Nicolas Maduro und die Achse des Bösen

Die „Entnahme“ Maduros ist eine Botschaft an alle Unrecht-Regime.
© US Military/WIKIPEDIA

Am 3. Januar verhaftete ein Spezialkommando der Trump-Regierung den venezolanischen Diktator Nicola Maduro und seine Frau Cilia Flores aufgrund eines Haftbefehls aus dem Jahr 2021 wegen Drogenhandels. Dabei bilden der geradezu pathologische Israel- und Judenhass sowie die engen Verbindungen des venezolanischen Regimes zu internationalem Drogenhandel und dem islamischen Regime in Teheran den eigentlichen Kern der Affäre um Staatsterroristen Nicolás Maduro. Neben muslimischen Ländern erhält der lateinamerikanische Diktator vor allem Zuspruch aus dem grünen, linken und woken Lager – sei es aus der Politik, von sogenannten NGOs oder von wohlgesinnten Medien, zu denen auch der zwangsfinanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk zählt. Seit den frühen 2000er-Jahren nutzte Caracas staatliche Strukturen, um gemeinsam mit dem mörderischen Mullah-Regime und der Hisbollah milliardenschwere Kokain- und Geldwäschenetzwerke aufzubauen, deren Erlöse direkt in islamischen Terror, Waffen und geopolitische Einflussnahme flossen. (JR)

Von Collin McMahon

Seit den Terroranschlägen vom 11. September, als US-Präsident George Bush den Iran als Teil einer „Achse des Bösen“ ausmachte und den „Krieg gegen den Terror“ ausrief, entwickelte Maduros Vorgänger, der sozialistische Präsident Hugo Chavez, eine eigene Achse des Bösen mit damaligen iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad und der Hisbollah, wie Josh Meyer 2019 auf „Politico“ enthüllte. Sie schufen einen „Kokainkorridor“ von Südamerika bis in die USA und schmuggelten die Gewinne aus den USA per Gebrauchtwagenhandel über Westafrika in den Libanon.

Innerhalb weniger Jahre stiegen die venezolanischen Kokainexporte von 50 Tonnen pro Jahr auf 250 Tonnen, ein Großteil davon in die USA. Ermittler der US-Drogenbehörde Drug Enforcement Administration (DEA) fanden heraus, dass die staatliche venezolanische Fluggesellschaft Conviasa seit 2007 jede Woche mit einer Ladung voller Drogen und Bargeld von Caracas nach Damaskus flog. Die Flüge erhielten den Spitznamen „Aeroterror“. Auf dem Rückflug nach Venezuela beförderten die Maschinen Waffen, iranische Agenten und Hisbollah-Terroristen, denen die venezolanische Regierung gefälschte Identitäten und Reisedokumente zur Verfügung stellte. Von dort aus gelangten die iranischen Agenten in andere südamerikanische Länder und gründeten Firmen in Konsulaten, Geschäften und Moscheen, so Meyer. Die iranische Fluglinie Mahan Air, die 2019 auf Druck der USA aus dem deutschen Luftraum verbannt wurde, erfüllte eine ähnliche Funktion.

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