Vergewaltigung als taktische Kriegswaffe: Die verdrängte Barbarei des 7. Oktober

© zeev stein Pikiwiki Israel

Der 7. Oktober war nicht nur ein beispielloser Massenmord an Juden, sondern auch ein systematisch inszenierter Feldzug sexueller Gewalt. Ein neuer Bericht der Civil Commission unter Dr. Cochav Elkayam-Levy dokumentiert, wie die Terror-Bande Hamas und ihre Mittäter Vergewaltigung, Verstümmelung und öffentliche Erniedrigung gezielt als Waffen einsetzten, um ihre Opfer zu entmenschlichen und das jüdische Volk in seinem Innersten zu treffen. Doch während die Beweise für diese Barbarei erdrückend sind und die Taten sogar von den Terroristen selbst gefilmt und zum Teil live gestreamt worden sind, begegnet der Westen dem Leid jüdischer Frauen und Männer mit Schweigen, Leugnung oder schamloser Täter-Opfer-Umkehr. Wer angesichts dieser dokumentierten Barbarei die gazanischen Mörder entschuldigt und den jüdischen Staat verurteilt, ist ein moralischer Komplize der Täter. (JR)

Von Simone Schermann

„Sie filmten alles. Denn sie wollten, dass die ganze Welt sehen kann, was sie ihr angetan haben.“

Ricarda Louk, Mutter von Shani Louk

„Diesen wunderschönen, jungen Frauen wurden sehr oft in ihre Augen geschossen, um ihr Gesicht zu entstellen. Wissen Sie, diese Frauen starben nicht daran. Sie starben erst an einer Kugel durch ihre Herzen.“

Sharon Laufer, Shura Leichenhalle

Zum dritten Mal jährt sich ein Tag des Schreckens. Es ist der größte Massenmord an Juden seit der Shoah und die größte nationale Katastrophe Israels. Gaza öffnete wie mit dem Raum-Zeit-Tunnel eines Wurmlochs das Höllentor für Juden nach Auschwitz. Die Dimension des barbarischen Überfalls besitzt historische Singularität, für alle Menschen, die noch wissen was Wahrheit ist, die den Glauben an das Gute noch nicht verloren haben und nicht Wegschauen oder Leugnen können. Abscheuliche Bestien und Unmenschen griffen Zivilisten an, verbrannten Familien und Kinder bei lebendigem Leib, vergewaltigten, schändeten und verhöhnten Frauen und Männer, verschleppten Tote, Lebende und Verwundete in unterirdische Löcher, um sie dort auszuhungern, zu foltern und zu ermorden.

Kaum eine abgrundtiefe Bosheit wurde bei dem Massaker an 1400 Menschen ausgelassen, kaum ein inhumaner und widerlicher Exzess nicht ausgelebt. Unmittelbar nach der Raserei aus Grausamkeit und Mord, dem erneuten Zivilisationsbruch für Juden, fragte ich, ob Barbaren nun unsere zivilisatorischen Standards bestimmen.

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