Die Juden als Sündenböcke: Die politische Rückkehr antijüdischer Narrative

US-Vizepräsident JD Vance verstärkt seine verbalen Angriffe auf Israel.© POOL / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Die Dämonisierung Israels ist zu einem zentralen Triebfaktor der westlichen Politik geworden. Ob in Madrid, London oder sogar Washington: Westliche Politiker entdecken Israel erneut als bequemes Feindbild, um vom Scheitern ihrer eigenen naiven und gefährlichen Politik abzulenken. Pedro Sánchez, JD Vance, Bernie Sanders und Andy Burnham übernehmen dabei Narrative, die den jüdischen Staat zum Aggressor erklären und das Massaker der Terror-Bande Hamas vom 7. Oktober ausblenden oder sogar relativieren. Alte antijüdische Verschwörungsbilder von heimlicher Einflussnahme, Kriegstreiberei und jüdischer Schuld kehren im Gewand vermeintlich besorgter „Israelkritik“ zurück. Nicht Israel droht seine westlichen Verbündeten zu verlieren – Amerika und Europa verspielen durch Feigheit, Lüge und Islam-Appeasement ihre Freundschaft mit dem einzigen verlässlichen demokratischen Verbündeten im Nahen Osten. (JR)

Von Melanie Phillips/JNS

Erstaunlicherweise ist in Amerika und Großbritannien die Verunglimpfung und Schuldzuweisung an Israel durch eine Agenda voller Bosheit und Lügen – und mit Anklängen an etwas noch Dunkleres – zu einem zentralen Motor des politischen Lebens geworden.

US-Vizepräsident JD Vance hat seine verbalen Angriffe auf Israel verstärkt, indem er antijüdische Klischees von heimlicher Manipulation und Kriegstreiberei aufgreift.

Das Magazin TIME hat enthüllt, dass Israel angeblich eine Einflusskampagne finanziert hat, die von Brad Parscale, dem ehemaligen Wahlkampfmanager von US-Präsident Donald Trump, organisiert wurde.

Vance sagte dem Podcaster Joe Rogan: „Wenn ich das TIME-Magazin aufschlage und sehe, dass buchstäblich eine ausländische Einflusskampagne finanziert wird, um genau das Abkommen zu torpedieren, das ich angestrebt habe, und viele der Leute, die dieses Geld erhielten, mich auf völlig unehrliche Weise attackierten, dann ist meine Antwort darauf: Fahrt zur Hölle.“

Parscale bestreitet diese Interpretation und erklärt, seine Kampagne habe darauf abgezielt, junge Konservative davon abzuhalten, sich von Israel abzuwenden, nicht aber, die öffentliche Meinung gegen Trumps Ziele im Krieg mit dem Iran aufzubringen.

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