Wird Großbritannien von muslimischen Migranten kolonialisiert?

Die migrationskritische britische Partei Reform UK schätzt die Zahl der Menschen ohne rechtmäßigen Aufenthaltsstatus auf rund eine Million.© HENRY NICHOLLS / AFP
Mit seiner Bemerkung bei Sky News, Großbritannien sei „kolonialisiert“ worden, hat der Unternehmer und Gründer des Chemieriesen INEOS Jim Ratcliffe eine Wahrheit auf den Tisch gebracht, die im Vereinigten Königreich seit Jahren die Gesellschaft spaltet. Zwischen moralischer Empörung und politischer Beschwichtigung rückt dabei eine unbequeme Frage in den Mittelpunkt: Wie viel Migration verkraftet ein Staat, ohne seine sozialen und kulturellen Fundamente zu gefährden? Die Folgen der größtenteils islamischen Massenzuwanderung zeigen sich in Großbritannien nicht allein in überlasteten Behörden und angespannten Wohnungsmärkten. In zahlreichen Städten verändert sich das gesellschaftliche Gefüge sichtbar – kulturell, religiös und vor allem sicherheitspolitisch. Der wachsende Einfluss islamischer Milieus ist nicht nur eine Bedrohung für die individuelle Freiheit, sondern für die gesamte freiheitlich-demokratische Grundordnung. (JR)
Es war vielleicht kein eleganter Torschuss, einen Treffer landete er dennoch: „Man kann keine Wirtschaft haben, wenn neun Millionen Menschen Sozialleistungen beziehen und so viele Einwanderer ins Land kommen. Ich meine, Großbritannien wurde kolonialisiert. Das kostet zu viel Geld.“ In einem Interview mit dem britischen Fernsehsender Sky News erklärte Sir Jim Ratcliffe, Gründer des Chemiekonzerns INEOS und Miteigentümer des Fußballclubs Manchester United, dass Großbritannien vor tiefgreifenden politischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen stehe. Allein schon der beispiellose Anstieg der Einwanderung in den vergangenen Jahren entziehe dem Staat zu viele Ressourcen. Sir Jim, einer der wohlhabendsten und einflussreichsten Männer des Landes, sprach sich für tiefgreifende Veränderungen der britischen Migrationspolitik aus. Er selbst sei wegen seiner Umstrukturierungen bei Manchester United kritisiert worden: „Aber Sie haben dieselben Probleme auch im ganzen Land. Wenn Sie wirklich die großen Probleme der Einwanderung angehen wollen, mit Menschen, die lieber Sozialleistungen beziehen, als für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten, wenn Sie das angehen wollen, dann müssen Sie einige unpopuläre Maßnahmen ergreifen und Mut beweisen.“
Diesen Mut erkennt er in der Regierungspolitik unter Premierminister Keir Starmer offenbar nicht - ob dies am Staatsapparat liege oder Starmer einfach ein zu netter Mann sei, wollte Ratcliffe nicht entscheiden. In jedem Falle aber brauche es jemanden, „der bereit ist, für eine gewisse Zeit unbeliebt zu sein, um die großen Probleme zu lösen.“
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