Von Suez bis Hormus: Die Rückkehr geopolitischer Erpressung

Die Straße von Hormus ist zur Gretchenfrage im Iran-Krieg geworden.© WIKIPEDIA

Die Straße von Hormus ist mehr als eine Meerenge — sie ist die Drosselschnur der Weltwirtschaft. Wer sie kontrolliert, kontrolliert den Ölfluss aus dem Persischen Golf und damit einen erheblichen Teil der globalen Energieversorgung. Der Iran hat diese geopolitische Waffe seit Jahrzehnten als Drohkulisse eingesetzt — mal offen, mal verdeckt. Was heute an Hormus geschieht, erinnert fatal an die Suez-Krise von 1956, als Ägyptens Nasser durch die Verstaatlichung des Suezkanals den Westen in die Knie zwingen erpressen und demütigen wollte. Damals wie heute steht hinter der Erpressung ein schiitisches Terrorregime, das den Westen und Israel destabilisieren will. Und damals wie heute ist eine klare, unmissverständliche Antwort gefragt — so wie sie Präsident Trump zu geben bereit ist. (JR)

Von Joseph Puder/JNS

Die Islamische Republik Iran beabsichtigt, Mautgebühren für Schiffe zu erheben, die die Straße von Hormus, eine internationale Wasserstraße, passieren. In arroganter Weise hat das iranische Regime die Straße für den internationalen Schiffsverkehr gesperrt und eine schwere Energiekrise ausgelöst, die sich bewusst auf die Amerikaner an den Zapfsäulen auswirkt und weltweit finanzielle Verluste verursacht.

Die Meerenge ist ein natürliches Phänomen, eine schmale Wasserstraße, die zwei größere Gewässer verbindet und für die internationale Schifffahrt genutzt wird. Nach internationalem Recht, insbesondere dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (UNCLOS), haben Schiffe das Recht auf Durchfahrt durch solche Wasserstraßen. Das bedeutet, dass Schiffe ununterbrochen und ungehindert passieren dürfen müssen. Kanäle sind künstliche Wasserstraßen und bedürfen der Instandhaltung; daher ist es zulässig, bestimmte Gebühren zu erheben. Das iranische Regime nutzt die Meerenge als Waffe gegen die Vereinigten Staaten und die arabischen Golfstaaten und versucht willkürlich, Gebühren zu erheben, um seine schwächelnde Wirtschaft zu stützen.

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