Der letzte Mohikaner: Donald Trump versucht den geopolitischen Kollaps aufzuhalten

© KENT NISHIMURA / AFP

Donald Trump gilt bei seinen Gegnern als erratischer Egomane, dessen Politik angeblich nur aus Chaos, Provokation und Größenwahn besteht. Doch hinter den Tabubrüchen, den Zöllen und den scheinbaren Widersprüchen steckt eine starke Strategie: Mit Präsident Trump unternimmt eine westliche Führungsmacht den letzten Versuch, den bereits sichtbar galoppierenden geopolitischen Kollaps aufzuhalten, bevor er unumkehrbar wird. Während Europa im Regulierungsdschungel versinkt, den Kontinent einem islamischen Einwanderungstsunami aus Rechtsverachtung, Gewaltbereitschaft und grenzenlosem Judenhass ausgeliefert hat und dabei den demographischen Wettlauf gegen den Islam zu verlieren droht, während China seine globale Machtbasis systematisch ausbaut und der islamische Terror — denn es gibt keinen Islamismus ohne Islam — den Westen destabilisiert, setzt Trump auf wirtschaftlichen Gegendruck und die Rückbesinnung auf nationale Stärke. Ob das angesichts der Obstruktion durch Europas scheinbare Verbündete Erfolg haben kann, bleibt offen. Aber dass Präsident Trump diese Fragen stellt und handelt, ist um Lichtjahre besser als das Wegschauen, Zögern und Appeasement vieler europäischer Politiker. (JR)

Von Roger Letsch

Wir müssen mal wieder über Donald Trump sprechen. Die Medien in den USA und Europa tun ja ohnehin seit Jahren nichts anderes. Hinter seinen teils unterhaltsamen, teils völlig überzogenen Äußerungen, seiner Angewohnheit, zehn Schlachten gleichzeitig zu beginnen, sehen seine Kritiker nur Dummheit und Gier. Zwei Eigenschaften, die sich zwar gegenseitig im Weg stehen, aber wer sagt, dass Trumps Fundamentalkritiker immer kluge Leute sein müssen.

Alle seine Entscheidungen – besonders natürlich der Krieg gegen den Iran – werden als überzogen, erratisch und schädlich qualifiziert. Grenzschließung, Einwanderungsstopp, massenhafte Abschiebungen durch ICE, zwangsweise angewandtes Bundesrecht, Massenentlassungen in den Bundesbehörden, Infragestellung der amerikanischen Staatsbürgerschaft durch Geburt, Zölle gegen die ganze Welt, Verhandlungen mit Putin, keine Verhandlungen mit Maduro, Abbruch der Verhandlungen mit dem Iran, Druck auf Kuba, Ohrfeigen für die Westeuropäer, drohende Worte an Repräsentantenhaus und Senat und überall nur „Deals“, wo man früher Erfolge an der Darbietung des diplomatisches Balletts und den geschüttelten Händen bei Schlusskommuniqués von internationalen Konferenzen maß.

Und dann natürlich all die Posts auf Truth Social und Ansprachen, die den Vulkanologen mit ihren Seismometern am Mount Trump die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Ich wurde gefragt, wie ich nur so ruhig bleiben könne und ob ich seine Ansprache an die Nation womöglich nicht gesehen habe, diese letzte, in der er ankündigte, den Iran zurück in die Steinzeit zu bomben.

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 1,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 1,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden