Die globalisierte Intifada erreicht mit Zohran Mamdani das Rathaus von New York

Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani normalisiert den Israelhass.© ANGELA WEISS / AFP

Der Fall des offen israelfeindlichen New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani zeigt exemplarisch, wie tief antizionistische Narrative inzwischen bis in die politische Mitte und selbst in Teile jüdischer Kreise vorgedrungen sind. Mamdani unterstützt judenfeindliche Boykottkampagnen, relativiert antisemitische Parolen und verweigert demonstrativ jede Solidarität mit dem jüdischen Staat – selbst nach dem Massaker der Verbrecher-Bande Hamas vom 7. Oktober 2023. Besonders brisant ist dabei, dass Mamdani gezielt jüdische Unterstützer und antizionistische Gruppen mobilisiert, um seinen Feldzug gegen Israel moralisch zu legitimieren. (JR)

Jonathan S. Tobin/JNS

Das ist nicht die Art von Sprache, die wir von Botschaftern gewohnt sind, insbesondere nicht von israelischen Botschaftern in den Vereinigten Staaten, wenn sie über amerikanische Juden sprechen. Bei einer Sitzung der National Task Force to Combat Antisemitism im Museum of the Bible in Washington bezeichnete Yechiel Leiter die linke J-Street-Lobby als „einen Krebs innerhalb der jüdischen Gemeinschaft“.

Solche unverblümten Äußerungen über amerikanische Juden, die sich zusammenschließen, um den Staat Israel zu kritisieren oder unter Druck zu setzen, wurden bisher vom jüdischen Establishment hier in den Vereinigten Staaten sowie von den Diplomaten und Beamten im israelischen Außenministerium in Jerusalem allgemein als spaltend und unproduktiv angesehen.

 

Undiplomatische Worte

Doch angesichts der zunehmenden Bemühungen, Israel zu delegitimieren – parallel zu und als Teil einer beispiellosen Welle des Antisemitismus in den Vereinigten Staaten – sind diplomatische Höflichkeiten und beschönigende Reden über eine „große Zelt“ nicht mehr angemessen, um einer echten Krise zu begegnen.

Die Demokraten geraten zunehmend unter den Einfluss ihrer intersektionalen Basis, die Israel als „weißen“ Unterdrücker und „Apartheid“-Staat betrachtet. Antisemitismus, der unter dem Deckmantel des Hasses auf Israel operiert, ist sowohl auf der politischen Linken als auch auf der extremen Rechten zur Norm geworden.

Alle Instinkte und bisherigen Praktiken der organisierten jüdischen Gemeinschaft veranlassen sie ebenso wie israelische Diplomaten dazu, vorsichtig zu agieren, wenn es um Juden geht, die sich den Reihen der Antizionisten anschließen. In der aktuellen Krise ist es jedoch von entscheidender Bedeutung, dass die harten Wahrheiten, wie sie von Leiter ausgesprochen wurden, Gehör finden – und nicht das leere Gerede über Inklusion und ein großes jüdisches Zelt. Unter den gegenwärtigen Umständen bedeutet die Einheit mit J Street und offen antizionistischen und antisemitischen Gruppen wie Jewish Voice for Peace, jenen, die aktiv andere bei ihrem Krieg gegen Israel und das jüdische Volk unterstützen und begünstigen, eine Legitimität zu verleihen, die sie nicht verdienen.

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