Wie das Völkerrecht gegen Israel als Waffe eingesetzt wird

Viele Mitgliedsstaaten der UNO sind Diktaturen, Kleptokratien oder andere Menschenrechtsverletzer.© JUAN BARRETO / AFP

Das Völkerrecht gilt vielen als moralischer Schutzwall gegen Machtmissbrauch, doch im Fall des jüdischen Staates ist es längst zur politischen Waffe verkommen. Unter dem Deckmantel einer angeblich „regelbasierten Weltordnung“ wird Israel systematisch delegitimiert, während reale Aggressoren unbehelligt bleiben. Internationale Gerichte, UN-Gremien und grün-linke NGOs agieren dabei nicht als Hüter der Gerechtigkeit, sondern als Verstärker einer judenfeindlichen ideologischen Kampagne. Jahr für Jahr richtet die UN-Generalversammlung eine unverhältnismäßige Zahl von Verurteilungen ausschließlich gegen Israel, während systematische Menschenrechtsverletzungen in Staaten wie dem Iran, China oder Venezuela ignoriert werden. Diese Fixierung entlarvt keinen Einsatz für universelle Gerechtigkeit, sondern einen politisch motivierten Doppelstandard, der Israel isolieren und moralisch delegitimieren soll. (JR)

Von Melanie Phillips/JNS.org

Ein weiterer Tag, eine weitere Verleumdung Israels im Namen des Völkerrechts.

Das UN-Menschenrechtsbüro hat einen Bericht veröffentlicht, in dem es detailliert auf die sogenannte „systematische Diskriminierung“ Israels gegenüber „Palästinensern“ in den umstrittenen Gebieten Judäa und Samaria sowie Ostjerusalem eingeht.

„Dies ist eine besonders schwere Form der Rassendiskriminierung und Segregation, die dem Apartheid-System ähnelt, das wir aus der Vergangenheit kennen“, erklärte der Hohe Kommissar für Menschenrechte, Volker Türk.

Dies ist die Lüge, die Israels Feinde ständig verbreiten, um das Land zu dämonisieren und zu zerstören.

Dabei wird die Tatsache ignoriert, dass jede Beschränkung für die in der „Westbank“ lebenden Araber von Israel nur auferlegt wird, um die mörderischen Terroranschläge zu verhindern, die die dort lebenden Araber fast täglich gegen israelische Zivilisten verüben. Lächerlicherweise wirft sie Israel vor, Apartheid zu praktizieren – ein System, das die eigenen Bürger Südafrikas in jeder Hinsicht diskriminierte – in einem Gebiet, das nicht einmal zu Israel gehört.

Obwohl sich die geopolitische Landkarte aufgrund der Unruhen im Iran, in Syrien, im Libanon und nun auch in Venezuela, einem engen Verbündeten der Hisbollah, derzeit im Umbruch befindet, geht die Kampagne zur Delegitimierung Israels unverändert weiter.

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