhasser jüdischer Herkunft bereitwillig hergibt — und die den Israelfeinden ihr wirksamstes Argument liefert: Die Juden sagen es doch selbst, also kann es kein Judenhass sein. Wie gut dieses Geschäft funktioniert, führen dieser Tage 150 Berliner Jüdinnen und Juden vor: Sie bescheinigen jener Partei Unbedenklichkeit, die mit dem linken und islamischen Judenhass ins Rote Rathaus einzieht – derselben Partei, auf deren Konto 140 Tote an der Berliner Mauer gehen und die ihren Sieg jenem islamischen Milieu verdankt, das mit dem Terror aus Gaza sympathisiert und dessen Import sie selbst betrieben hat. Widersprochen haben die 150 damit dem Zentralrat der Juden, dem israelischen Botschafter und dieser Zeitung, die den Wahlsieg eine unmittelbare Existenzgefahr für die Juden der Hauptstadt nennen — und außerdem jedem anständigen Menschen. Die Rechnung ging auf: In Berlin beschloss die SPD einstimmig, mit dieser Partei zu sondieren, und überging die Mahnung aus den eigenen Reihen, man mache mit Antisemiten und Terroristen keine gemeinsame Sache. In Schwerin lädt Manuela Schwesig Grüne und Linke an den Tisch und nennt das Verhandeln mit ihnen Gespräche unter demokratischen Parteien — als wäre ausgerechnet die Linke demokratisch. Bezahlt wird der Applaus, den die Alibi-Juden einstreichen, von jenen Juden, die sich in Europa kaum noch als Juden erkennbar auf die Straße und nicht einmal mehr zum Arzt trauen. (JR)

Von Melanie Phillips/JNS

Manchmal wird ein Vorhang, der über einem Spiegel hängt, beiseitegerissen, und eine entsetzte Öffentlichkeit erhascht plötzlich einen Blick darauf, was aus ihr geworden ist.

Im September ereigneten sich zwei Dinge, die den unaufhaltsamen Anstieg des pathologischen Judenhasses im Westen kurzzeitig unterbrachen.

Ein Film namens „NAZA“ gewann den Sonderpreis der Jury bei den Filmfestspielen von Venedig. Regie führten die Journalisten und Filmemacher Yuval Abraham und Rachel Szor, radikale Anti-Israel-Aktivisten mit einer langen Geschichte der Delegitimierung Israels durch diffamierende Lügen, in Zusammenarbeit mit der britischen Zeitung Guardian, die als Inbegriff für böswillige Falschberichterstattung über den jüdischen Staat gilt.

 

Haltlose Behauptungen gegen Israel

„NAZA“ ist ein hebräisches Akronym für Kollateralschäden oder unbeabsichtigte zivile Opfer. Im Krieg sind solche Opfer leider unvermeidlich. Im Gaza-Krieg erzielte Israel Berichten zufolge weltweit das niedrigste Verhältnis von zivilen zu militärischen Todesopfern, da es beispiellose Maßnahmen ergriff, um ziviles Leben wo immer möglich zu retten.

Dennoch behauptet der Film, die israelischen Streitkräfte hätten vorsätzlich den Tod zahlreicher Zivilisten verursacht. Nach dem Kriegsrecht müssen Streitkräfte vor Angriffen auf militärische Ziele die zu erwartenden zivilen Opfer abwägen. Der Film stellt die Erfüllung dieser Pflicht durch die IDF fälschlicherweise als Beweis dafür dar, dass sie Zivilisten absichtlich wahllosen Bombardements ausgesetzt habe.

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