Ein „Palästinenserstaat“ wäre ein islamischer Terrorstaat

PA-Chef Mahmoud Abbas hat kein Interesse an einer echten Staatsgründung.© KRISTIAN TUXEN LADEGAARD BERG / NURPHOTO / NURPHOTO VIA AFP
Ein sogenannter „Palästinenserstaat“ wäre angesichts der Gewaltgeschichte der 1948-Araber kein Friedensprojekt, sondern ein international anerkannter Terror-Staat mit Flagge, Botschaften, UN-Mandat und westlicher Finanzierung. Nach Gaza kann niemand mehr behaupten, man wisse nicht, wohin „palästinensische“ Selbstverwaltung führt: zur Machtübernahme der Terror-Bande Hamas, zu Raketen, Tunneln, Dschihad-Erziehung und schließlich zum organisierten Mord an Juden. Europa würde mit seiner Zwei-Staaten-Fantasie den Feinden Israels genau das geben, was sie seit Jahrzehnten anstreben: staatliche Legitimität für einen judenfeindlichen, menschenverachtenden Vernichtungsapparat. Wer einen solchen Staat anerkennt und finanziert, fördert keinen Frieden, sondern schafft die diplomatische und materielle Grundlage für den nächsten 7. Oktober. (JR)
Fast drei Jahre nach dem von der Hamas angeführten Massaker vom 7. Oktober 2023 in Israel sind viele westliche Regierungen und Diplomaten nach wie vor in einer gefährlichen Illusion gefangen: dem Glauben, dass die Gründung eines „palästinensischen“ Staates Frieden im Nahen Osten bringen werde.
Das jüngste Beispiel ist die von Frankreich organisierte internationale Konferenz in Paris, bei der sich im Juni Außenminister, Aktivisten und selbsternannte Friedensverfechter versammelten, um die Zwei-Staaten-Lösung wiederzubeleben und die Gründung eines „palästinensischen“ Staates voranzutreiben. Die Konferenz ist realitätsfern. Warum sollte irgendein Land – insbesondere eines, das kleiner ist als Maricopa County in Arizona – auch nur in seiner Nähe, geschweige denn an seiner Grenze, einen barbarischen, mörderischen Staat dulden, der auf seine Vernichtung aus ist? Würde Luxemburg oder gar Frankreich Al-Qaida oder den Islamischen Staat an seiner Grenze willkommen heißen?
Es ist erstaunlich, dass nach dem 7. Oktober noch immer jemand argumentieren kann, ein „palästinensischer“ Staat würde unter den gegenwärtigen Umständen Frieden und Sicherheit fördern. Das Gegenteil ist der Fall. Ein solch feindseliger Staat, der sich der Zerstörung Israels verschrieben hat, würde eine existenzielle Bedrohung für seinen Nachbarn darstellen und die Region massiv destabilisieren. Vielleicht befürworten die Europäer ihn gerade deshalb?
Ist es möglich, dass die Organisatoren der Pariser Konferenz aus dem 7. Oktober offenbar gelernt haben, dass Israel möglicherweise zerstört werden könnte – und nun bei Wein und Frisée darauf hoffen, eine Wehrmacht des 21. Jahrhunderts ins Leben zu rufen?
Ist der eigentliche Wunsch, den „Palästinensern“ dabei zu helfen, das „Werk zu vollenden“, das Hitler begonnen hat, während sie, die Europäer, an ihrem Rotwein nippen und so tun können, als seien sie rechtschaffen und gerecht?
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