250 Jahre USA – „The land of the free“

© KENT NISHIMURA / AFP
„The land of the free“ ist nicht bloß eine feierliche Zeile aus der amerikanischen Hymne, sondern der geistige Kern einer Nation, die aus dem Widerstand gegen Untertanengeist, Fürstenwillkür und europäische Erbunterwürfigkeit geboren wurde. Mit dem Bekenntnis zu „Life, Liberty and the pursuit of Happiness“ erhoben die Vereinigten Staaten den einzelnen Menschen über Stand, Herkunft und Krone und machten Freiheit zu einem unveräußerlichen Recht. Gerade darin liegt bis heute die Größe Amerikas: nicht in der Fehlerlosigkeit seiner Präsidenten oder seiner Tagespolitik, sondern in einer historischen Idee, die stärker ist als jede Krise. 250 Jahre nach ihrer Gründung bleiben die Vereinigten Staaten deshalb nicht nur das große Freiheitsversprechen der westlichen Welt, sondern auch jenes Land, in dem jüdisches Leben, jüdischer Aufstieg und die historische Verbundenheit mit Israel tiefer verankert sind als fast irgendwo sonst außerhalb des jüdischen Staates. Von den biblischen Bezügen der amerikanischen Gründungsidee bis zur politischen, militärischen und moralischen Unterstützung Israels zieht sich eine Linie, die stärker ist als jede tagespolitische Verstimmung. Auch berechtigte Kritik an amerikanischen Irrwegen, etwa gegenüber dem iranischen Mullah-Regime, ändert nichts daran, dass die USA für Israel der wichtigste Verbündete bleiben. In einer Zeit, in der Europa seine Solidarität mit dem jüdischen Staat immer häufiger in diplomatischen Floskeln ertränkt, bleibt die amerikanisch-israelische Freundschaft ein unverzichtbarer Schutzwall westlicher Freiheit. (JR)
„Vor zweieinhalb Jahrhunderten, am 4. Juli 1776, vereinten sich Jahrtausende alte Weisheit, Philosophie und Kultur in Philadelphia, als sich die Delegierten des Kontinentalkongresseses versammelten, um die Geburt einer neuen Nation zu erklären - „in Freiheit geboren und der Überzeugung gewidmet, dass alle Menschen gleich geschaffen sind“. Sie riefen damit die größte Kraft für das Gute, die Gerechtigkeit, den Wohlstand und menschliches Wohl ins Leben, die die Welt je gekannt hat“, schrieb Präsident Donald J. Trump zu Beginn des Jubiläumsjahres am 1.1.2026.
Vom 25. Juni bis zum 10. Juli findet auf der National Mall in Washington, DC das „Great American State Fair“ mit Pavillons aus allen Bundesstaaten und Territorien im Beaux-Arts-Stil statt, mit Live-Events, Fahrten und Schaustellerbuden. Am 250. Unabhängigkeitstag, den 4. Juli, gab es dort das größte Feuerwerk der US-Geschichte. Zu den Feierlichkeiten gehören auch die Fußballweltmeisterschaft, eine Segelflotilla im Hafen von New York am 3.-9. Juli und eine landesweite Blockparty am Independence Day. Beim UFC Kickbox-Event vor dem Weißen Haus zu Trumps Geburtstag am 14. Juni konnte das FBI einen Anschlag mit Sprengdrohnen und Scharfschützen durch linksextreme Trump- und Israelhasser verhindern, sieben Verdächtige wurden verhaftet, die Linksmedien schweigen wie immer dazu.
Hinter den Kulissen aber brodelt ein Konflikt zwischen dem Pro-Israel Lager im Weißen Haus um Außenminister Marco Rubio, und den „America First“ Isolationisten um den Vizepräsidenten JD Vance. Zum ersten Mal wenden sich vor allem junge Republikaner von Israel ab, verkörpert durch die sogenannten „Groyper“ - Internet-Trolle, die den rechtsradikalen Hitler-Verehrer Nick Fuentes Feiern. Vance steht im Verdacht, das Rechtsaußen-Lager der Israelhasser zu hofieren und auf iranische Regime-Lobbyisten wie Trita Parsi und Sohrab Ahmari zu hören. Der ehemalige Trump-Berater Steve Bannon ruft in seinem Podcast „War Room“ zum Sturz Netanjahus auf, sein Kollege Jack Posobiec führte auf Telegram das Motto „Christ is King“ als Kampfbegriff gegen Juden ein. Viele warten auf ein Machtwort von Donald Trump, der bereits den offen antisemitisch auftretenden Moderator Tucker Carlson einen „Irren“ nannte. Im Juni musste Carlson-Schützling Tulsi Gabbard als Geheimdienstchefin ihren Hut nehmen, nachdem sie 2025 das iranische Atomprogramm geleugnet hatte.
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