Irans Krieg gegen die Araber: Zeit für die Golfstaaten, sich auf die Seite Israels zu stellen

Nach einem Anschlag in Kuwait-Stadt am 8. März 2026 steigt Rauch aus einem Hochhaus auf.© AFP
Jahrzehntelang wollten viele arabische Regierungen glauben, der iranische Vernichtungswahn richte sich allein gegen Israel. Die massiven Raketen- und Drohnenangriffe auf arabische Staaten, Handelsschiffe und zivile Infrastruktur zertrümmern diese bequeme Illusion: Das verbrecherische Mullah-Regime führt einen islamischen Expansionskrieg gegen den gesamten Nahen Osten und letztlich gegen den freien Westen. Seine Terror-Achse aus Hisbollah, Huthi-Milizen und der Mörder-Bande Hamas dient Teheran dabei als blutiger Arm zur Destabilisierung der Region. Für die arabischen Staaten ist es höchste Zeit zu erkennen, dass Israel nicht ihr Feind, sondern ihr wichtigster Verbündeter im gemeinsamen Kampf gegen den iranischen Staatsterror ist. (JR)
Seit Jahrzehnten betrachten die Regierungen vieler arabischer Staaten die Aggression des Iran vor allem durch die Brille seines Konflikts mit Israel. Diese Illusion ist nun zerbrochen.
In den vergangenen Wochen hat das iranische Regime erneut gezeigt, dass seine Ambitionen weit über die Zerstörung Israels hinausreichen. Teheran hat eine beispiellose Kampagne von Raketen- und Drohnenangriffen gegen mehrere arabischen Staaten gestartet, wobei kritische Infrastruktur, Schiffe, Flughäfen, Ölanlagen, Kraftwerke, Entsalzungsanlagen, Häfen und sogar Wohngebiete ins Visier genommen wurden. Diese Angriffe sollten jeden Zweifel ausräumen: Der Krieg des Iran richtet sich nicht nur gegen Israel. Es ist ein Krieg gegen den gesamten Nahen Osten und letztlich gegen die Vereinigten Staaten und den Westen.
Die jüngste Eskalation offenbart zudem den fatalen Fehler in der nur wenige Wochen zuvor zwischen Washington und Teheran unterzeichneten Absichtserklärung. Das Abkommen sollte eigentlich Spannungen abbauen und eine sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus gewährleisten. Stattdessen verstieß der Iran sofort gegen seine Verpflichtungen.
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