Mit Terroristen verhandelt man nicht!

Die Hams schüchtert weiterhin ihre Kritiker im Gazastreifen ein.© BASHAR TALEB / AFP

Wer mit der Terror-Bande Hamas oder dem verbrecherischen Mullah-Regime in Teheran verhandelt, stärkt nicht den Frieden, sondern belohnt Mord, Erpressung und ideologischen Vernichtungswillen. Washington begeht einen gefährlichen Fehler, wenn es muslimische Terroristen und ihre iranischen Auftraggeber wie politische Akteure behandelt, statt ihnen jede Handlungsfähigkeit zu nehmen. Die Lehre aus dem Zweiten Weltkrieg war eindeutig: Mit totalitären Mordregimen wird nicht endlos verhandelt, sie müssen bedingungslos kapitulieren. Alles andere verschafft der Hamas Zeit für neue Tunnel, neue Waffen und das nächste Massaker an Juden. Für die Hamas, ihre islamischen Helfershelfer und die iranischen Terrorpaten darf es daher keine politische Aufwertung geben, sondern nur Entwaffnung, Entmachtung und die totale Niederlage. (JR)

Von Khaled Abu Toameh

Die Trump-Regierung begeht einen großen Fehler, indem sie Verhandlungen mit der Hamas – sowie mit dem Iran – aufgenommen hat.

Anstatt die vom Iran unterstützte Terrororganisation und ihre Hintermänner zu schwächen, legitimieren diese Verhandlungen sie als politische Akteure und stärken im Falle der Hamas lediglich deren Ansehen unter den „Palästinensern“; im Falle der iranischen Machthaber hingegen unter den Ländern, die möglicherweise auf eine Annäherung an den Westen gehofft hatten.

Berichte, wonach hochrangige US-Beamte direkte Treffen mit Vertretern der Hamas abgehalten haben, kommen zu einem beunruhigenden Zeitpunkt. Die Berichte tauchten nur wenige Tage nach dem erfolgreichen Niederschlag des Anti-Hamas-Aufstands im Gazastreifen am 26. Juni auf, womit die Terrororganisation deutlich machte, dass sie weiterhin fest die Kontrolle innehat und nicht die Absicht hat, die Macht abzugeben.

Das Scheitern der sogenannten „26.-Juni-Revolution“ im Gazastreifen und der Aufstand iranischer Bürger am 8. und 9. Januar im Iran hätten Washington als Weckruf dienen müssen.

 

Hamas schüchtern eigene Bevölkerung ein

Tausende „Palästinenser“ und Iraner müssen gebetet haben, dass ihre Proteste die Hamas und das iranische Regime zwingen würden, ihre Waffen abzugeben, die Kontrolle über den Gazastreifen aufzugeben und im Iran eine zivile Regierung zu bilden. Stattdessen reagierten sowohl die Hamas als auch das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) mit überwältigender Gewalt.

Laut weiteren Berichten aus dem Gazastreifen stationierten die Hamas und ihre Verbündeten vom „Palästinensischen Islamischen Dschihad“ bewaffnete Kämpfer im gesamten Küstengebiet, drohten mutmaßlichen Organisatoren mit der Hinrichtung, verwandelten Krankenhäuser in Verhörzentren, beschlagnahmten Mobiltelefone und schüchterten Zivilisten durch religiöse Erlasse ein, in denen Demonstranten als „Agenten der Besatzung“ gebrandmarkt wurden.

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