Antisemitismuskonferenz in Jerusalem: Israel wird „World War Jews“ gewinnen

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu richtete in seiner Eröffnungsrede mahnende Worte an die Weltgemeinschaft. © Filip Gašpar
Am 26. und 27. Januar 2026 fand in Jerusalem die zweite „International Conference on Combating Antisemitism“ statt. Organisiert wurde die Konferenz wie bereits im Vorjahr vom israelischen Ministerium für Diaspora Angelegenheiten und den Kampf gegen Antisemitismus unter der Leitung von Minister Amichai Chikli. Die zweitägige Veranstaltung versammelte zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Medien und jüdischen Gemeinden aus Israel, Europa, Nord- und Südamerika sowie Australien. Im Mittelpunkt standen Fragen nach den Ursachen, Erscheinungsformen und politischen Konsequenzen des heutigen Juden-Hasses. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der Rolle des Islams, der digitalen Radikalisierung sowie ideologischer Allianzen im Westen. Mit deutlichen Worten zeichnete der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu das Bild eines neuen, globalen Konflikts, den er unmissverständlich als „World War Jew“ bezeichnete, worauf die Jüdische Rundschau seit Jahren aufmerksam macht. Eine mörderische Allianz aus radikalem Islam und westlichem Wokismus, die sich zuerst gegen Juden und den jüdischen Staat richtet, um letztlich auch Europa anzugreifen. (JR)
Rund um den Internationalen Holocaust-Gedenktag fand am 27. Januar 2026 in Jerusalem die zweite Internationale Konferenz zur Bekämpfung des Antisemitismus statt. Die bewusste zeitliche Nähe verlieh der Veranstaltung einen doppelten Rahmen: historische Erinnerung und gegenwärtige politische Analyse sollten nicht getrennt, sondern gemeinsam verhandelt werden.
Ausrichter der Konferenz war das israelische Ministerium für Diaspora-Angelegenheiten und den Kampf gegen Antisemitismus unter der Leitung von Minister Amichai Chikli. Als Tagungsort diente das Internationale Kongresszentrum Binyanei HaUma, in dem sich politische Entscheidungsträger, Vertreter jüdischer Organisationen und internationale Gäste aus unterschiedlichen Regionen versammelten.
Schon die Eröffnung der Konferenz stand unter dem Eindruck eines Ereignisses von außergewöhnlicher symbolischer und politischer Tragweite. Am Abend des 26. Januar, unmittelbar vor dem Gedenktag an die Shoah, trat Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bei der Galaeröffnung auf.
Dabei handelte es sich um Master Sergeant Ran Gvili, 24 Jahre alt, Angehöriger der Elite-Antiterroreinheit Yamam der israelischen Polizei. Gvili war am 7. Oktober 2023 trotz einer Schulterfraktur und mehrerer Schussverletzungen in den Einsatz gegangen, um den Kibbuz Alumim zu verteidigen. Nach Angaben der israelischen Sicherheitskräfte tötete er dabei vierzehn Hamas-Kämpfer, bevor er selbst fiel. Sein Leichnam war über 840 Tage lang von der Hamas in Gaza zurückgehalten worden.
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