7. Oktober: Hamas setzte sexuelle Gewalt als Waffe ein

© MOSTAFA ALKHAROUF / ANADOLU / ANADOLU VIA AFP

Der 7. Oktober war nicht nur ein barbarisches Massaker der Mörder-Bande Hamas, sondern auch ein gezielt eingesetzter Feldzug sexueller Gewalt gegen jüdische Frauen, Männer und Kinder. Während die Hamas-Verbrecher ihre bestialischen Taten selbst filmten und live streamten, bemühten sich internationale woke-linke Institutionen, linke Aktivisten und Teile der feministischen Szene — jener Szene, die sonst bei jedem Verdacht auf sexuelle Gewalt lautstark auf die Barrikaden geht, für jüdische Opfer aber ihr Schweigen wählte — darum, die systematischen Vergewaltigungen zu relativieren, zu leugnen oder in antisemitischer Täter-Opfer-Umkehr gegen Israel zu wenden. Nun dokumentiert ein neuer, hunderte Seiten umfassender Bericht der unabhängigen israelischen Zivilkommission „Civil Commission on October 7th Crimes by Hamas against Women and Children” detailliert das ganze Ausmaß der entmenschten Grausamkeiten der Terroristen. Der Bericht ist damit nicht nur eine Anklage gegen die Terror-Bande Hamas, sondern auch gegen jene westlichen Meinungsmacher, die aus ideologischer Verblendung selbst angesichts solcher Verbrechen ihre moralische Stimme verloren haben. (JR)

Von Collin McMahon

Nach einer zweijährigen Untersuchung kam die Zivilkommission zu dem Schluss, dass „sexuelle Gewalt systematisch, weit verbreitet und ein integraler Bestandteil der Angriffe vom 7. Oktober 2023. war. Am Nova-Festival, in den Kibbutzim und Militärbasen sowie während der Entführung und der Geiselhaft „setzten Hamas und ihre Kollaborateure sexuellen Missbrauch und Folter gegen die Opfer ein, geprägt von extremer Grausamkeit, die gezielt Terror und Demütigung verstärken sollte“, so der Bericht.

Die Kommission führte über 430 Interviews durch. Sie hat mehr als 10.000 Fotos und Videos des Angriffs ausgewertet, mehr als 1.800 Stunden Material. Die Täter des Schwarzen Sabbats filmten oder live-streamten sich selbst, und versandten teilweise die Bilder und Videos ihrer Grausamkeiten an die Familien ihrer Opfer. Aus diesen Quellen etablierte die Zivilkommission eine Datenbank für sexuelle Gewaltverbrechen am und nach dem 7. Oktober, um eine umfassende Beweissicherung für die Zukunft zu gewährleisten.

Der Angriff begann um 6:30 Uhr am Morgen des 7.10.2023 während Simchat Torah, als Kämpfer der „Izz-al-Din-al-Qassam-Brigaden“ der Hamas und deren Nukhba-Einheiten mit anderen Gruppen wie dem „Palästinensischen Islamischen Dschihad“ und Zivilisten die Grenze an 119 Stellen durchbrachen und etwa 4,300 Raketen abgefeuert wurden. Innerhalb weniger Stunden waren 1200 Menschen tot, 251 nach Gaza entführt und über 20 Gemeinden angegriffen.

Zu den ersten Opfern des Angriffs gehörten zwei schwangere Frauen: Die 28-jährige Nitzan Rahum und die 23-jährige Beduinin S. Abu-Rashed, die in den frühen Morgenstunden des 7. Oktobers ihre Wehen bekommen hatte. Während ihr Ehemann und sein Bruder sie ins Krankenhaus brachten, eröffneten die Täter das Feuer auf ihr Fahrzeug, wobei sowohl die Mutter als auch ihr ungeborenes Kind getroffen wurden. Obwohl die Mutter im Krankenhaus stabilisiert werden konnte, überlebte das Baby nur 14 Stunden, ehe es an seinen Verletzungen starb.

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