New Yorks Democrats und der Antizionismus als neue Parteireligion

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani bedient judenfeindliche Narrative.© POOL / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Schon die Vorwahlen der Democrats in New York lassen erkennen, wohin sich die Partei im Midterm-Jahr 2026 bewegt: nach woke-links außen und gegen Israel. Der Antizionismus ist inzwischen tief in das Machtzentrum der Democrats vorgedrungen. Unter dem Banner eines vermeintlich moralischen Sozialismus treten Kandidaten auf, die Israels Selbstverteidigung als „Genozid“ diffamieren, die Unterstützung für den jüdischen Staat kappen wollen und damit das israelfeindliche Propagandavokabular der Terror-Bande Hamas in amerikanische Wahlkämpfe tragen. Dass ausgerechnet jüdische Linke und Liberale diesem Bündnis aus radikalem Islam, Sozialismus und Israel-Hass Beifall spenden, ist Zeugnis einer suizidalen Selbsttäuschung. Zur Symbolfigur dieses gefährlichen Vormarsches ist New Yorks muslimischer Bürgermeister Zohran Mamdani geworden, der die Dämonisierung des jüdischen Staates in Wahlkampfslogans verwandelt und den Antizionismus als neue Parteireligion salonfähig macht. (JR)

Von Melanie Phillips/JNS

Der extreme Sozialismus ist derzeit in Amerika auf dem Vormarsch, wobei die Dämonisierung Israels die wichtigste Waffe in seinem Arsenal ist.

Claire Valdez, Brad Lander und Darializa Avila Chevalier, drei Extremisten, die vom New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani unterstützt werden, gingen Ende Juni als Sieger aus den Vorwahlen der Demokraten in den 7., 10. und 17. Kongresswahlbezirken von New York City hervor.

Valdez und Chevalier gehören der ultralinken, antiamerikanischen Organisation „Democratic Socialists of America“ an. In den sozialen Medien hat Valdez damit geprahlt, sich „die Hand an der amerikanischen Flagge abgewischt“ zu haben.

Chevalier, eine zum Islam Konvertierte, hat die Abschaffung von Polizei, Gefängnissen und den Landesgrenzen gefordert. Sie ist außerdem Mitbegründerin von „Columbia University Apartheid Divest“, einer Frontgruppe der Muslimbruderschaft, deren Ziele die „vollständige Auslöschung der westlichen Zivilisation“ und die Schürung von „Unruhen und Gewalt in Amerika“ sind.

Bezieht man die Wahlen zum New Yorker Parlament mit ein, so haben Mitte Juni sieben von acht DSA-nahen Kandidaten den Sieg davongetragen.

 

Wahlkampf auf Kosten Israels

Die Unterstützung von Mamdani, der sich aktiv für diese Kandidaten einsetzte, war entscheidend für diesen alarmierenden Vormarsch des Extremismus.

Dennoch erklärte der Kommentator und „Morning Joe“-Moderator Joe Scarborough, dass nicht Mamdani, sondern der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Hauptverantwortung für diesen Vormarsch des Extremismus in New York City trage.

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